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DKB Handball-Bundesliga: 31:23 – über die Abwehr ins Spiel gefunden

SG Flensburg-Handewitt – SC DHfK Leipzig 31:23 (14:10)

Anders Zachariassen: Vertragsverlängerung mit dem Kreisläufer

 
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30. November

Auch Leipzig distanziert

DKB Handball-Bundesliga: 31:23 – über die Abwehr ins Spiel gefunden

Die SG Flensburg-Handewitt landete in der DKB Handball-Bundesliga den nächsten Heimsieg. Am Abend schlug sie den SC DHfK Leipzig mit 31:23 (14:10). „Ich bin zufrieden, dass wir gegen einen Gegner, der im Angriff wie in der Abwehr über eine gute Struktur verfügt, mit acht Toren gewonnen haben“, bilanzierte SG Trainer Ljubomir Vranjes. „Die Abwehr und Mattias Andersson haben sogar 60 Minuten lang fast 100 Prozent erreicht.“ SC-Coach Christian Prokop, der im Anschluss der Partie seine Bereitschaft signalisierte, für das Amt des Bundestrainers bereitzustehen, meinte: „Um in Flensburg etwas zu erreichen, müssen sich alle am Maximum bewegen. Leider sind wir im Rückraum unter einer Quote von 30 Prozent geblieben.“

Die SG begann ähnlich wie in Stuttgart. Anders Eggert war allerdings aus dem Wartestand zurückgekehrt und entfachte mit seinem Wurf aus spitzem Winkel zum 3:3 erste Jubelarien. Keeper Mattias Andersson war sofort in seinem Element. Vorne blieben allerdings ein paar Chancen liegen, sodass der Gast aus Sachsen zunächst sehr gut mithielt. Mit behäbigem Aufbau versuchte er, das Tempo aus der Partie zu nehmen. Nach etwas mehr als zehn Minuten der erste personelle Wechsel: Jim Gottfridsson sollte nun zusammen mit Thomas Mogensen den Angriff ankurbeln. Mit dem Abschluss haperte es allerdings weiter. „Das war heute unser Saisonspiel Nummer 24“, erklärte Ljubomir Vranjes. „Da waren einige müde im Kopf. Wir haben insgesamt elf freie Würfe ausgelassen.“

Leipzig ging mit 5:6 in Führung. Da entschied sich Ljubomir Vranjes für ein Team-Timeout und zauberte eine neue zweite Reihe auf das Parkett: Rasmus Lauge, Jim Gottfridsson und Johan Jakobsson. Die Unterbrechung tat in jedem Fall gut: Lasse Svan erzielte in seinem 400. Einsatz sein erstes Tor. Dann konterten Rasmus Lauge und Anders Eggert. 8:6 – das sah doch schon viel besser aus. Anders Zachariassen mischte nun am Kreis und im Mittelblock mit. Die Abwehr bewegte sich sehr gut, vorne erhöhte Johan Jakobsson auf 10:7. Mattias Andersson lenkte einen Siebenmeter ans Holz. Rasmus Lauge erhöhte mit viel Dynamik auf 13:9. Dann die nächste Heldentat von Mattias Andersson, indem er einen zweiten Strafwurf abwehrte. Tosender Applaus begleitete seine urwüchsige Freude. Seine Vorderleute konnten allerdings keinen Profit daraus ziehen, verteidigten aber zumindest den Vier-Tore-Vorsprung. „Unsere Defensive konnte Flensburg zu Fehlern zwingen, die Angriffsschwäche war allerdings offensichtlich“, beklagte Christian Prokop.

In der Pause gab es eine besondere Ehrung: Bruno Krüger, seit Urzeiten Dauerkarten-Inhaber, bekam ein T-Shirt als zweimillionster Zuschauer bei SG Spielen in der FLENS-ARENA. „Diese imposante Zahl verdeutlicht, dass wir in den letzten 15 Jahren Auslastungen von 80, 90 und teilweise sogar 100 Prozent hatten“, erklärte SG Geschäftsführer Dierk Schmäschke. Bruno Krüger und alle anderen Fans sahen, wie Mattias Andersson mit Wiederauftakt den Kasten vernagelte. Die SG konnte ihre Tempogegenstöße aufziehen: Das war ein Freudenfest für Anders Eggert, Henrik Toft Hansen und Thomas Mogensen. Nach 34:15 Minuten hieß es 18:10. Christian Prokop zuckte zum zweiten Mal seine grüne Karte.

Die Niederlage war allerdings nicht mehr zu verhindern. Bei der SG lief es nun rund. Der einlaufende Lasse Svan passte quer durch den Kreis auf sein Gegenüber Anders Eggert, der in Kempa-Manier zum 20:12 einschob. Die „Hölle Nord“ stand Kopf. „Steht auf, wenn ihr Flensburg seid!“, hallte es durch das Rund. Perfektionist Ljubomir Vranjes verzichtete dennoch nicht auf sein Team-Timeout. Direkt danach hämmerte Johan Jakobsson den Ball zum 25:15 in die Maschen. Die Partie war entschieden, die Punkte steckten im Sack. Das Leipziger Lager, das seit Sonntag in Flensburg weilte, fand trotzdem positive Worte. „Wir hatten hervorragende Tage in der Akademie“, bedankte sich Christian Prokop. „Die Trainingsbedingungen waren top, und ins Essen war auch nichts gemischt.“ Dierk Schmäschke erinnerte an die Kooperationsbereitschaft der Sachsen bei der Terminierung. „Es ist nicht selbstverständlich, dass Leipzig der Spielverlegung zustimmte und uns vor großen Problemen bewahrt hat.“

