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Couragierte Leistung der SG

VELUX EHF Champions League: 28:29 – kein Glück im Krimi

SG Flensburg-Handewitt – MVM Veszprém 28:29 (12:10)

 
 
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27. Februar

Couragierte Leistung der SG

VELUX EHF Champions League: 28:29 – kein Glück im Krimi

Die SG Flensburg-Handewitt bot eine äußerst engagierte Leistung, musste aber seine Hoffnungen auf den Gruppensieg in der VELUX EHF Champions League begraben. Sie verlor mit 28:29 (12:10) gegen MVM Veszprém. „Es ist schon etwas merkwürdig, dass wir Glückwünsche für eine Niederlage bekommen“, erzählte SG Trainer Ljubomir Vranjes. „Aber meine Mannschaft hat das gezeigt, was sie im Moment drauf hat und machte fast alles richtig.“ SG Geschäftsführer Dierk Schmäschke ergänzte: „Das war eine Partie auf Weltklasse-Niveau, bei der letztendlich Kleinigkeiten entschieden.“

Knisternde Spannung herrschte schon bei der traditionellen Einlauf-Zeremonie. Als das Licht in der „Hölle Nord“ wieder angegangen war und die Spieler sich zum Anwurf positionierten, sprang der berühmte Funken schnell auf die Ränge über, obwohl die SG zunächst – ungewohnt – in Richtung Nordtribüne spielte. Mannschaft und Zuschauer bildeten bei jedem Erfolgserlebnis eine Einheit. Thomas Mogensen setzte sich durch und erzielte nach knapp fünf Minuten die erste SG Führung des Tages. Das 2:1!

Ljubomir Vranjes hatte bei der Startaufstellung diesmal keine Überraschung parat und lag damit goldrichtig: Die SG riss sofort das Heft an sich. Die Kombinationen liefen, Anders Eggert traf über den linken Flügel zum 5:2 und feierte seinen 500. internationalen Treffer im SG Trikot. Auf der Gegenseite glänzte die 6:0-Abwehr, Mattias Andersson parierte bereits zu diesem frühen Zeitpunkt den fünften Wurf. Kurz danach lenkte er einen Siebenmeter von Momir Ilic an den Pfosten. Bemerkenswert: Veszprém schaffte in den ersten zehn Minuten nur zwei Tore. „In Halbzeit eins waren wir nicht gut genug in der Offensive und erlaubten uns zu viele unvorbereitete Würfe“, fand der isländische Spielmacher Aron Palmarsson.

Danach taute der Top-Gegner auf, aber die SG wusste immer eine Antwort. Ljubomir Vranjes nutzte die volle Klaviatur seiner Bank. Jim Gottfridsson kam für Rasmus Lauge, wenig später tauchten auch Johan Jakobsson und Kreisläufer Kresimir Kozina auf dem Spielfeld auf. Der Kroate ließ sich auch von Laszlo Nagy nicht stoppen und warf zum 10:7 ein. Kurz darauf musste die ungarische Handball-Ikone nach einem Zweikampf in die Kabine. Mit Chema Rodriguez oder Renato Sulic konnte Veszprém frische Top-Stars auf die Platte schicken. Johan Jakobsson und der eingewechselte Kentin Mahé erhöhten auf 12:8. Ärgerlich, dass der Gast bis zum Seitenwechsel noch etwas Ergebnis-Kosmetik betreiben konnte.

Nach dem Seitenwechsel schaltete Ljubomir auf seine Startaufstellung zurück. Rasmus Lauge konterte zum 13:10. Das ging ja gut los. Doch Veszprém fand nun wesentlich schneller seinen Rhythmus als im ersten Durchgang. Die SG überstand zwar eine Unterzahl gut, doch der ungarische Meister hatte gefährliche Außen. Cristian Ugalde markierte das 15:15. Nun kippte das Pendel. Die SG leistete sich zu viele Fehlwürfe, die der Gegner bestrafte. „Abwehr und Torhüter sind der Schlüssel zum Erfolg, da hatte Veszprém mit einem überragenden Mirko Alilovic nun die Nase vorn“, analysierte Ljubomir Vranjes. „Wir hätten in der ersten Hälfte vorentscheidend zurückfallen können“, beobachtete Veszpréms Coach Javier Sabate. „Dann bewegte sich meine Mannschaft aber nah am Perfektionismus, sodass ich meinen Spielern nur gratulieren kann.“

