Die SG Flensburg-Handewitt bleibt in der DAIKIN HBL ungeschlagen. Sie gewann am Sonntagnachmittag gegen den HSV Hamburg mit 33:29 (17:13). Die besten Torschützen der SG waren Marko Grgić (7) und Simon Pytlick (6).
Mit stehenden Ovationen ging es in die ersten Sequenzen der Partie. In denen war Marko Grgić die bestimmende Person: ein Tor vorn, ein Ballgewinn hinten. Nach einem sehr effektiven Auftakt flaute die Torflut ab. Ein Grund: zahlreiche Torwart-Paraden. Angesichts der Offensiv-Maschinerie, mit der beide Teams zuletzt operierten, war es fast erstaunlich, dass nun die Deckungsreihen mehr überzeugten. Beim 5:5 kassierte die SG letztmals den Ausgleich. Kent Robin Tønnesen antwortete mit einem Doppelschlag aus dem Rückraum. Dennoch sah Aleš Pajović Bedarf, am Angriff zu feilen und drückte auf den Buzzer. Danach folgte die beste Phase der SG. Lukas Jørgensen traf vorne und raubte beim Zurücklaufen den Hamburgern schon wieder den Ball. Kurz darauf erhöhte Emil Jakobsen von der Siebenmeter-Linie auf 12:6. Die „Hölle Nord“ war aus dem Häuschen. Die Gäste von der Elbe versuchten es nun mit sieben Offensivakteuren. Dennoch ging die SG mit einer netten Führung in die Pause.
Hamburg kam noch einmal heran
Die ersten nennenswerten Aktionen des zweiten Durchganges gingen auf die Kappe von Kevin Møller: Der SG Keeper entschärfte zunächst einen freien Wurf, dann einen Siebenmeter. Mit so einem Torwart hält man den Gegner naturgemäß nicht nur auf Abstand, sondern baut den Vorsprung aus. Domen Novak erhöhte vom rechten Flügel auf 20:14. Mit einem herrlichen Rückhand-Treffer besorgte Johannes Golla das 23:18. Doch dann stockte es bei der SG, mehrere technische Fehler schlichen sich ein. Die Hamburger kamen bis auf 24:23 heran. Plötzlich war es wieder mehr als spannend. „Auf geht´s Flensburg, kämpfen und siegen“, ertönte es in der „Hölle Nord“. Der Rückhalt war definitiv da. Dennoch schaffte der HSV beim 26:25 nochmals den Anschluss. Dann sorgten zwei Treffer von Simon Pytlick für etwas Luft. Die Disziplin im Angriff war zurück, hinten feierte Kevin Møller wichtige Paraden. Das I-Tüpfelchen war sein zweiter gehaltener Siebenmeter. Als Simon Pytlick die HSV-Abwehr wie Slalomstangen stehenließ und zum 32:26 einlochte, war die Partie entschieden. Bevor es am nächsten Samstag zum Spitzenspiel gegen den SC Magdeburg kommt, muss die SG nach Rumänien reisen: Der dritte Spieltag in der EHF European League steht an.







