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DKB Handball-Bundesliga: 30:20 – abgebrühte SG in Stuttgart

Weiterhin auf Kurs

TVB 1898 Stuttgart – SG Flensburg-Handewitt 20:30 (9:14)

 
 
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23. Mai

Weiterhin auf Kurs

DKB Handball-Bundesliga: 30:20 – abgebrühte SG in Stuttgart

Die SG Flensburg-Handewitt heimste die Punkte 59 und 60 ein und stellte damit ihre bislang beste Saisonbilanz von 2004/5 ein. Am Abend gewann sie mit 30:20 (14:9) beim TVB 1898 Stuttgart. „Wir sind sehr konzentriert und entschlossen aufgetreten“, freute sich SG Kapitän Tobias Karlsson im Sky-Interview. „Wir hatten im Vorfeld darüber gesprochen, dass wir an unser Konzept 60 Minuten glauben müssen.“

Stuttgart befand sich am Donnerstagabend im Bann des Ballsports. Während die Fußballer vom VfB Stuttgart nur eine gute Stunde später ein paar Meter weiter ihren Kampf um den Bundesliga-Klassenerhalt aufnahmen, stellte sich die Handballer des TVB 1898 Stuttgart der SG in den Weg. Besonders gut gelang das in den ersten zehn Minuten, als dem Tabellenführer nur zwei Treffer glückten. Schwierigkeiten im Spielaufbau, aber auch zwei Pfostenwürfe verhinderten zunächst eine bessere Ausbeute. Magnus Rød verkürzte zwar auf 3:4, musste aber direkt danach für einige Minuten an der Hand behandelt werden.

Tobias Karlsson in seinem 499. Spiel
Positives gab es dennoch schon in der Anfangsphase zu vermelden: Tobias Karlsson konnte mitwirken und besetzte in seinem 499. Spiel für die SG das Abwehrzentrum – hinter Rasmus Lauge, der wieder als Spitze einer 5:1-Formation agierte. Vorne übernahm der Däne viel Verantwortung, erzielte mit seinem fünften Tor das 6:7 und damit die erste Führung der SG. Maik Machulla baute um, ließ nun mit einer 6:0-Defensive decken. Die Stuttgarter wirkten zunehmend ratloser, blieben satte zehn Minuten ohne Erfolgserlebnis. Der eingewechselte Gøran Johannessen erhöhte mit einem Unterhandwurf auf 7:11. Zur Pause war der Vorsprung gar auf fünf Treffer angewachsen. Alles lief nach Plan.

Starker Auftritt von Gøran Johannessen
Nach der Pause war Simon Hald an der Reihe. Er hatte das Pech, dass die Stuttgarter mit mehr Konzentration und Elan aus der Kabine zurückgekehrt waren. Ihre Effizienz stieg vorübergehend deutlich an. Die Hausherren näherten sich auf 16:19 an und witterten Morgenluft. Doch nach einem Gegenstoß flog der Ball am Gehäuse vorbei. Danach nahm sich Gøran Johannessen ein Herz, traf selbst und bediente im nächsten Angriff Magnus Rød. „Da ich in dieser Saison nicht so viel gespielt habe, besitze ich noch Kraft für die letzten zwei Spiele“, sagte der Spielmacher im Sky-Gespräch. „Bei 100 Prozent bin ich hoffentlich in der nächsten Saison.“

Souveräne Schlussphase der SG
Das Polster betrug eine Viertelstunde vor Schluss wieder fünf Tore. Wenig später landete der Ball am Kreis bei Simon Hald, der zum 17:23 einlochte. Hier sollte nichts mehr anbrennen. Angeführt von Gøran Johannessen, der einige exzellente Entscheidungen fällte, bastelte die SG sogar noch etwas am Torverhältnis. So konnte sich die SG zufrieden auf die Rückfahrt in den Norden machen. Über acht Stunden waren dafür eingeplant. Ab Sonntag wird sich die SG auf das letzte Heimspiel gegen die Füchse Berlin vorbereiten.

 

TVB 1898 Stuttgart – SG Flensburg-Handewitt 20:30 (9:14)

TVB 1898 Stuttgart: Bitter (4 Paraden), Maier (ab 53., bei einem 7m) – Schimmelbauer (1), Häfner (2), Weiß (1), Schagen (8/8), Schweikardt, Späth, Röthlisberger (1), Schmidt (3), von Deschwanden, Baumgarten (1), Pfattheicher (3), Foege
SG Flensburg-Handewitt: Buric (8 Paraden), Bergerud (bei zwei 7m) – Karlsson, Golla (1), Hald (2), Glandorf, Svan (1), Wanne (6/4), Johannessen (6), Gottfridsson (2), Lauge (7), Rød (5)
Schiedsrichter: Thöne/Zupanovic (Berlin); Zeitstrafen: 2:4 Minuten (Späth 2 – Svan 2, Lauge 2); Siebenmeter: 8/8:4/4; Zuschauer: 5959
Spielverlauf: 1:0 (2.), 2:2 (7.), 4:2 (10.), 4:4 (12.), 6:5 (13.), 6:8 (17.), 7:8 (18.), 7:12 (27.), 9:13 (30.) – 10:15 (32.), 11:16 (33.), 13:16 (36.), 14:17 (37.), 14:19 (40.), 16:19 (42.), 16:21 (46.), 17:23 (49.), 18:23 (50.), 18:27 (56.), 20:28 (58.)

 
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18.06.2019 bis 16.07.2019

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