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Eine Pokal-Fuchsjagd

DHB-Pokal: Mit einem Schulterschluss ins Viertelfinale?

Offener Brief von Ljubomir Vranjes

 
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25. Oktober

Eine Pokal-Fuchsjagd

DHB-Pokal: Mit einem Schulterschluss ins Viertelfinale?

Neben dem Knüller in Magdeburg erlebt die FLENS-ARENA das Top-Spiel des Achtelfinals um den DHB-Pokal: Die SG Flensburg-Handewitt trifft am Mittwoch um 19 Uhr auf die Füchse Berlin. Nur ein Sieg hilft den Nordlichtern, sonst müssen sie keine Gedanken mehr an eine Teilnehme am REWE Final Four in Hamburg verschwenden. „Bei der Neuauflage des Endspiels von 2014 müssen wir voll konzentriert sein und alle Kräfte bündeln“, betont SG Geschäftsführer Dierk Schmäschke. „Das Motto lautet: Alle Mann an Bord, Leinen los und Flagge zeigen! Nur mit einem Schulterschluss von Zuschauern und Spieler können wir uns über eine erfolgreiche Fuchs-Jagd freuen.“

17 Spieler hat die SG an Bord, 14 von ihnen finden auf dem Spielbericht Platz. Eine breite Phalanx, der der Gegner eine ähnliche Qualität entgegenstellen wird, ist sich Ljubomir Vranjes sicher. „Die Breite des Kaders war bei den Fuchsen noch nie so gut“, findet der SG Trainer. Das zeigt sich auch in den Ergebnissen. Die Berliner kommen als amtierender Sieger des IHF Super Globe und haben sich in der DKB Handball-Bundesliga in der Spitzengruppe festgesetzt. Nur gegen den sehr treffsicheren und starken THW Kiel setzte es bislang eine Niederlage.

Die Gäste sind bereits auf dem Weg in den Norden – mit Respekt. „Wenn wir weiterkommen wollen, müssen wir unsere beste Saisonleistung abrufen“, äußert sich Paul Drux. Neben Neuzugang Steffen Fäth und Fabian Wiede ist er einer von insgesamt drei deutschen Nationalspielern im Füchse-Rückraum. Am gefährlichsten agiert allerdings gewöhnlich Goalgetter Petar Nenadic. „Er hat eine sehr unorthodoxe Spielweise“, kommentiert Ljubomir Vranjes. „Manchmal habe ich das Gefühl, er weiß selbst nicht, was er macht.“

Die Partie verspricht einen intensiven Kampf – aber auch ein Wiedersehen. Kresimir Kozina spielte bis Juni im SG Trikot, jetzt zeigt er sein Können als Fuchs. „Wir freuen uns auf die Gespräche mit ihm nach dem Spiel“, sagt Ljubomir Vranjes. „Zunächst müssen wir aber unsere Aufgabe lösen, und die lautet: Wir müssen gewinnen.“ Die berühmte Tagesform wird darüber entscheiden, ob die SG ihr Saisonziel, wieder nach Hamburg zu fahren, aufrechterhalten kann. Es ist ein enges Spiel zu erwarten, bei dem die Heimkulisse entscheiden kann. Zur Erinnerung: Im letzten September trennten sich beide Teams in der „Hölle Nord“ mit einem 30:30-Remis.

 

 

Splitter

Karten-Situation. Es gibt noch ausreichend Sitzplatz- und Stehplatz-Tickets, und zwar im SG-Online-Shop, im Scandinavian Park Handewitt, im Angelner Autohuus und an der Abendkasse. Die SG-Tickethotline ist erreichbar unter: 01806-997718 (0,20 €/Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise max. 0,60 €/Min).

Live-Ticker. Zum Live-Ticker im DHB-Pokal geht es hier.

Hallen-Öffnung. Die FLENS-ARENA öffnet um 17.30 Uhr.

SG-BUS-Shuttle-Dienst Flensburg-Exe. Zwei Gelenkzüge von AFAG und AKTIV BUS fahren ab 17.30 Uhr vom Parkplatz „Exe“ zur FLENS-ARENA. Bis 45 Minuten nach dem Spiel pendeln die Busse zwischen FLENS-ARENA und Exe.