Renato Sulic lief einen Gegenstoß zum 17:18, Gasper Marguc erhöhte gar auf 18:20. Ljubomir Vranjes zückte seine grüne Karte. Nach der Unterbrechung folgte die nächste kalte Dusche. Zwei Fahrkarten und das 18:21 durch Ivan Sliskovic. Veszprém trat nun im Stile einer internationalen Klasse-Mannschaft auf, Rasmus Lauge hielt mit mächtigen Fackeln die Hoffnung am Leben. Nun kehrten Johan Jakobsson, Kentin Mahé und Kresimir Kozina auf das Parkett zurück. Kevin Möller hütete das Gehäuse, die Fans sorgten für emotionale Rückendeckung. Ein Heber von Lasse Svan und eine feiner Durchbruch von Thomas Mogensen – beim 23:24 war der Glaube am Sieg zurück. Zwei gewaltige Tore von Laszlo Nagy sorgten für Dämpfer. „Nach der großartigen ersten Hälfte fehlte offensichtlich etwas die Kraft, um auch in den zweiten 30 Minuten eine sehr starke Deckung zu bilden“, meinte Ljubomir Vranjes. „Man muss aber auch sagen: Veszprém hat es sehr gut gemacht.“

Beim 24:27 trommelte der Coach seine Jungs noch einmal zusammen. Er stellte die Deckung um: Nun agierte Kentin Mahé als Spitze einer 5:1-Deckung. Zwei Ballgewinne ergaben sich, Johan Jakobsson und Lasse Svan schlossen Gegenstöße erfolgreich ab. 26:27 – die „Hölle Nord“ stand Kopf. Es blieb bis in die Schlussphase hinein dramatisch. Rasmus Lauge verkürzte 50 Sekunden vor Schluss auf 28:29. Veszprém verlor den Ball, doch eine gute Wurfposition ergab sich nicht mehr. Rasmus Lauge versuchte es, und Kentin Mahé scheiterte mit dem letzten, praktisch unmöglichen Freiwurf. Abpfiff: Es feierten Veszprém und seine Fans. „Das war ein großartiger Sieg“, jubelte Javier Sabate. „Denn die SG ist im Moment wohl das Team Europas, das am besten in Form ist.“ Henrik Toft Hansen bilanzierte: „Es war ein sehr gutes Spiel, aber ein Rückschlag für uns. Und in Paris wird es am nächsten Wochenende noch schwerer.“

SG Flensburg-Handewitt – MVM Veszprém 28:29 (12:10)

SG Flensburg-Handewitt: Andersson (12/1 Paraden), Møller (1 Parade, ab 50.) – Karlsson, Eggert (3/1), Glandorf (1), Mogensen (5), Svan (5), Jakobsson (2), Toft Hansen (1), Gottfridsson, Lauge (8), Mahé (1), Radivojevic, Kozina (2)
MVM Veszprém: Alilovic (16 Paraden) – Gulyas, Ivancsik (1), Schuch, Ilic (1), Nilsson (1), Nagy (9), Ugalde (1), Marguc (8/2), Terzic, Lekai, Palmarsson (1), Sulic (4), Sliskovic (3), Rodriguez
Schiedsrichter: Gubica/Milosevic (Kroatien); Zeitstrafen: 4:4 Minuten (Kozina 2, Karlsson 2 – Nagy 2, Terzic 2); Siebenmeter: 1/1:3/2 (Ilic scheitert an Anderson); Zuschauer: 6300 (ausverkauft)
Spielverlauf: 0:1 (1.), 2:1 (5.), 2:2 (5.), 5:2 (7.), 6:4 (13.), 8:5 (15.), 8:7 (19.), 11:7 (25.), 12:8 (27.) – 13:10 (31.), 14:11 (32.), 14:13 (35.), 15:15 (37.), 17:16 (40.), 17:18 (41.), 18:18 (42.), 18:21 (45.), 20:22 (48.), 21:24 (49.), 23:24 (52.), 24:25 (55.) 24:27 (56.), 26:27 (58.), 27:28 (59.), 27:29 (60.)

 
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25.05.2019 bis 22.06.2019

DIE TERMINE

Mi. 29.05.19 18:30 UhrSG Flensburg-Handewitt vs. Füchse Berlin
So. 09.06.19 15:00 UhrBergischer HC vs. SG Flensburg-Handewitt
 
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Mehr Informationen erhalten Sie unter
http://www.sg-flensburg-handewitt.de oder www.facebook.com/SGFleHa

SG Flensburg-Handewitt Handball-Bundesliga GmbH & Co. KG

Schiffbrücke 66 │ 24939 Flensburg │ Germany

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