Nach Spielschluss wurde mit den Fans gefeiert und gesungen. Der 40:39-Erfolg über die Füchse Berlin war knapp, aber auch sehr wichtig. Die O-Töne.
Aleš Pajović, SG Coach: „Es war ein unglaubliches Spiel. Wir haben 40 Tore erzielt und 39 Tore bekommen. Plus eins – das ist ein so wichtiger Sieg. Wir haben gegen den deutscher Meister gespielt. Berlin hat einige der besten Spieler und ein sehr gutes System. Wir hatten den Vorteil mit unseren Fans und unserer Halle. In der ersten Halbzeit fanden wir im Angriff immer Lösungen. Mit drei Rechtshändern im Rückraum hat es gut funktioniert. Die Abwehr war nicht aggressiv genug, was Berlin mit Geduld bis zur richtigen Chance ausgespielt hat. In der zweiten Hälfte war es besser. Und wir hatten von Benjamin Burić zwei oder drei hundertprozentige Paraden, die man in so einem Spiel braucht. Am Ende hätte ich lieber etwas früher gewonnen, aber wir spielten auch gegen eine Mannschaft mit viel Erfahrung.“
Nicolej Krickau, Füchse-Coach: „Es war ein Spiel, bei der beide Abwehrreihen nicht ihren besten Tag hatten. Ich habe das Gefühl, dass die Qualitäten von Simon Pytlick, aber auch von Marko Grgić und Lasse Møller für uns zu groß waren. Wir hatten nicht die nötige Kooperation zwischen Abwehr und Torhüter. Wir hatten nie genug Kontrolle, wenn die SG mit fast vier Rückraumspielern agierte. Und wenn wir Kontrolle hatten, dann machte es die SG mit Geduld. Am Ende hatten wir Erfolg mit der offensiven Abwehr, weil die SG Probleme mit der Luft hatte. Bei unserem letzten Angriff fehlte uns die Ruhe.“
Benjamin Burić, SG Keeper: „Es war sehr wichtig, in diesem Top-Spiel die beiden Punkte zu holen. Die Füchse spielen unangenehm, bekamen viele Freiwürfe, die sie ausnutzten. In der zweiten Hälfte machten wir die Mitte etwas mehr zu und hatten mit dieser Veränderung Erfolg. Wir hatten 6300 Zuschauer im Rücken. Wir Spieler brauchen das, um bis zur letzten Kraft zu gehen. Simon Pytlick war überragend.“
Simon Pytlick, SG Rückraumass und Geburtstagskind: „Ich war etwas nervöser als sonst, weil es ein Top-Spiel war. Mit Betreten der Halle hatten wir den Fokus auf das Spiel, was die Mannschaft überragend geschafft hat. Nach dem Spiel in Lemgo wollten wir uns unbedingt richtig zurückmelden. Bemerkenswert, dass Lasse Møller nach zwei Monaten ohne Wettkampf so gut zurückgekommen ist. Die letzten drei Minuten hätten wir besser machen müssen. Die sollten wir uns noch einmal genau anschauen.“
