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#HölleNord
- SG freut sich auf den Gipfel gegen den SC Magdeburg

Das Feilen an den Details

Der Knüller-Samstag in der DAIKIN HBL rückt immer näher. Zunächst spielen die Füchse Berlin gegen den THW Kiel. Dann richtet sich die Aufmerksamkeit der Handball-Szene auf die seit Wochen ausverkaufte GP JOULE Arena, wo die SG Flensburg-Handewitt den SC Magdeburg empfängt. Anwurf ist um 20 Uhr.

Die „Hölle Nord“ erlebt das absolute Spitzenspiel, wobei man sich im SG Lager nicht als Spitzenreiter fühlt. „Der Tabellenerste ist doch der SCM und nicht wir“, hört man. Schließlich sind die Magdeburger mit einem Minuspunkt weniger belastet. „Ich möchte die Bedeutung dieses Spiels auch nicht zu hoch hängen, denn wir haben in den nächsten Wochen auch so ein sehr schweres Programm mit sehr vielen schweren Aufgaben“, betont Aleš Pajović. Der SG Coach hat übrigens eine SCM-Vergangenheit, die allerdings über eine Dekade zurückliegt und nur anderthalb Spielzeiten andauerte. Damals stand er gemeinsam mit Bennet Wiegert auf dem Spielfeld. Morgen werden beide an der Seitenlinie stehen – als Cheftrainer der beiden Kontrahenten. „Bennet hat eine etwas andere emotionale Art als ich“, schmunzelt Aleš Pajović. „Er ist das ganze Spiel auf 100, ich bin etwas ruhiger.“

Feuer, Herz und Niveau
Am Mittwochabend gewann der SC Magdeburg in der EHF Champions League mit 27:22 gegen den RK Zagreb. Viele neue Erkenntnisse gab es nicht. Jedem im SG Team ist ohnehin klar, dass dieses Mal jedes Detail wichtig sein kann. In den beiden Übungseinheiten am Donnerstag und Freitag herrschte höchste Akribie. So ist Torwarttrainer Mats Olsson eingeflogen und befindet sich im intensiven Austausch mit den SG Keeper. Die Feldspieler und die Trainer haben ein paar Ideen gesammelt, wie der Angriff der Gäste halbwegs in Schach gehalten werden kann. Gut, dass bis auf Lasse Møller, dessen Comeback kein November-Thema ist, alle Mann an Bord sind. Bis zum Spiel wird sicherlich die Anspannung steigen, aber auch die Vorfreude. „Zu Hause ist alles möglich“, meint Aleš Pajović. „Wir brauchen in jedem Fall 60 Minuten lang Feuer, Herz und das höchste Niveau.“ Wenn diese Bedingungen alle erfüllt werden, kann sich das SG Lager nach dem Spitzenspiel vielleicht als wahrer Spitzenreiter fühlen.

Erstellt von ki