Der November begann in der GP JOULE Arena so, wie der Oktober aufgehört hatte: erfolgreich. Mit dem 33:29 über den HSV Hamburg verteidigte die SG Flensburg-Handewitt die Spitze der DAIKIN HBL. Die O-Töne.
Aleš Pajović, SG Coach: „Mit den beiden Punkten bin ich zufrieden. Das Spiel war allerdings nicht ganz perfekt – es kann aber auch nicht immer perfekt sein. Wenn Marko Grgić und Simon Pytlick mit so viel Tempo kommen, sind sie nur schwer zu stoppen. Wir müssen auf ihre Belastung achten, deshalb wird Luca Witzke nun Schritt für Schritt mehr spielen. Als Hamburg in der zweiten Hälfte zu einem 4:0-Lauf gekommen ist, wurde es unsererseits etwas hektisch. Da sind uns zu viele Fehler unterlaufen. Die Abwehr und vor allem Kevin Møller haben uns sehr geholfen.“
Torsten Jansen, Trainer HSV Hamburg: „In der ersten Halbzeit haben wir den Abstand zu groß werden lassen. Das war der eine oder andere technische Fehler zu viel. In der Halbzeit haben wir uns gesagt, dass wir das noch aufholen können. Mit unserer Geduld und der konzentrierten Leistung hätten wir es noch schaffen können, aber für das mental wichtige Unentschieden hat es nicht gereicht. Außerdem sind wir zu oft an Kevin Møller gescheitert, der bei einigen im Kopf drin war. Dazu sind dann ein paar Tore hinzugekommen, die hätten nicht fallen sollen – aber die sprechen auch für die Qualität von Flensburg. Mit der Einstellung meiner Mannschaft bin ich einverstanden. In diese Richtung sollen wir weitermachen.“
Lukas Jørgensen, SG Kreisläufer: „Es ist immer ein besonderer Spaß, in dieser schönen Stimmung zu spielen. Und wenn ein paar Fans vom Gegner dabei sind, ist noch mehr Party. Wir spielten insgesamt gut. In der zweiten Hälfte hatten wir aber eine Phase, in der uns zu viele unprovozierte, technische Fehler unterlaufen sind – die hätten weh tun können. Insgesamt hatten wir aber alles unter Kontrolle.“
Emil Jakobsen, SG Linksaußen: „Wir hatten eine gute erste Halbzeit, in der wir gegen Ende ein paar Fehler zu viel hatten und freie Würfe ausließen. Die zweite Hälfte begann richtig gut, doch dann haben unsere technischen Fehler den Hamburgern einige einfache Tore ermöglicht. Da haben wir es uns unnötig schwierig gemacht. Letztendlich haben wir unseren guten Lauf bestätigt.“
