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Traumstart ausgebaut

DKB Handball-Bundesliga: 33:22 – auch Gummersbach hatte keine Chance

Holger Glandorf: Bekenntnis zur SG

 
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12. OKtober

Traumstart ausgebaut

DKB Handball-Bundesliga: 33:22 – auch Gummersbach hatte keine Chance

Die SG Flensburg-Handewitt schlug den VfL Gummersbach mit 33:22 (17:12) und steht mit nunmehr 14:0 Punkten weiterhin an der Spitze der DKB Handball-Bundesliga. „Elf Tore Vorsprung“, strahlte SG Trainer Ljubomir Vranjes. „Das hört sich nicht nur viel an, das ist auch viel. Heute möchte ich meine Mannschaft nur loben, dass sie das Spiel gegen einen starken Gegner wie Gummersbach auf diese Weise beherrscht hat.“ Sein Gummersbacher Kollege Emir Kurtagic meinte: „Trotz einer Elf-Tore-Niederlage bin ich nicht sauer, denn mein Team hat gekämpft.“

Lasse Svan, war es vorbehalten, den ersten Treffer des Tages zu setzen. Auch Mattias Andersson hatte gleich seine Betriebstemperatur gefunden. Pech hatte der Keeper allerdings, als er einen Siebenmeter von Mark Bult parierte, sich dann aber beim Nachwurf geschlagen geben musste. Jim Gottfridsson stand erstmals in dieser Saison in der Startaufstellung, Anders Zachariassen kam auch früh zum Zuge, weil Henrik Toft Hansen eine schnelle Zeitstrafe kassierte. Die Abpraller landeten zunächst beim VfL Gummersbach, der bis zum 7:7 die Partie völlig offenhielt, aber auch einen Rückschlag zu verdauen hatte: Nationalspieler Julius Kühn verdrehte sich das Knie und schied früh aus.

Ljubomir Vranjes schrie Anweisungen auf das Spielfeld. „In den ersten zehn Minuten fehlte mir die Aggressivität in unser Deckung“, erklärt er später. „Kurzfristig dachte ich, dass ich ein Freundschaftsspiel sehe.“ Dann stand die Abwehr, und die SG legte einen Zwischenspurt ein. Holger Glandorf begeisterte mit einem Doppelschlag, Thomas Mogensen düste mit Elan durch die VfL-Defensive, und Anders Eggert bezauberte mit einem Dreher. 11:7! Die SG gewann an Dominanz. Anders Zachariassen erschien zum zweiten Mal auf der Platte. Nun länger: Das 12:9 ging auf seine Kappe. Gar nicht zu bremsen war Holger Glandorf. Und dann ein herrlicher, langer Pass von Jim Gottfridsson auf Lasse Svan. 14:9 – Gummersbach rettete sich ins Team-Timeout. Petar Djordjic agierte nun neben Jim Gottfridsson. Eine Konstellation, die es schon lange nicht mehr gab. Holger Glandorf erhöhte auf 16:10. Mit einem satten Fünf-Tore-Polster ging es in die Kabinen. „In der ersten Hälfte bin ich mit meinen Spielern zufrieden“, analysierte Emir Kurtagic. „Nur eine Sache gefiel mir nicht, und das war der Abschluss.“

Nach der Pause hielt Mattias Andersson zunächst seinen Kasten sauber. Die Gäste mussten sich erheblich mühen, um zum Erfolg zu kommen. Auf der anderen Seite erzielten Holger Glandorf oder Lasse Svan herrliche Treffer. So konnte der VfL nicht aufholen. Beim 21:15 legte Emir Kurtagic seine grüne Karte, kurz darauf überraschte sein Team mit einem Kempa-Trick. Das Gummersbacher Hoch verflog aber schnell. Die SG Deckung stand, und vorne nahm Thomas Mogensen das Heft in die Hand. Beim 23:17 parierte Mattias Andersson einen Strafwurf und feuerte die Party weiter an. „Heute waren wieder einige Gänsehaut-Momente dabei“, bemerkte SG Geschäftsführer Dierk Schmäschke mit einem Lächeln. „Ich beobachte einen Entwicklungsprozess, der noch nicht am Ende der Fahnenstange angekommen ist. Es ist lobenswert, wie unsere Spieler mit der hohen Belastung umgehen.“

Die SG hatte alles im Griff und baute ihren Vorsprung kontinuierlich aus. „Die SG ist sehr konzentriert aufgetreten“, sagte VfL-Manager Frank Flatten. „Dieser Tatsache kann ich insofern etwas Positives abgewinnen, da sie beweist, dass man uns ernst nimmt.“ Auszeit, Torwart-Wechsel – für den VfL ging es nur noch um Schadensbegrenzung. Lasse Svan zauberte einen Heber zum 29:20 in die Maschen. Beim 31:21 war die Zehn-Tore-Distanz hergestellt: Jim Gottfridsson mit Augenmaß. Stehende Ovationen in der „Hölle Nord“. Es war ein toller Handball-Abend, den die Vertragsverlängerung von Holger Glandorf krönte. Die Fans sangen und applaudierten. „Es war richtig gut, was meine Jungs heute gemacht haben“, freute sich Ljubomir Vranjes. „Und das Schönste: Holger hat verlängert und bleibt uns erhalten.“

SG Flensburg-Handewitt – VfL Gummersbach  33:22 (17:12)

