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Mit kleiner Hypothek nach Skopje

VELUX EHF Champions League: 24:26 – der Wille war beeindruckend

SG Flensburg-Handewitt – HC Vardar Skopje 24:26 (9:15)

 
 
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22. April

Mit kleiner Hypothek nach Skopje

VELUX EHF Champions League: 24:26 – der Wille war beeindruckend

Die Entscheidung fällt in fünf Tagen! Die SG Flensburg-Handewitt unterlag dem HC Vardar Skopje im ersten Viertelfinale der VELUX EHF Champions League mit 24:26 (9:15). Das Rückspiel wird am Donnerstag um 19 Uhr in der mazedonischen Hauptstadt angepfiffen. „Dieses Ergebnis ist gewiss nicht mein Wunschergebnis“, meinte SG Coach Ljubomir Vranjes nach dem Schlusspfiff. „Aber wir haben eine Mannschaft, die das schaffen kann. Außerdem wollen wir zeigen, dass wir es deutlich besser können als im ersten Durchgang.“ SG Kapitän Tobias Karlsson berichtete von der Stimmung in der Kabine: „Wir sind enttäuscht. Erst in der zweiten Hälfte konnten wir zeigen, was wir können. Für den Sieg hat es nicht mehr gelangt. In Skopje wollen wir es unbedingt besser machen.“

Die Fans waren heiß, sorgten schon vor dem Anpfiff für Gänsehaut-Stimmung. Die Partie versprach einen großartigen Handballabend und viele packende Duelle. So begannen in den Toren Kevin Møller und Arpad Sterbik, der gleich die ersten Akzente setzte. Auch die 5:1-Defensive von Vardar machte der SG das Leben schwer. Nach vier Minuten erzielte Rasmus Lauge den ersten Treffer, nach neun Minuten hatte sich kein weiterer hinzugesellt. Die Ränge versuchten es mit stehenden Ovationen, Ljubomir Vranjes nahm beim 1:3 sein erstes Team-Timeout. „Man konnte früh erkennen, wie schwer wir uns gegen diese Deckung und vor allem diesen Torwart getan haben“, sagte Ljubomir Vranjes.

Die eigene 6:0-Abwehr – mit Jacob Heinl oder Henrik Toft Hansen an der Seite von Tobias Karlsson – stand halbwegs solide, doch vorne schlichen sich zu oft technische Fehler und vergebene Chancen ein. Doch immer wieder sah es so aus, als ob die SG in Fahrt kommen würde. So verkürzte Johan Jakobsson auf 5:6. Der Schwede war gerade frisch dabei und bildete nun die zweite Reihe zusammen mit Thomas Mogensen und Jim Gottfridsson. Doch nur wenige Minuten später hieß es 5:10. Der Vardar-Anhang feierte, die SG Fans skandierten: „Steht auf, wenn ihr Flensburg seid!“

Kentin Mahé kam in die Partie, marschierte durch zum 7:12 und markierte auch das 9:13. Und der nächste Gegenstoß rollte. Der Wurf von Anders Eggert flog allerdings am Gehäuse vorbei und touchierte lediglich drei Fotografen. Skopje, mit Assen wie Joan Canellas oder Luka Cindric, antwortete eiskalt und baute den Vorsprung bis zur Pause wieder auf sechs Treffer aus. Ein direkter Freiwurf von Johan Jakobsson fand durchaus eine respektable Flugkurve, ermöglichte letztendlich aber nur die neunte Parade von Arpad Sterbik. Nach Adam Riese waren das exakt 50 Prozent. Den SG Kasten hütete seit einer Viertelstunde Mattias Andersson, aber an die Leistung seines Gegenübers war kaum heranzukommen.

Gleich nach Wiederbeginn fing sich die SG den nächsten Tempogegenstoß ein. 9:16! Lasse Svan, nun für Bogdan Radivojevic auf dem rechten Flügel, sorgte für den ersten Jubel im zweiten Abschnitt. Noch lauter wurde es, als Rasmus Lauge vom eigenen Kreis ins verwaiste Vardar-Gehäuse einwarf. Und als Kentin Mahé einen Siebenmeter in die Maschen setzte, lautete der Spielstand nur noch 13:17. Skopje hatte starke Schützen aus dem Rückraum, blieb deutlich in Front. Doch die SG war nun besser im Film, erhöhte die Effizienz im Angriff deutlich. „Die Zielstrebigkeit gen Tor war nun besser“, beobachtete Ljubomir Vranjes. „Und die Defensive agierte intensiver und konzentrierter.“ Rasmus Lauge traf zum 17:21.