 

 

SG Flensburg-Handewitt – SC DHfK Leipzig 31:23 (14:10)

SG Flensburg-Handewitt: Andersson (17/2 Paraden) – Karlsson, Eggert (12/4), Glandorf (3), Mogensen (4), Svan (1), Djordjic, Jakobsson (4), Zachariassen (2), Toft Hansen (1), Gottfridsson, Lauge (4)
SC DHfK Leipzig: Putera (10 Paraden), Vortmann (6 Paraden, ab 45.) – Semper (5), Steinert (3/3), Rojewski, Jurdzs (2), Binder (4), Janke (3), Pieczkowski, Roscheck, Strosack (4), Meschke, Becvar, Milosevic (2)
Schiedsrichter: Schulze/Tönnies (Magdeburg/Dodendorf); Zeitstrafen: 8:6 Minuten (Karlsson 4, Mogensen 2, Lauge 2 – Jurdzs 2, Roscheck 2, Milosevic 2); Siebenmeter: 4/4:5/3 (Andersson hält gegen Steinert und Milosevic); Zuschauer: 5805
Spielverlauf: 0:1 (2.), 2:1 (3.), 2:3 (4.), 4:3 (7.), 5:4 (10.), 5:6 (16.), 8:6 (18.), 10:7 (24.), 11:9 (26.), 13:9 (28.) – 18:10 (34.), 19:12 (36.), 20:13 (39.), 21:14 (42.), 23:14 (43.), 25:15 (46.), 26:17 (48.), 28:18 (51.), 28:22 (55.), 31:22 (59.)

 

Anders Zachariassen: Vertragsverlängerung mit dem Kreisläufer

Die Freude über die nächsten zwei gewonnenen Punkte gegen den SC DHfK Leipzig in der DKB Handball-Bundesliga war in allen Gesichtern deutlich zu erkennen. Doch einer strahlte noch ein klein wenig mehr. SG Geschäftsführer Dierk Schmäschke nahm mit dem obligatorischen Blumenstrauß in den SG Farben blau, weiß und rot in der Hand das Mikrofon und verkündete die Vertragsverlängerung mit SG Kreisläufer Anders Zachariassen, der bis 2019 unterschrieb.

Der 25-jährige Däne stieß 2014 vom Verein Sonderjysk Elitesport zur SG und wurde seitdem DHB-Pokalsieger, deutscher Vizemeister und auch Vize-DHB-Pokalsieger. Anders Zachariassen kämpfte sich nach einem Kreuzbandriss im September 2015 zurück ins Team und übernahm schnell wieder eine zentrale Rolle im Spiel der SG. In 78 Partien im SG Trikot mit der Nummer 22 erzielte er 163 Tore.

SG Geschäftsführer Dierk Schmäschke: „Ich freue mich, dass wir uns gemeinsam mit Anders schnell einigen konnten. In unkomplizierten Gesprächen haben wir uns zu einem neuen Zwei-Jahres-Vertrag entschieden. Anders hat sich in den letzten zweieinhalb Jahren hervorragend entwickelt und wird auch in den kommenden zweieinhalb Jahren noch weitere Schritte in seiner persönlichen Entwicklung machen. Die ersten Nominierungen für die dänische Nationalmannschaft zeigen, welches Potenzial noch in ihm steckt.“

SG Trainer Ljubomir Vranjes: „Anders Zachariassen ist auf und neben dem Platz schon jetzt ein absoluter Profi und glänzt mit seiner Willensstärke und seiner Kampfkraft auf dem Feld. Anders wurde in seiner Entwicklung durch die schwere Verletzung zurückgeworfen. Aber ich habe großes Vertrauen in ihn, dass er in dieser und auch in den kommenden zwei Spielzeiten sehr viel Verantwortung übernehmen und uns sehr gut weiterhelfen wird.“

SG Spieler Anders Zachariassen: „Ich freue mich, noch mindestens zwei weitere Jahre im SG Trikot in die Hölle Nord einlaufen zu können. Ich lebe hier meinen Traum. Meine Freundin Kristina und ich fühlen uns hier in der Region ganz nah zu unserem Zuhause Sonderborg sehr wohl. Wir wollten sehr gern hier bleiben. Ich bin sehr stolz und kann nun ganz gelöst weiter Tag für Tag in Ruhe arbeiten, um am Ende gemeinsam für die SG Großes zu erreichen.“

 
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26.05.2019 bis 23.06.2019

DIE TERMINE

Mi. 29.05.19 18:30 UhrSG Flensburg-Handewitt vs. Füchse Berlin
So. 09.06.19 15:00 UhrBergischer HC vs. SG Flensburg-Handewitt
 
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Mehr Informationen erhalten Sie unter
http://www.sg-flensburg-handewitt.de oder www.facebook.com/SGFleHa

SG Flensburg-Handewitt Handball-Bundesliga GmbH & Co. KG

Schiffbrücke 66 │ 24939 Flensburg │ Germany

phone +49 (0)461 160 96 -0 | fax +49 (0)461 160 96 -22
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