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Verdienter Sieg im Top-Spiel

DKB Handball-Bundesliga: 33:29 – SG hält Melsungen auf Distanz

SG Flensburg-Handewitt - MT Melsungen 33:29 (17:16)

SG muss zum Topfavoriten Paris Saint-Germain

Maik Machulla hofft auf die nötige „Frische“ in der Königsklasse

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16. Februar

Verdienter Sieg im Top-Spiel

DKB Handball-Bundesliga: 33:29 – SG hält Melsungen auf Distanz

DKB Handball-Bundesliga: 33:29 – SG hält Melsungen auf Distanz

Die SG Flensburg-Handewitt hat im zweiten Bundesligaspiel nach der EM-Pause ihren zweiten Bundesligasieg eingefahren. Dem 29:20 Erfolg beim HC Erlangen, ließ die Mannschaft von Maik Machulla einen 33:29 (17:16) Heimsieg gegen die MT Melsungen folgen. Dadurch hielt der Tabellenvierte mit 32:10 Punkten, den Rangsechsten (28:14) auf Distanz. Beide Teams boten den 6.023 Zuschauern in der stimmungsvollen Flens-Arena ein sehr ansehnliches und faires Topspiel.

Den besseren Start erwischte zunächst die SG und legte durch Hampus Wanne und einem verwandelten Siebenmeter von Kentin Mahé nach drei Minuten eine schnelle 2:0 Führung vor. Danach fanden auch die Gäste immer wieder Lücken in der Deckung der Gastgeber und kamen zu einigen leichten Toren aus dem Rückraum. Bis zum 5:3 nach sieben Minuten lagen die Gastgeber aber noch in Front. Doch die vom Geburtstagkind Michael Roth, der Olympiasilbermedaillengewinner von 1984 feierte in der „Hölle Nord“ seinen 56. Ehrentag, trainierten Melsungen entfachten in den folgenden Minuten mehr Druck. Vor allem gegen die wuchtigen Abschlüsse von Nationalspieler Julius Kühn hatte SG Keeper Mattias Andersson keine Abwehrchance. Der Hüne im MT-Rückraum kam so in den ersten dreißig Minuten zu sieben Feldtoren. So war er mitverantwortlich dafür, dass die Hessen beim 5:6 (10.) selbst in Führung gingen und diese bis zum 9:10 (18.) behaupteten.

Dann kam die SG durch einen Dreierpack von Lasse Svan, Hampus Wanne und Jim Gottfridsson wieder auf Touren und binnen neunzig Sekunden zum 12:10 Vorsprung. Michael Roth zog danach schnell die Notbremse in Form einer Auszeit, um den Angriffsfluss der Fördestädter im Keim zu ersticken. Bis zur Pause blieb es aber ein starkes Offensivspiel auf beiden Seiten, wobei in Reihen der SG Holger Glandorf glänzte. Er brachte den Ball im ersten Durchgang bei sechs Versuchen fünfmal im gegnerischen Netz unter.

So wurden mit einem knappen 17:16 für die Gastgeber die Seiten gewechselt und das Machulla-Team zeigte in den zweiten dreißig Minuten mehr und mehr, wer Herr im Hause ist. Denn nach dem 17:17 Ausgleich durch einen Siebenmeter von Tobias Reichmann, erobert die SG durch den siebenfachen Torschützen Lasse Svan beim 18:17 erneut die Führung und gab diese bis zum Schluss nicht mehr ab. Zunächst mit ein oder zwei Treffern vorne, erzielte der überragende und insgesamt elffache Torschütze Holger Glandorf in der 38. Minute mit dem 22:19 den ersten Drei-Tore-Vorsprung. Und das Machulla-Team präsentierte sich in der Folgezeit kompakter und zielstrebiger. Torhüter Mattias Andersson steigerte sich nach einer mäßigen ersten Halbzeit und hielt mit tollen Paraden seiner ebenfalls starken Deckung den Rücken frei. Im Angriff brillierten Holger Glandorf und Lasse Svan sicher im Abschluss und konnte sich dabei auf die Laufarbeit ihrer Mitspieler verlassen, die das Duo geschickt in Szene setzten.

