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#Vorbereitung
- SG gewinnt in Sønderborg mit 38:37

Das nächste knappe Testspiel

Auch das zweite Testspiel konnte die SG Flensburg-Handewitt gewinnen. Aber wie schon am Dienstag lag sie zur Pause zurück, setzte sich bei Sønderjyske HH aber letztendlich hauchdünn mit 38:37 (17:19) durch.

Die Ränge waren sehr gut gefüllt. Auch viele SG Trikots waren zu entdecken. Deutsch-dänische Party-Stimmung herrschte schon vor dem Anpfiff: „Sweet Caroline“. Beide Teams begannen munter. Die Zahl der Gegentore schoss so schnell nach oben, dass die SG Bank bereits nach neun Minuten ein Team-Timeout beantragte. Es hieß 6:8. Es schlichen sich weiterhin Unzulänglichkeiten ein. „Das waren zu viele individuelle Fehler“, meinte SG Coach Aleš Pajović. „Ein Geschenk da, ein anderes Geschenk dort.“ Auch ein weitreichender Blockwechsel änderte wenig am Trend. Erst nach dem 8:13 lief es etwas besser. Die SG rannte aber weiterhin einem Rückstand hinterher. Besonders sehenswert war der letzte Treffer vor der Pause: Einen weiten Abwurf fing Patrick Volz in der Luft und zauberte den Ball zum 17:19 in die Maschen. Für ihn war es ein kleines Wiedersehen mit seiner Wirkungsstätte der Saison 2024/25. „Man kennt den Staff und die halbe Mannschaft – das ist schon noch ein bisschen besonders“, sagte der Linksaußen später. „Insgesamt war es ein gutes Testspiel mit entsprechender Intensität.“

Es ging munter weiter
Nach der Pause glichen Lasse Møller und Emil Jakobsen blitzschnell zum 19:19 aus. Die SG variierte viel im Rückraum, spielte dort auch Varianten ohne Linkshänder. Die „Flensburg“-Rufe wurden immer zuversichtlicher. Die 6:0-Defensive hatte nun mehr Erfolgserlebnisse. Einen daraus resultierenden Konter nutzte Emil Jakobsen zum 26:25. Die erste Führung! „Wir wollten mehr Fokus auf die Abwehr legen“, sagte Aleš Pajović. „Angesichts dieser Aufgabenstellung bin ich nur mit 15 und nicht mit 60 Minuten zufrieden.“ Die SG schien ihren Rhythmus gefunden zu haben, geriet dann aber wieder aus dem Tritt. Sieben Minuten vor Schluss feierten die Gastgeber von Sønderjyske HH eine 33:32-Führung. Es war ein Test, es steckte aber durchaus Biss in dieser Partie. 50 Sekunden vor der Schlusssirene verwandelte Emil Jakobsen einen Strafwurf zum 38:37. Im letzten Angriff konnte Sønderjyske HH nicht mehr entscheidend durchdringen. Mannschaft und Fans feierten den knappen Sieg. Der Plan der nächsten Tage: Zunächst wird in heimischen Gefilden trainiert, ab Freitag geht es zu einem zweitägigen Turnier nach Aue. 

SG Flensburg-Handewitt: Burić (ab 31.), Möller (bis 30.) – Pytlick (7), Kirkeløkke (4), Bergholt (3), Grgić (3), Horgen, Volz (3), Jakobsen (6/2), Arnarsson (1), Minne (5), Novak (4), Møller (2)

Erstellt von jk