Zum Glück dauert eine Handball-Partie nicht 53, sondern 60 Minuten. Die SG Flensburg-Handewitt siegte nach hartem Kampf mit 33:31 gegen den ThSV Eisenach. Die O-Töne.
Aleš Pajović, SG Coach: „Es war ein schweres erstes Spiel, denn Eisenach hat richtig gut gespielt. In der ersten Halbzeit war ich mit unserem Angriff sehr zufrieden. Aymeric Minne hat unsere Offensive gut gesteuert. Man merkte es, als er und Simon Pytlick mit Verletzungen zuschauen mussten. Bei 18 Gegentoren zur Pause wollten wir uns in der Abwehr steigern, doch der 0:3-Lauf hat es dann noch schwerer gemacht. Wenn es so eng ist, kommt die Nervosität. Ein paar verworfene Chancen taten zusätzlich weh. Stolz bin ich, dass die Mannschaft bis zur letzten Sekunde gekämpft hat. Nun heißt es: Weiter arbeiten!“
Sebastian Hinze, Trainer ThSV Eisenach: „Das war bitter. Wir machten ein sehr gutes Spiel und zeigten sehr lange die Mentalität, in Flensburg gewinnen zu können. In der ersten Halbzeit hatten wir Probleme mit den Tempo-Kreuzungen und der Geschwindigkeit von Flensburg. Wir selbst hatten 60 Minuten lang einen sehr guten und disziplinierten Angriff mit einer guten Abschlussquote. In der zweiten Halbzeit deckten wir besser. Das nächste Mal müssen wir die Schlussphase besser gestalten.“
Marko Grgić, SG Rückraumass: „Das war mehr oder weniger ein Spiegelbild der letzten Saison, als wir mit großen Ambitionen zum Auftakt in Wetzlar angetreten waren und dann mit einem Punkt zufrieden sein mussten. Aber Hut ab, wie die Mannschaft bis zum Schluss gekämpft hat und noch beide Punkte geholt hat. Eisenach hat sehr gut gedeckt und vorne gut kombiniert. Ein großer Dank an unsere Zuschauer für die tolle Unterstützung.“
Emil Bergholt, SG Kapitän: „Mit den zwei Punkten bin ich sehr zufrieden, aber nicht mit dem Spiel. Eisenach hat es uns sehr schwer gemacht. Wir haben die nächsten Tage Video zu schauen, wo wir uns verbessern können. Was positiv ist: Wir zeigten die letzten zehn Minuten Charakter. Die Halle war einfach wow! Das war eine wirklich gute Stimmung. Es ist gut zu wissen, dass wir eine solche Heimhalle hinter uns haben.“