Am Kreis sorgte der immer besser werdende Anders Zachariassen für die nötige Unruhe und dafür, dass die Melsunger Abwehr immer wieder auseinander gespielt wurde. So legte die SG über 24:20 und 27:22, immer wieder einen Treffer drauf und hatte spätestens beim 31:25, fünf Minuten vor der Schlusssirene, die Entscheidung herbeigeführt. Erst nach dem 33:26, zweieinhalb Minuten vor Spielende, ließ die Konzentration ein wenig nach. Am Ende stand aber der verdiente und im Laufe des zweiten Durchgangs auch souveräne 33:29 Heimsieg. Dementsprechenden Applaus bekamen die Akteure von ihren glücklichen 6.023 Fans auf dem Flensburger Campus.

Nach der Partie freute sich Melsungens Trainer Michael Roth zwar über die freundlichen Glückwünsche zu seinem 56. Geburtstag, musste aber auch „den absolut verdienten Sieg für Flensburg“ anerkennen. „Vorne haben wir lange Zeit eigentlich ganz gut und die Bälle auf den Punkt angespielt. Aber wir haben über sechzig Minuten nicht aggressiv genug in der Abwehr gestanden und den Angriff der SG einfach nicht in den Griff bekommen“, so Roth, der dann fair und mit einem Schmunzeln weiter resümierte. „Ich wünsche Euch viel Glück in der Champions League und der Bundesliga. Es ist schön, wenn über 6.000 Zuschauer zu einem Geburtstag kommen. Ich werde meinen 56. Geburtstag auf jeden Fall in Erinnerung behalten.“

Maik Machulla war nach dem Spiel froh über den Sieg, hatte aber auch einen Kritikpunkt. „Wir haben Julius Kühn im Melsunger Rückraum überhaupt nicht in den Griff bekommen. Das hat mich sehr geärgert. In der ersten Halbzeit hat auch das Torwart-Abwehrspiel nicht funktioniert. Aber ich war mir sicher, dass Mattias in der zweiten Halbzeit nochmal kommt und habe deshalb nicht gewechselt. Ich bin froh, dass ich auf mein Gefühl gehört habe, denn er hat uns dann Sicherheit gegeben. Ganz besonders freue ich mich über die Leistung von Holger Glandorf. Er hat heute Aggressivität und Ausstrahlung gezeigt“, verteilte der SG Coach dann noch ein Sonderlob in Richtung des elffachen SG Torschützen.

SG Flensburg-Handewitt: Andersson (13 Paraden), Möller (bei einem Siebenmeter) – Karlsson, Glandorf (11), Mogensen, Svan (7), Wanne (2), Steinhauser (n.e.), Zachariassen (3), Toft Hansen, Gottfridsson (3), Lauge Schmidt (3), Mahé (4/4), Röd.
MT Melsungen: Sjöstrand (8 Paraden), Lenz (2 Paraden) - Maric, Kühn (11), Lemke, Golla (1), Reichmann (7/3), Mikkelsen (3), Danner (3), Philipp Müller, Boomhouwer, Allendorf (3), Michael Müller (1), Haenen, Langhans. 
Schiedsrichter: Blümel/Loppaschewski
Zuschauer: 6.023 (in der Flens-Arena)
Spielfilm: 2:0 (3.), 5:3 (7.), 5:6 (10.), 9:10 (18.), 12:10 (19.), 14:12 (25.), 17:16 (Halbzeit) – 22:19 (38.), 24:20 (42.), 27:22 (47.), 31:25 (55.), 33:26 (58.), 33:29 (Endstand) 
Siebenmeter: 4:4/4:4 
Zeitstrafen: 4:4 Minuten: (Lauge Schmidt, Karlsson – Michael Müller, Maric)

17. Februar

SG muss zum Topfavoriten Paris Saint-Germain

Maik Machulla hofft auf die nötige „Frische“ in der Königsklasse

Maik Machulla hofft auf die nötige „Frische“ in der Königsklasse

Die SG Flensburg-Handewitt ist in den drei Partien des Jahres 2018 ungeschlagen geblieben. In der DKB Handball-Bundesliga feierte die Mannschaft von Maik Machulla mit dem 29:20 beim HC Erlangen und 33:29 gegen die MT Melsungen zwei wichtige Siege in der Beletage des deutschen Handballs. In der europäischen Königsklasse gab es am vergangenen Sonntag ein 32:32 Remis gegen Vive Kielce. Nach dem polnischen Meister, hat die SG am Samstag (17.30 Uhr), den nächsten internationalen Prüfstein auf dem Spielplan. Dann muss der nördlichste Bundesligist zum Topfavoriten der VELUX EHF Champions League, Paris Saint-Germain.