SG Flensburg-Handewitt: Andersson (19/2 Paraden), Møller (bei einem 7m) – Karlsson, Eggert (8/5), Glandorf (7), Mogensen (6), Svan (5), Djordjic (1), Jakobsson (1), Zachariassen (1), Toft Hansen, Gottfridsson (4)
VfL Gummersbach: Lichtlein (7/1 Paraden), Puhle (6 Paraden) – Schroeter, Schindler (1), von Gruchalla (1), Schröder (2), Becker (1), Ernst (4), Kühn (1), Baumgärtner (2), Pevnov (3), Schmidt (5/2), Bult (2/1)
Schiedsrichter: Blümel/Loppaschewski (Berlin); Zeitstrafen: 4:6 Minuten (Karlsson 2, Toft Hansen 2 – Ernst 2, Bult 2, Becker 2); Siebenmeter: 6/5:6/3 (Eggert scheitert an Lichtlein – Bult scheitert zwei Mal an Andersson, trifft davon einmal im Nachwurf, Schmidt an die Latte); Zuschauer: 6047
Spielverlauf: 1:0 (1.), 2:2 (5.), 4:3 (7.), 5:5 (9.), 6:6 (12.), 7:7 (13.), 11:7 (17.), 11:9 (21.), 14:9 (24.), 16:10 (29.), 17:11 (30.) – 18:12 (33.), 19:14 (36.), 21:15 (38.), 21:17 (40.), 24:17 (45.), 26:18 (47.), 27:20 (51.), 29:20 (52.), 29:21 (53.), 32:21 (57.)

 

Holger Glandorf: „Die SG und diese Region sind derzeit unser Zuhause!“

Die SG Flensburg-Handewitt kann am heutigen Tag im Rahmen des DKB Handball-Bundesliga Heimspiels gegen den VfL Gummersbach die nächste Vertragsverlängerung vermelden. Mit dem heutigen Tag sind die Gerüchte um Holger Glandorf passé. Der 33-jährige Rückraum-Shooter, der gemeinsam mit seiner Frau Christin und seinen zwei Söhnen in Handewitt wohnt, unterschrieb am heutigen Tag in den Räumen der SG Geschäftsstelle einen weiteren Zwei-Jahres-Vertrag und bleibt der SG somit bis 2019 treu.

Seit 2011 trägt der 1,95 Meter große Linkshänder das SG Trikot mit der Rückennummer neun. Mit der SG Osnabrück (bis 1999), der HSG Nordhorn (1999-2009) und dem TBV Lemgo (2009-2011) ist die Liste der aktiven Stationen für den Top-Athleten recht kurz. „Ich muss mich in einem Verein so richtig wohl fühlen, damit ich gute Leistungen bringen kann“, sagt Holger Glandorf. Es ist eindeutig: Die Chemie zwischen dem 167-fachen Deutschen Nationalspieler, der seine Karriere 2007 mit dem Gewinn der Weltmeisterschaft im eigenen Land krönte, und der SG stimmt. Gemeinsam wurde man DHB-Pokalsieger 2015, Sieger der VELUX EHF Champions League 2014, Super Cup-Sieger 2013, gewann den Europacup der Pokalsieger 2012, deutscher Vizemeister 2012, 2013 und 2016 sowie Vize-DHB-Pokalsieger 2012, 2013, 2014 und 2016.“

SG Geschäftsführer Dierk Schmäschke: „Ich habe großen Respekt für die Entscheidung von Holger, sich für unsere SG Flensburg-Handewitt und damit gegen den FC Barcelona zu entscheiden. Holger hat nie einen Zweifel aufkommen lassen, dass er gerne bei der SG bleiben möchte. Ich bin froh, dass wir gemeinsam eine gute Lösung gefunden haben. Diese Vertragsverlängerung von Holger Glandorf ist ein super Zeichen für unsere Region und für unsere SG.“

SG Trainer Ljubomir Vranjes: „Holger Glandorf zählt zu den besten Linkshändern der Welt. Ich wollte ihn unbedingt bei uns im Team behalten. Es ist eine Ehre für Holger ein Angebot vom spanischen Top-Club aus Barcelona zu erhalten und eine noch größere Ehre für uns, dass er sich für unseren Verein entschieden hat. Ich freue mich gemeinsam mit Holger auf zwei tolle Jahre hier bei der SG, in denen er uns mit seinen Toren und seiner höchstprofessionellen Einstellung sehr weiterhelfen wird.“

Holger Glandorf: „Es war für mich eine große Ehre ein Angebot unter anderem vom FC Barcelona erhalten zu haben. Aber nach Abwägung gemeinsam mit meiner Familie sind wir sehr schnell zu dem Entschluss gekommen, dass die SG und die Region derzeit unser Zuhause sind und wir gern noch weitere Jahre hier leben möchten. Die Aussicht, möglicherweise auch nach meiner aktiven Karriere weiter an und mit der SG zusammenarbeiten zu können, war ein großer Faktor für meine Zusage. Zudem fühlte ich mich sportlich bei der SG von Anfang an sehr wohl. Ich bin körperlich top fit, um noch weitere Jahre hier auf allerhöchstem Niveau mit dieser tollen Mannschaft, diesem professionellen aber stets familiären Umfeld und den Fans Bestleistungen zu erzielen.“

 
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26.05.2019 bis 23.06.2019

DIE TERMINE

Mi. 29.05.19 18:30 UhrSG Flensburg-Handewitt vs. Füchse Berlin
So. 09.06.19 15:00 UhrBergischer HC vs. SG Flensburg-Handewitt
 
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Mehr Informationen erhalten Sie unter
http://www.sg-flensburg-handewitt.de oder www.facebook.com/SGFleHa

SG Flensburg-Handewitt Handball-Bundesliga GmbH & Co. KG

Schiffbrücke 66 │ 24939 Flensburg │ Germany

phone +49 (0)461 160 96 -0 | fax +49 (0)461 160 96 -22
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