20260224-IAJ36591
gradient
#Hölle Nord
- SG behauptete sich im Torfestival

Auf internationalem Kurs

Die SG Flensburg-Handewitt hat in der Hauptrunde der EHF European League den ersten Sieg gelandet. Am Dienstagabend gewann sie mit 40:35 (21:20) gegen Montpellier HB und hat nun 6:2 Punkte auf dem Konto. Die besten Torschützen der SG waren Patrick Volz (9), Niclas Kirkeløkke (8) und Simon Pytlick (7).

Der Handballabend begann ohne Musik und Einlaufzeremonie – wegen eines medizinischen Notfalls im Umlauf. Beide Teams wählten ein hohes Tempo, dann streuten die Keeper – auf Seiten der SG Kevin Møller – ein paar Paraden ein, ehe wieder die Schützen dominierten. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem nach 16 Minuten bereits 24 Treffer gefallen waren. Zwischendurch hatte die SG mit 8:10 zurückgelegen. Ein Gegenstoß über den früh eingewechselten Patrick Volz brachte den schnellen Ausgleich. Das 15:14 hatte einen besonderen Charakter: Es war der erste Treffer von Neuzugang Adin Faljic. Patrick Volz hatte bis zur Halbzeit bereits sechs Mal getroffen, unter anderem zum 21:20-Halbzeitstand.

Die letzte Viertelstunde ging an die SG
In der 15-minütigen Pause stellte sich manch einer die Frage, ob die Abwehrreihen in der zweiten Hälfte mehr zur Geltung kommen würden. Die beiden Teams brauchten knapp drei Minuten Anlauf, dann setzte sich die Torflut fort. Es war kein Spieler der Defensiven, eher eines für Patrick Volz. Das 27:26 war bereits sein neuntes Erfolgserlebnis. Montpellier fand immer wieder Lösungen und führte nach 44 Minuten mit 31:30. Aksel Horgen war nun auf dem Spielfeld, eroberte gleich einen Ball und warf im Gegenzug das 33:31. Benjamin Burić hielt in dieser wichtigen Phase einen Siebenmeter und hatte zwei bis drei weitere wertvolle Aktionen. Das Pendel kippte nun zugunsten der SG. Simon Pytlick hatte einen Lauf und erzielte das 37:34. Die SG hatte das Geschehen im Griff. Marko Grgić machte sogar noch die 40 voll.

SG Flensburg-Handewitt – Montpellier HB  40:35 (21:20)
SG Flensburg-Handewitt: Burić (13/1 Paraden, ab 15.), K. Møller (3 Paraden) – Pytlick (7), Golla (4), Kirkeløkke (8), Grgić (4/2), Faljić (1), Horgen (1), Volz (9), Jakobsen, Blagotinšek, Novak (3), L. Møller (3)
Montpellier HB: Bolzinger (7 Paraden) – Simonet (3), Villeminot (3), Moraes (3), Thurin (4/1), Casado (3), Lenne (1), Richert (3/1), Porte (5), Balaguer (3), Plantin (5), Prat (2)
Schiedsrichter: Brkic/Jusufhodzic (Österreich); Zeitstrafen: 4:4 Minuten (Grgić 2, Jakobsen 2 – Thurin 4); Siebenmeter: 3/2:2/2 (Burić hält gegen Richert); Zuschauer: 5600
Spielverlauf: 1:2 (2.), 3:2 (3.), 4:4 (5.), 6:5 (7.), 6:7 (8.), 8:8 (10.), 8:10 (12.), 10:10 (14.), 11:12 (15.), 13:12 (17.), 14:13 (19.), 15:14 (21.), 15:17 (23.), 16:18 (24.), 18:18 (26.), 19:20 (28.) – 22:21 (33.), 23:23 (34.), 25:24 (36.), 26:26 (38.), 28:27 (40.), 29:29 (42.), 30:31 (44.), 34:31 (49.), 35:32 (50.), 36:33 (52.), 37:35 (36.)

Erstellt von ki