SG-BUS-Shuttle-Dienst Flensburg-Fördepark. Ein Gelenkzug von AFAG fährt ab 17.30 Uhr vom Parkplatz Fördepark (Haltestelle Linie 14) zur FLENS-ARENA. Bis 45 Minuten nach dem Spiel pendelt der Bus zwischen FLENS-ARENA und Fördepark.

SG-BUS-Shuttle-Dienst Handewitt. In Handewitt startet um 18.15 Uhr ein Gelenkbus von der Wikinghalle nach Flensburg. Nach Handewitt fährt ein Bus 25 Minuten nach Spielschluss zurück.
Schiedsrichter. Robert Schulze und Tobias Tönnies (Magdeburg/Dodendorf).
Statistik. Bislang 26 Mal standen sich beide Teams gegenüber. 16 Mal gewann die SG, fünf Mal gingen beide Punkte an die Füchse. Das Torverhältnis lautet 689:609.

 

Offener Brief von SG Trainer Ljubomir Vranjes

Liebe Fans der SG Flensburg Handewitt!

Ich sitze gerade im Bus auf dem Weg nach Hause von Wetzlar. Wir haben gewonnen und gut gespielt. Jetzt ist Zeit, um sich auf das nächste Spiel vorzubereiten, und dann habe ich auf euch gedacht. Ich möchte mich persönlich bei euch melden. Es ist mir wichtig, euch allen zu erklären, warum ich so stark reagiert habe bei unserem letzten Heimspiel.

Das hatte nichts mit unserem Fehlstart gegen Plock zu tun, wie viele das verstanden haben. Seit dem ersten Spieltag dieser Saison ist die Stimmung in der FLENS-ARENA viel leiser geworden. Wir haben in Spielen wie gegen Magdeburg und auch gegen Veszprém eine super Unterstützung von euch allen gespürt. Man kann vielleicht auch einen Teil vom Spiel gegen Barcelona dazurechnen.

Jetzt gegen Plock hat die Halle die Mannschaft wieder fast das ganze Spiel nach vorne gepuscht. Alle die da waren, haben das gesehen und gespürt, wie unsere Zuschauer der Mannschaft nach vorne helfen können. Aber sonst war das leider meistens sehr, sehr ruhig in der Halle. Wir haben schon sieben Heimspiele gespielt, das sind insgesamt 420 Minuten.

Die Frage, die ich mir gestellt habe: Was meine ich mit Unterstützung!? Bei unserem Einlauf laut zu sein? Bei einem Tor zu klatschen? Bei den gegnerischen Angriffen zu pfeifen? Aufzustehen und laut Flensburg zu schreien? Oder nur zugucke und reagieren, wenn jemand ein schönes Tor macht! Alle haben ihre Meinung, wenn es darum geht, was Unterstützung bedeutet. Was ist eigentlich falsch daran? Nichts! Wenn du in der Halle bist, dann unterstützt du uns. Ich bin seit 2006 in diesem Verein, ich kann natürlich nur für mich selbst sprechen. Aber es gibt wirklich viel Verbesserungspotenzial.

Wenn ich unsere Spiele vom letzten Jahr analysiere und die Spiele von diesem Jahr, dann kann man die Stimmung nicht vergleichen. Das ist so. Vielleicht ist das selbstverständlich für viele Fans, dass wir unsere Spiele zu Hause gewinnen und dass wir keine Stimmung in der Halle brauchen. Aber die Wahrheit ist eine ganz andere! Alle Mannschaften haben das Potenzial, jeden Gegner zu schlagen! Deswegen ist es so wichtig, dass wir zu Hause nicht nur sieben auf dem Feld sind, sondern das wir jedes Mal den achten Mann hinter uns spüren. Ob wir gewinnen oder verlieren, ist dann etwas anderes. Dann wissen wir, dass alle hinter uns stehen.

Wir haben immer alles zusammengemacht, und deswegen haben wir fast nie zu Hause verloren. Wir arbeiten in einem der geilsten Vereine mit den geilsten Fans in Deutschland. Ich weiß, dass ich meine Jungs hinter mir habe, wenn ich euch das so deutlich sage. Aber was ich euch jetzt schreibe, geht nur auf meine Kappe und kein Spieler oder Verantwortlicher im Verein hat etwas mit diesem Brief zu tun. Wenn ihr sauer seid, ist es mir wichtig, dass ihr auf mich persönlich sauer seid.

