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#HölleNord
- SG nur eine Halbzeit oben auf

Erste Niederlage der Saison

Die SG Flensburg-Handewitt musste sich erstmals in dieser Saison geschlagen geben. Sie unterlag dem SC Magdeburg im Spitzenspiel der DAIKIN HBL mit 31:35 (17:15). Die besten Torschützen der SG waren Simon Pytlick (7) und Marko Grgić (7).

In der verdunkelten „Hölle Nord“ skandierten die Fans: „Einmal Flensburg, immer Flensburg!“ Um 20 Uhr war endlich der große Moment gekommen, auf den alle hingefiebert hatten: der Anpfiff des Spitzenspiels. Domen Novak und Marko Grgić waren die ersten Torschützen des Handball-Gipfels. Kevin Møller setzte mit einer Siebenmeter-Parade den ersten Torwart-Akzent. Spektakulär eine Aktion von Johannes Golla, als er einen Abpraller hoch in der Luft fing und im Fallen den Ball ins Netz schleuderte. Die „Hölle Nord“ tobte, zumal die SG einen sehr guten Start erwischt hatte. Simon Pytlick hämmerte den Ball unter die Latte: das 9:5. Ein 0:4-Negativlauf pulverisierte den netten Vorsprung rasch. Es war nun der absolute Tanz auf Augenhöhe. Die Führungen wechselten, das Publikum peitschte die SG nach vorne. Der SCM bekam mehrere Siebenmeter zugesprochen. Gut, dass Kevin Møller einen weiteren Strafwurf parierten konnte. Die letzte Minute vor der Pause war goldig. Domen Novak ergatterte mit einem phänomenalen Luftsprung einen Abpraller und drückte ihn zum 16:15 in die Maschen. Kevin Møller hielt – und seine Vorderleute konnten noch einen weiteren Positionsangriff aufziehen. Unmittelbar vor der Sirene fasste sich Simon Pytlick ein Herz. 17:15 – was für ein emotionaler Gang zur Halbzeit-Besprechung.

Zweite Halbzeit ging an Magdeburg
Eine Halbzeit-Führung ist angenehm, aber ein Zwei-Tore-Polster ist gegen Magdeburg nicht einmal die halbe Miete. Das bestätigte sich auch in der „Hölle Nord“. Es waren keine vier Minuten vergangen, da war das Spiel vom Resultat her wieder völlig ausgeglichen. Die Gäste hatten nun Oberwasser. Nach 40 Minuten hieß es 19:22. Die SG gab nicht auf, zeigte viele gute Dinge. Johannes Golla traf vom Kreis zum 23:24. Die SG war wieder dran, was auch Marko Grgić mit einem weiteren kraftvollen Auftritt untermauerte. 24:25 – würde die Partie wieder kippen? Leider nein. Nur wenige Minuten später versammelte Aleš Pajović seine Jungs um sich. Sie waren erstmals mit vier Treffern in Rückstand geraten. Direkt nach der kurzen Besprechung gab es zwar einen erfolgreichen Angriff, dann legte Magdeburg aber erneut einen 3:0-Lauf hin. Dieses Spitzenspiel war nicht mehr zu gewinnen.

SG Flensburg-Handewitt – SC Magdeburg   31:35 (17:15) 
SG Flensburg-Handewitt: Burić (1 Parade), K. Møller (7/2 Paraden) – Pytlick (7), Golla (4), Kirkeløkke, Grgić (7), Tønnesen (3), Jørgensen (2), Horgen, Jakobsen (3/3), Blagotinšek, Novak (4), Witzke (1)
SC Magdeburg: Mandic (bei einem 7m), Hernandez (16 Paraden) – Musche (2/2), Claar (4), Zechel, Kristjansson (8), Pettersson (4), Magnusson (6/3), Hornke, Jonsson (1), Weber, Lagergren (4), Mertens (2), Saugstrup (3), O`Sullivan, Bergendahl (1)
Schiedsrichter: Thiyagarajah/Thiyagarajah (Gummersbach); Zeitstrafen: 12:10 Minuten (Tønnesen 4, Grgić 2, Golla 2, Pytlick 2, Novak 2 – Claar 4, Magnusson 2, Jonsson 2, Bergendahl 2); Siebenmeter: 3/3:7/5 (K. Møller hält zwei Mal gegen Magnusson); Zuschauer: 6300 (ausverkauft)
Spielverlauf: 2:0 (3.), 4:1 (6.), 4:3 (8.), 6:3 (10.), 7:5 (12.), 9:5 (13.), 9:9 (16.), 10:11 (18.), 11:12 (20.), 13:12 (24.), 13:14 (26.), 15:15 (29.) – 18:16 (32.), 18:20 (36.), 19:22 (39.), 21:23 (42.), 23:24 (44.), 24:25 (45.) 24:28 (49.), 25:31 (52.), 27:32 (55.), 29:33 (58.), 30:35 (60.) 
 

Erstellt von ki