Auf ein Gespräch mit Mikael & Magnus

- Wie überstehen eigentlich unsere Youngster die Coronazeit - ein kleiner Einblick in den Alltag zwei unserer U19-Spieler

Mikael Helmersson ist einer unserer U19-Spieler und kommt ursprünglich aus Südtirol. Er wurde 2003 geboren und spielt für die schwedische Jugendnationalmannschaft.

Magnus Holpert ist ebenfalls U19-Spieler, Jahrgang 2002 und kommt aus Handewitt. Er steht seit Saisonbeginn im Kader der SG Profis und erzielte hier bereits vier Tore. 

 

Moin Jungs! Wie geht es euch und wie sieht es bei euch aus?

Magnus: Moin. Mir geht es soweit gut. Ich bin zu Hause in Handewitt und habe außer Training nicht allzu viel zu tun. Ansonsten kann man aufgrund der hohen Inzidenzzahlen ja leider auch nicht viel unternehmen.

Mikael: Hey. Mir geht es auch gut und ich bin seit ca. vier Wochen in Schweden. Ich bin momentan in unserem Sommerhaus und habe neben Online-Unterricht nicht sonderlich viel zu tun. Hier in Schweden sind die Corona-Regelungen aber ein bisschen lockerer, weshalb ich auch mal in ein Restaurant gehen und etwas unternehmen kann.

Wie sieht euer momentanes Trainingspensum aus?

Magnus: Wir trainieren momentan je nach Spielplan fünf bis sieben Mal die Woche, wobei ich aufgrund der geringeren Spielbelastung häufiger nach den Spielen noch trainieren kann. 

Mikael: Ich trainiere seit einer Woche wieder individuell und habe die letzten vier Wochen beim schwedischen Erstligisten IF Hallby mitgespielt und mittrainiert, weshalb ich auch hier in Schweden bin und nicht in meiner Heimat Südtirol. 

Mikael wie entstand der Kontakt nach Schweden? 

Mikael: Ich spiele aufgrund meiner schwedischen Wurzeln für die schwedische Jugendnationalmannschaft und habe deshalb über meinen Nationaltrainer einen guten Kontakt nach Schweden. Dieser half mir dann einen Verein zu finden, bei dem ich trainieren und spielen konnte.

Und wenn du diese Möglichkeit nicht hast – wie sieht dein Training dann aus?

Mikael: Wir bekommen von unserem Athletikcoach Michael Döring Trainingspläne zugeschickt, mit denen wir zu Hause trainieren. Diese bestehen meistens aus Lauf- und Krafteinheiten, sodass wir bei einem möglichen Restart fit zurückkehren.

Apropos Restart. Wie wahrscheinlich ist es denn, dass die im November ausgesetzte A-Jugend Bundesligasaison wieder fortgesetzt wird?

Magnus: Es wird meines Wissens nach gerade darüber gesprochen, ob mit einem vernünftigen Testkonzept eine Spiel- und Trainingsmöglichkeit wieder geschaffen werden kann. Jedoch ist das Ganze noch sehr unsicher und wir wissen noch nichts Konkretes. 

Mal angenommen das Ganze wird noch ausgespielt, was wären dann eure Ziele?

Mikael: Also unser Hauptziel vor der Unterbrechung war definitiv das Erreichen der Hauptrunde. Für uns wäre das aber nicht genug und wir wollen definitiv weiterkommen als die Hauptrunde. Ich denke, dass wir auf jeden Fall großes Potenzial haben. 

Was sind denn neben den mannschaftlichen Zielen eure persönlichen Ziele?

Magnus: Ich möchte meine Möglichkeit Profihandballer zu sein definitiv nutzen und den nächsten Entwicklungsschritt gehen. Wohin mich das führt und was ich mache weiß ich noch nicht, aber ich gebe alles dafür! 

Mikael: Bei mir ist es das gleiche Ziel. Jedoch bin ich ja noch ein Jahr jünger als Magnus und ich mache parallel nächstes Jahr noch mein Abitur. Gleichzeit habe ich dieses Jahr mein erste U19 Saison gespielt und durfte im Juniorteam, sowie in Schweden erste Herrenerfahrungen sammeln. Auf diese Erfahrungen möchte ich aufbauen und ebenfalls in den nächsten zwei, drei Jahren den Sprung in den Profibereich schaffen.

 

Vielen Dank für eure Zeit und das nette Interview!