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#Moin Moin, Europe
- Ein Sieg zum Abschluss der Hamburger Tage

Bronze für die SG

Die SG Flensburg-Handewitt erreichte bei den Winamax EHF Finals den dritten Platz. Gegen Montpellier HB gewann sie am Sonntagnachmittag mit 32:30 (16:16). Die besten Torschützen der SG waren Simon Pytlick (7) und Emil Jakobsen (7/1).

Aus dem SG Fan-Block gab es vor dem Anpfiff viel Beifall. Johannes Golla legte mit zwei frühen Toren vor in der Bronze-Auflage des letztjährigen Endspiels. Ein 3:1-Vorsprung war allerdings schnell aufgebraucht. Niclas Kirkeløkke kassierte für ein Foulspiel eine frühe rote Karte. Davon ließ sich die SG allerdings nicht beeindrucken und führte die meiste Zeit. Simon Pytlick umkurve die MHB-Abwehr wie Slalomstangen und schloss zum 10:9 ab. Kevin Møller hielt, und im Gegenzug erhöhte Simon Pytlick weiter. Die SG hatte nun Oberwasser. Domen Novak traf vom rechten Flügel, Emil Jakobsen konterte zum 14:10. Vor der Pause glich Montpellier mit vier Kontern in Serie wieder aus.

Mehr Energie in der Schlussphase
Mit einem 16:16-Gleichstand ging es in die zweiten 30 Minuten. „Flensburg, Flensburg“-Sprechchöre erschallten im Rund. Die SG kam allerdings nicht sonderlich gut aus der Kabine. Zwei Erfolgserlebnisse von Kent Robin Tønnesen waren eine neue Kraftquelle. Emil Jakobsen und Domen Novak zogen einen blitzschnellen Gegenstoß auf, der das 20:18 einbrachte. Nach 45 Minuten hieß es 24:24. „Flensburg-Handewitt“, erklang in der SG geprägten Kurve. Die SG hatte noch Kraft. Simon Pytlick ließ sich in einem Spurt nicht aufhalten, klatschte in die Bande, brachte den Ball aber zum 27:25 im Tor unter. Lasse Møller half kurzfristig im rechten Rückraum aus. Johannes Golla erhöhte auf 29:26. Die SG hatte nun alles im Griff, zumal sie im Torwart-Duell vorne lag. Siegesgesänge flammten im SG Block auf. Bronze war sicher. 

Montpellier HB – SG Flensburg-Handewitt    30:32 (16:16)
Montpellier HB: Bolzinger (11/1 Paraden), Desbonnet (Paraden) – Villeminot (4/3), Srna (6), Moraes (5), Casado, Lenne (1), Richert (4), Guigon (1), Monte (5), Porte (2), Balaguer, Plantin (1), Prat (1)
SG Flensburg-Handewitt: Burić (1 Parade), K. Møller (12 Paraden) – Pytlick (7), Golla (6), Kirkeløkke (1), Grgić (4), Faljić, Tønnesen (4), Jakobsen (7/1), Blagotinšek, Novak (2), L. Møller (1)
Schiedsrichter: Pirvu/Potirniche (Rumänien); Zeitstrafen: 6:4 Minuten (Srna 2, Moraes 2, Monte 2  – Kirkeløkke 2, Grgić 2); Rote Karte: Kirkeløkke (6., Foulspiel); Siebenmeter: 4/3:2/1 (Villeminot an Pfosten – Bolzinger hält gegen Jakobsen); Zuschauer: 12.200
Spielverlauf: 1:0 (1.), 1:3 (4.), 3:3 (5.), 4:5 (8.), 6:6 (11.), 6:8 (13.), 9:9 (16.), 10:11 (18.), 10:14 (22.), 11:15 (25.), 12:16 (26.) – 17:16 (33.), 18:17 (35.), 18:20 (39.), 20:21 (41.), 21:23 (43.), 22:24 (44.), 24:24 (45.), 24:26 (48.), 26:27 (50.), 26:29 (52.), 27:31 (57.), 29:32 (60.) 

Erstellt von ki