Danach sah sich Vardar-Coach Raul Gonzales genötigt, zum zweiten Mal binnen weniger Minuten seine grüne Karte auf den Zeitnehmertisch zu legen. „Ich musste unsere Abwehr neu einstellen“, erklärte der Spanier später. „Der gegnerische Angriff wurde immer besser. Flensburg spielt wirklich einen schönen, schnellen Handball.“ Er spürte offensichtlich den Aufwind, mit dem die SG auf Tuchfühlung ging. Vor allem Johan Jakobsson netzte munter ein, schied allerdings nach 46 Minuten aus. Nach einem nicht geahndeten Foul fiel der Schwede auf den Hinterkopf. „Ich fürchte, dass Johan für lange Zeit keinen Handball spielen kann“, teilte Ljubomir Vranjes in der Pressekonferenz mit.

Die SG gab nun alles. Hampus Wanne versenkte einen Konter zum 20:23, dann parierte der gerade wieder eingewechselte Kevin Møller gegen Linksaußen Timur Dibirov. Nach dem 21:23, per Kempa-Trick durch Hampus Wanne, glich die „Hölle Nord“ einem Tollhaus. Die SG musste zwischenzeitlich wieder abreißen lassen, doch nach dem 22:26 vernagelten SG Deckung und ein nun überragender Kevin Møller die letzten sieben Minuten das Tor. Ein Doppelschlag von Holger Glandorf sorgte noch für Ergebniskosmetik. Auch wenn die letzten Sequenzen mehr an ein Tennismatch als ein Handball-Knüller erinnerten, hatten die Zuschauer eine tolle Partie gesehen. Dabei hatten die Hausherren ein kräftiges, kämpferisches Signal gesetzt. „Flensburg, Flensburg“, schallte es von den Rängen. Am Donnerstag geht es weiter. „Das war heute eine gute Vorstellung von uns“, meinte Vardar-Linkshänder Alex Dujshebaev. „Wir dürfen aber nicht nachlassen, denn die SG hat einen sehr guten Kader.“

 

SG Flensburg-Handewitt – HC Vardar Skopje 24:26 (9:15)

SG Flensburg-Handewitt: Andersson (3 Paraden, 17.-45.), Møller (8 Paraden) – Karlsson, Eggert (1/1), Glandorf (2), Mogensen (2), Svan (1), Wanne (3), Jakobsson (6), Heinl, Toft Hansen, Gottfridsson, Lauge (4), Mahé (3/1), Radivojevic (2)
HC Vardar Skopje: Sterbik (19 Paraden) – Ferreira (2), Maqueda (1), Derewen, Karacic, Dujshebaev (5), Abutovic, Cañellas (1), Cindric (5), Cupic (4/2), Dibirov (5), Schischkarjow, Borozan (2), Marsenic (1)
Schiedsrichter: Krstic/Ljubic (Slowenien); Zeitstrafen: 8:12 Minuten (Lauge 4, Heinl 2, Karlsson 2 – Ferreira 4, Marsenic 4, Borozan 2, Abutovic 2); Siebenmeter: 3/2:2/2 (Eggert scheitert an Sterbik); Zuschauer: 4837
Spielverlauf: 0:1 (2.), 1:3 (7.), 2:3 (10.), 2:5 (11.), 3:6 (13.), 5:6 (15.), 5:10 (19.), 6:12 (25.), 7:13 (26.), 9:13 (28.) – 9:16 (32.), 10:17 (35.), 13:17 (38.), 13:19 (40.), 14:20 (42.), 15:21 (43.), 17:21 (44.), 18:23 (45.), 21:23 (49.), 21:25 (51.), 22:26 (53.), 24:26 (56.)

 

 
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18.06.2019 bis 16.07.2019

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