Nach dem Spiel habe ich noch viele Emotionen gehabt. Erstens weil wir nicht gut gespielt haben, warum auch immer. Aber da waren auch viele persönliche Emotionen, die ich gehabt habe. Ich habe dann nach dem Spiel ganz deutlich gesagt, wenn man uns nicht unterstützen will, kann man zu Hause bleiben! Es ist natürlich jetzt im Nachhinein unglücklich formuliert und unprofessionell von mir, aber ich hoffe ,dass ihr heute versteht, was ich damit ausdrücken wollte. Wenn ich euch verletzt habe, sage ich ganz ehrlich, dass es mir leid tut und ich entschuldige mich.

Ich möchte so viele Fans wie möglich erreichen, und das ist durch die Medien am einfachsten. Es war ein Spiel der VELUX EHF Champions League, das um 18.30 Uhr anfing. Deshalb waren wahrscheinlich nicht alle in der Halle. Ihr zahlt das Ticket, ihr kommt vielleicht direkt von der Arbeit und ihr habt vielleicht auch einen guten oder einen schlechten Tag gehabt. Genau so, liebe Fans, kann das meinen Spielern auch passieren. Und ich weiß, dass ihr nichts machen müsst. Denn es ist euer Recht, in der Halle zu machen, was ihr wollt. Ich möchte nur die „Hölle Nord“ wieder aufwecken, denn das war eigentlich meine Intention. Das kam sehr spontan. Ich habe nach dem Spiel auch gesagt, dass ich meine Spieler liebe. Und sie haben auch die Liebe von euch verdient.

Natürlich habt ihr unseren Verein und die Spieler lieb. Aber ich möchte, dass wir uns alle nicht nur daran erinnern, wenn wir gut spielen, sondern ich meine, dass wir das auch brauchen wenn wir schlecht spielen wie am letzten Mittwoch. Wir spielen fast jeden dritten Tag. Wir können natürlich auch mal schlechte Tage haben. Das muss ich als Trainer akzeptieren. Meine Aufgabe ist die Mannschaft taktisch und physisch vorzubereiten, das klappt meistens. Aber ab und zu nicht.

Aber liebe Fans, meine Jungs geben immer alles für die Mannschaft, für euch und den Verein. Immer! Man kann nie Liebe von jemandem fordern. Ich bin der Meinung, dass es von innen kommen soll. Ich bin ein Mensch, der viele Emotionen hat. Deshalb kann ich nicht ohne Liebe mit meinen Spielern arbeiten. Handball liebe ich auch. Ich habe das Glück, dass es meine Arbeit ist. Jedes Mal wenn ich zu einem Heimspiel fahre und ich in der Halle vor euch stehe, kriege ich Gänsehaut. Ich versuche immer, meine Spieler und mich selbst so anzufeuern, damit wir euch jedesmal das Wichtigste in der Halle geben können. Das ist Leidenschaft, das ist Respekt, das ist der Wille, nie aufzugeben und der Stolz, dieses Trikot zu tragen. Weil: Wir sind die SG Flensburg-Handewitt! So lange ich in diesem Verein arbeite, werde ich alles tun, um Siege mit euch und meine Jungs zu feiern, aber auch Niederlage zusammen zu überstehen.

Liebe Fans, wir wollen nächsten Schritt nehmen und das gemeinsam. Wir brauchen euch!

Wir sehen uns in der Halle!

Euer Ljubo!

 
schatten
25.05.2019 bis 22.06.2019

DIE TERMINE

Mi. 29.05.19 18:30 UhrSG Flensburg-Handewitt vs. Füchse Berlin
So. 09.06.19 15:00 UhrBergischer HC vs. SG Flensburg-Handewitt
 
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Mehr Informationen erhalten Sie unter
http://www.sg-flensburg-handewitt.de oder www.facebook.com/SGFleHa

SG Flensburg-Handewitt Handball-Bundesliga GmbH & Co. KG

Schiffbrücke 66 │ 24939 Flensburg │ Germany

phone +49 (0)461 160 96 -0 | fax +49 (0)461 160 96 -22
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