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Pflichtsieg gegen Lemgo

DKB Handball-Bundesliga: 30:27 – am Schluss höheren Sieg verspielt

SG Flensburg-Handewitt – TBV Lemgo 30:27 (18:13)

 
 
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14. Mai

Pflichtsieg gegen Lemgo

DKB Handball-Bundesliga: 30:27 – am Schluss höheren Sieg verspielt

Die SG Flensburg-Handewitt hat im Kampf um die deutsche Meisterschaft die zwei angestrebten Punkte gegen den TBV Lemgo eingefahren. Mit 30:27 (18:13) behielt die Mannschaft von Ljubomir Vranjes gegen den Meister der Jahre 1997 und 2003 erwartungsgemäß die Oberhand. So rückte die SG mit 50:6 Punkten wieder auf die Position des Tabellenführers in der DKB Handball-Bundesliga, da der bisherige Spitzenreiter Rhein-Neckar Löwen spielfrei war.

Gegen die Lipperländer legte die SG einen konzentrierten Start hin. Die Gäste versuchten es von Beginn an mit langen Angriffen, die vom umsichtigen Spielmacher Dominik Ebner eingeleitet wurden. Doch der Tabellenzweite stand sicher in der Deckung und eroberte sich einige Bälle, die zunächst per erster und zweiter Welle abgeschlossen wurden. So traf Lasse Svan nach knapp sieben Minuten bereits das dritte Mal, und das Vranjes-Team legte eine 4:2-Führung vor. Diese Zwei-Tore-Differenz hatte bis zum 8:6 nach 13 Minuten Bestand. Dann setzten sich die Gastgeber, angeführt vom überragenden Rückraum-Shooter Johan Jakobsson, immer wieder auf vier bis fünf Tore ab. Vom 11:6 (15.) pendelte sich das Halbzeit-Ergebnis beim 18:13 ein.

Zu diesem Zeitpunkt hatte Johan Jakobsson bereits acht Tore für die SG erzielt, die schon gleich nach Wiederbeginn die Weichen auf Sieg stellte. Petar Djordjic und Jim Gottfridsson erhöhten für die Hausherren auf 20:13. Nach dem 21:14 (36.) leistete sich die SG dann die erste Schwächeperiode bis zum 22:18 (40.). Als Johan Jakobsson seinen zehnten Treffer erzielt hatte, Lasse Svan einen Doppelschlag hinlegte und der ebenfalls starke Anders Zachariassen eines seiner sechs Tore erzielte, war beim 26:18 Mitte des zweiten Durchgangs die „Messe“ gelesen. Danach wechselte Ljubomir Vranjes munter durch und schonte unter anderem Johan Jakobsson. „Ich wollte nicht, das er zu viel Kraft verliert“, so der SG Coach im Hinblick auf die Mittwochpartie gegen den TVB 1898 Stuttgart. Sein Vertreter Mark Bult hatte dann trotz eines Treffers etwas Wurfpech und traf unter anderem einmal die Querlatte des Lemgoer Gehäuses.

Durch einige technische Fehler kam ein Bruch ins Spiel der SG. TBV-Keeper Piotr Wyszomirski hielt zudem einige Bälle. So ergaben sich für die Gäste einige Tempogegenstöße, die das Team von Ex-Weltmeister Florian Kehrmann zu nutzen wusste. So schmolz der Vorsprung bis zum Abpfiff auf 30:27 zusammen. Nach der Partie war Florian Kehrmann stolz auf seine dezimierte und abstiegsgefährdete Mannschaft: „Wir haben während des Spiels mit Dominik Ebner den dritten Linkshänder verletzungsbedingt verloren. Zudem haben wir Johan Jakobsson überhaupt nicht in den Griff bekommen. In der zweiten Halbzeit haben wir es mit einer ständigen sieben gegen sechs Formation im Angriff gut hinbekommen. Der junge Jari Lemke hat dabei gute Entscheidungen getroffen. Aber um in Flensburg zu gewinnen, muss einfach alles passen.“

SG Coach Ljubomir Vranjes nahm nach der Partie den lange klaren, aber leicht verspielten Vorsprung nur zur Kenntnis. „Ich bin zufrieden mit den zwei Punkten. Wir haben lange gut in der Abwehr gestanden und in der ersten Halbzeit auch vorne Druck auf den Gegner gemacht. Das war auch in der zweiten Halbzeit okay, aber durch die vielen Wechsel kam ein Bruch zustande. Aber ich bin zufrieden, da alle gespielt haben und wir gewonnen haben. Dabei waren heute Johan Jakobsson und Anders Zachariassen besonders gut.“ Dierk Schmäschke blieb ebenfalls gelassen. Am Ende zählt nur der Sieg. Denn das Ziel ist es zu gewinnen, egal wie. Die Mannschaft wusste das und hat das gezeigt. Die Zuschauer haben das auch gespürt und ihnen gilt ein besonderer Dank. Denn wir waren heute wieder ausverkauft und werden das auch bis Saisonende sein.“

 

 

SG Flensburg-Handewitt – TBV Lemgo 30:27 (18:13)

SG Flensburg-Handewitt: Andersson (5 Paraden), Møller (3 Paraden) – Karlsson, Eggert (2/2), Mogensen, Svan (6), Wanne, Djordjic (2), Jakobsson (11), Heinl, Zachariassen (6), Gottfridsson (1), Bult (1), Mahé (1)
TBV Lemgo: Wyszomirski, Maier – Mansson (6), Kogut, Ebner (2), Theuerkauf, Hornke (7/3), Stenbäcken (3), Suton (2), Lemke (1), Zerbe, Valiullin (1), Klimek, Zieker (5)
Schiedsrichter: Moles/Pittner (Heddesheim/Laudenbach); Zeitstrafen: 4:10 Minuten (Gottfridsson 2, Svan 2 – Zieker 4, Suton 2, Kogut 2, Zerbe 2); Siebenmeter: 3/2:3/3 (Máhe scheitert an Wyszomirski); Zuschauer: 6300 (ausverkauft)
Spielverlauf: 1:1 (2.), 3:1 (5.), 4:3 (8.), 5:4 (9.), 7:4 (12.), 8:6 (13.), 11:6 (15.), 12:7 (18.), 13:8 (20.), 13:10 (22.), 15:10 (25.), 16:12 (27.) – 20:13 (32.), 21:14 (36.), 21:17 (38.), 22:18 (40.), 26:18 (44.), 26:21 (46.), 27:22 (49.), 27:24 (51.), 29:24 (56.), 30:25 (57.)

 
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26.05.2019 bis 23.06.2019

DIE TERMINE

Mi. 29.05.19 18:30 UhrSG Flensburg-Handewitt vs. Füchse Berlin
So. 09.06.19 15:00 UhrBergischer HC vs. SG Flensburg-Handewitt
 
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