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„SG Konter“ sitzen

Klarer Heimsieg gegen die HSG Wetzlar

SG Flensburg-Handewitt – HSG Wetzlar 35:23 (16:12)

 
 
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17. März

"SG Konter" sitzen

Klarer Heimsieg gegen die HSG Wetzlar

SG Flensburg-Handewitt – HSG Wetzlar 35:23 (16:12)

Die SG Flensburg-Handewitt hat die zehntägige Pause aufgrund des vergangenen Länderspielwochenendes sehr gut genutzt. Nach zwei Niederlagen und einem Remis in den letzten drei Partien, feierte die Mannschaft von Ljubomir Vranjes endlich wieder einen Sieg.

In der heimischen FLENS-ARENA ließen die Fördestädter dem Bundesligasechsten HSG Wetzlar beim 35:23 (16:12) keine Chance. Nur in der Anfangsphase gingen die Gastgeber etwas fahrlässig mit ihren Möglichkeiten um, erst Holger Glandorf brach nach vier Minuten mit dem 1:2 den Bann. Nach acht Minuten stand ein 3:5 Rückstand, als der SG Angriff endgültig auf Touren kam und der, für den mit Fieber das Bett hütende Mattias Andersson, zwischen den Pfosten stehende Kevin Möller sich steigerte.

Nach dem 8:9 (17.) vereitelte der SG Schlussmann mehrere gute Chancen der Gäste und leitete so die erste und zweite Welle seiner Mannschaft ein. Binnen sechs Minuten erzielten die Hausherren sechs Tore in Folge und brachten beim 14:9 die „Hölle Nord“ erstmals auf Betriebstemperatur. Zwar verkürzte die HSG Wetzlar noch einmal auf 14:12, doch auch ihr Keeper und EM-Held Andreas Wolff konnte trotz eines gehaltenen Siebenmeters mit der Pausensirene, eine 16:12 Halbzeitführung der SG nicht verhindern.

Nach dem 16:13 (33.) durch den starken siebenfachen Wetzlarer Torschützen Krisian Bliznac, setzten die Hausherren die Hölle Nord dann aber richtig unter Feuer. Dabei trotzten sie auch einer Zwei Minuten Strafe für ihren Kapitän Tobias Karlsson und erzielten Tor um Tor. Die Deckung und Keeper Kevin Möller machten hinten dicht und neben der ersten und zweiten Welle, sorgte auch der druckvolle Rückraum für Lücken in der Wetzlarer Defensive. So zog das Vranjes Team binnen acht Minuten auf 23:14 davon, was schon die Vorentscheidung bedeutete.

Beim 27:17 durch „Kreso“ Kozina (47.) hatte die SG dann erstmals eine Zehn Tore Führung herausgeworfen. Ljubomir Vranjes wechselte in der Schlussviertelstunde munter durch, was dem Tempospiel seiner Mannschaft aber keinen Abbruch tat. Vor allem Bogdan Radivojevic war torhungrig und traf vom 29:19 bis zum 33:22 in sechs Minuten gleich viermal. Ein weiteres, aber ganz besonderes Highlight gab es dann ab der 57. Minute. SG Coach Vranjes brachte bei einem Wetzlarer Strafwurf Nachwuchs-Schlussmann Thore Jöhnck für Kevin Möller.

Die Hölle Nord brodelte vor Freude und das zeigte Wirkung, denn der zuvor von der Siebenmeter-Marke sichere Maximilian Holst warf den Ball am Tor vorbei. Jöhnck durfte weiter zwischen den Pfosten bleiben und parierte eine gute Minute später einen listigen Gästewurf aus dem linken Rückraum mit einem Spagat und wurde von den 6.300 Fans und seinen Mannschaftskollegen in der ausverkauften FLENS-ARENA erneut gefeiert.

Am Ende stand ein klarer und verdienter 35:23 Kantersieg über den Europacupanwärter aus Hessen, an dem auch Wetzlars Trainer Kai Wandschneider nicht zu beanstanden hatte. „Vom 9:14 auf 12:14 haben wir es noch einmal gut gemacht. Aber wir haben es nicht geschafft, den SG Tempohandball zu unterbinden. Das hat Flensburg großartig gemacht und so ist der Sieg auch in der Höhe verdient. Das Hallenheft hier heißt Konter, heute hat man gesehen warum“, gab sich der sympathische Trainer der Gäste sogar mit einem humorvollen Wortspiel als fairer Verlierer.

SG Trainer Ljubomir Vranjes war hochzufrieden mit der gelungenen Vorstellung seines Teams. „Wir haben gut trainiert und wollten auch einen guten und schnellen Handball spielen. Das ist ja immer unser Ziel und das hat sehr gut geklappt. Wetzlar hat bisher eine gute Saison mit einer starken Abwehr und Torhüter Andreas Wolff gespielt. Er kann Spiele alleine entscheiden, aber heute ist er nach fünfzig Minuten auf die Bank gegangen und wir haben 35 Tore gemacht. Das war sehr gut“, frohlockte Vranjes nach dem tollen Auftritt seiner Mannschaft und freute sich auch über das gelungene Debüt von Thore Jöhnck. „Er hat am Freitag mit uns trainiert und nachdem sich Mattias Andersson mit Fieber abgemeldet hat, wollte ich ihm heute noch die letzten Minuten geben. Die hat er sich verdient und das kann für so einen jungen Spieler ja auch einen positiven Push geben, dass er so ein Spiel erleben darf“, so Ljubomir Vranjes.

Wenn es nach dem Willen des Nachwuchsmannes geht, hat ihm diese Partie zusätzliche Motivation gegeben. „Ich habe heute Morgen gerade für eine Klausur gelernt, als Maik Machulla mich gegen 10 Uhr angerufen und gefragt hat, was ich denn heute Abend machen würde und ob ich den Platz auf der Zuschauerbank mit dem auf der Spielerbank tauschen möchte. Das hab ich natürlich gerne gemacht“, so der BWL-Student, der sich über seinen Einsatz freute. „Das ist natürlich ein schönes Gefühl und eine große Motivation für mich. Ich weiß, dass ich ganz klar hinter Mattias Andersson und Kevin Möller stehe. Aber wenn ich mal wieder die Chance bekomme, werde ich alles dafür tun, sie zu nutzen“, so der glückliche, aber auch realistische Debütant.

SG Flensburg-Handewitt – HSG Wetzlar 35:23 (16:12)

SG Flensburg-Handewitt: Jöhnck (1 Parade), Möller (15 Paraden) – Karlsson, Glandorf (5), Mogensen (4), Svan (6), Wanne (1), Jakobsson (1), Toft Hansen (2), Gofffridsson (1), Lauge Schmidt (4), Mahé (4/2), Radivojevic (4), Kozina (3), Eggert (n.e.), Djordjic (n.e.).

HSG Wetzlar: Wolff (11/1 Paraden), Nikolai Weber (2 Paraden) – Prieto Martos, Lipovina, Rompf (2), Ferraz (6), Sebastian Weber (1), Müller, Holst (3/3), Hahn (1), Bliznac (7), Klesniks, Kohlbacher (1), Mirkulovski (2).

Schiedsrichter: Hanspeter Brodbeck/Simon Reich

Zuschauer: 6.300 (in der ausverkauften FLENS-ARENA)

Zeitstrafen: 8:10 Minuten

Siebenmeter: 3/2 (Mahé scheitert an Wolff) – 4/3 (Holst wirft neben das Tor)

 
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18.06.2019 bis 16.07.2019

DIE TERMINE

 
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