„Ich hoffe vor allem auf die nötige Frische meiner Mannschaft. Denn wir haben innerhalb kürzester Zeit ein so schweres Spiel“, so die Hoffnung von SG Trainer Maik Machulla, nach der Donnerstagabendpartie gegen MT Melsungen. Denn nicht einmal 47 Stunden Pause liegen zwischen den beiden Begegnungen. „Man hat bei der Europameisterschaft ja wieder gesehen, dass Spieler acht Partien binnen 14 Tagen bestreiten können. Viel schlimmer sind immer die Reisestrapazen“, so Machulla. Denn der SG Tross fliegt am Freitag, um 15.30 Uhr aus dem dänischen Billund in Richtung französische Hauptstadt. „Ich habe das Freitagvormittagstraining abgesagt. Das macht keinen Sinn. Wichtiger ist, dass die Mannschaft so noch etwas regenerieren kann“, so Machulla, der mit großem Respekt an die Aufgabe beim wie die Fußballer finanziell stark geförderten Gegner geht.

„Mit Paris kommt eine Urgewalt auf uns zu. Nikola Karabatic ist natürlich der Dreh- und Angelpunkt. Der absolute Chef bei Paris. Gemeinsam mit Remili und Stepancic bildet er eine ganz starke Achse. Außerdem muss man sehen, ob Kreisläufer Luka Karabatic fit ist“, so Machulla, der sich auf die eigene Erfahrung und die Infos von seinem Co-Trainer Mark Bult stützt. „Mark hat sich sehr viel mit Paris beschäftigt“, will das Duo die richtigen Schlüsse aus den Beobachtungen und der Vorrundenpartie in Flensburg ziehen. Denn beim 33:29 Sieg am 30. September vergangenen Jahres, verzückte die SG die Zuschauer in der Flens-Arena mit Tempohandball. „Wir haben das im Hinspiel super gelöst, doch in Paris brauchen wir einen langen Atem. Sie spielen eine gute Abwehr. So müssen wir vorne geduldig sein“, so Machulla.

Dabei setzt der Trainer auf einen in Frankreich sehr guten Bekannten. „Wir werden taktisch etwas ändern und einen Wechsel vornehmen. Für Thomas Mogensen kommt Kentin Mahé. Tinou hat zuletzt nicht viel gespielt, was aber taktische Gründe hatte. Er kennt den Gegner und wird gegen seine Mannschaftskameraden sicherlich heiß sein und es ihnen zeigen wollen“, so Maik Machulla, der den französischen Bronzemedaillengewinner als Trumpf gegen seine Nationalmannschaftskollegen bringt.

Verzichten muss die SG weiter auf Jacob Heinl, nach seiner Augen-OP und Simon Jeppsson. Der Schwede laboriert an einer Einblutung der Wade im linken Sprungbein. „Er wird zehn Tage fehlen und wir werden kein Risiko eingehen“, so Maik Machulla.

 
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25.05.2019 bis 22.06.2019

DIE TERMINE

Mi. 29.05.19 18:30 UhrSG Flensburg-Handewitt vs. Füchse Berlin
So. 09.06.19 15:00 UhrBergischer HC vs. SG Flensburg-Handewitt
 
Jacob Cement Baustoffe
Mehr Informationen erhalten Sie unter
http://www.sg-flensburg-handewitt.de oder www.facebook.com/SGFleHa

SG Flensburg-Handewitt Handball-Bundesliga GmbH & Co. KG

Schiffbrücke 66 │ 24939 Flensburg │ Germany

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