Die SG Flensburg-Handewitt geht als Titelverteidiger in die EHF European League, wird aber viel Neuland betreten. Seit dem Wochenende stehen alle Gegner in der Gruppe A fest. Weder gegen IRUDEK Bidasoa Irun noch gegen Saint-Raphael VAR Handball hat die SG jemals gespielt. Auch der AHC Potaissa Turda, der schon vorher als Gegner feststand, ist noch ein unbeschriebenes Blatt.
Am 14. Oktober steht die SG in dieser Saison das erste Mal auf der europäischen Bühne. Zum Start geht es um 20.45 Uhr in der GP JOULE Arena gegen Saint-Raphael Var Handball. Der französische Vertreter ließ Mors-Thy in der Qualifikation keine Chance. Zwischen Cannes und Saint-Tropez hat sich einer der besten Klubs Frankreichs etabliert, der seit 2007 erstklassig ist und sich 2010 erstmals für einen Europapokal qualifizierte. Saint-Raphael VAR Handball war in der letzten Saison Fünfter der französischen Liga – einen Zähler hinter Fenix Toulouse.
Reise nach Nordspanien
Die erste internationale Auswärtsreise der Saison führt die SG am 21. Oktober zu IRUDEK Bidasoa Irun. Der Klub aus der 60.000-Einwohner-Stadt in Nordspanien gehört zu den ganz großen Traditionsklubs. Der Höhepunkt: der Titel in der EHF Champions League in der Serie 1994/95. Der bekannteste Name ist der Präsident: Gurutz Aguinagalde Akizu war von 1995 bis 2005 der Torwart in Irun und gehört zu den Rekordspielern der Liga Asobal. In der letzten Saison belegte IRUDEK Bidasoa Irun Rang vier und erreichte das Viertelfinale in der EHF European League. Nach der Länderspiel-Pause muss die SG am 11. November zu AHC Potaissa Turda.
