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Glandorf Gala in der Schlussviertelstunde - Geduld als Schlüssel zum Sieg

SG gewinnt bei Aufsteiger Leipzig

SC DHfK Leipzig - SG Flensburg-Handewitt 25:31 (13:14)

 
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8. Oktober

Glandorf Gala in der Schlussviertelstunde

SG gewinnt bei Aufsteiger Leipzig

Die SG Flensburg-Handewitt ist in der Bundesliga wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Nach drei sieglosen Partien in Folge, landete die Mannschaft Ljubomir Vranjes im zweiten Spiel gegen einen Aufsteiger in die Beletage des deutschen Handballs, den zweiten Sieg binnen sieben Tagen. Nach dem 34:19 über den TVB 1898 Stuttgart, gab es beim letztjährigen Zweitligameister SC DHfK Leipzig einen am Ende klaren 31:25 (14:13) Erfolg.

In der ersten Halbzeit brauchte die SG aber einige Zeit, um im Spiel anzukommen. Denn in der Anfangsphase ließen die Fördestädter zu viele Chancen „liegen“, darunter auch einen Siebenmeter von Anders Eggert. Dies war auch ein Verdienst des in der ersten Halbzeit stark haltenden SC-Keepers Milos Putera. „Er hat uns in der Phase einige freie abgekauft“, so Flensburgs Co-Trainer Maik Machulla zu den vergebenen Möglichkeiten des DHB-Pokalsiegers, bei dem in den ersten knapp zehn Minuten nur Johan Jakobsson und Jim Gottfridsson trafen.

„Doch wir haben immer an uns geglaubt und mit der nötigen Geduld gespielt“, so Machulla über den Schlüssel zum späteren Auswärtserfolg. So war das Tor von Spielmacher Thomas Mogensen zum 3:4, der entscheidende Brustlöser und brach den Bann im nun effektiveren Offensivspiel. Da die eigene Deckung Torhüter Mattias Andersson in der ersten Viertelstunde aber glücklos agierten, musste das Vranjes-Team bis zum 6:8 durch Leipzigs Christoph Steinert, weiter einem Ein- bis Zwei Tore Rückstand hinterherlaufen.

Dann sorgten ein Doppelschlag von Jakobsson und ein verwandelter Siebenmeter beim 9:8 für die erste SG-Führung. Nach dem Leipziger Ausgleich durch Philipp Weber, brachten Rasmus Lauge Schmidt und Lasse Sven nach abgeschlossenem Tempogegenstoß die SG mit 11:9 in Front. Die Führung sollte das Vranjes-Team nicht mehr abgeben. Doch gestützt auf Keeper Putera und mit lange gespielten Angriffen, blieben die Sachsen beim 13:14 Halbzeitstand noch dran.

Nach dem Wechsel war die SG Flensburg-Handewitt dann hochkonzentriert und setzte sich sieben Minuten nach Wiederbeginn erstmals mit 19:16 nach einem Svan-Treffer ab. Doch noch ließen sich die Gastgeber nicht abschütteln und waren durch einen verwandelten Siebenmeter von Weber, beim 19:20 (42.) wieder auf Tuchfühlung. Doch dann bewies Coach Ljubomir Vranjes ein goldenes Händchen und brachte den zwanzig Minuten auf der Bank sitzenden Mattias Andersson wieder für Kevin Möller ins Tor. Nach einem Doppelschlag von Anders Eggert zum 22:19, folgte neben einigen Andersson-Paraden in der Schlussviertelstunde dann eine wahrhafte Holger Glandorf Show.

„Dass kann man wirklich so sagen“, freute sich auch Maik Machulla, wie der Rückraumrechte aufdrehte und sieben seiner insgesamt zehn Tore bei den bis zum Schlusspfiff folgenden neun SG-Treffern erzielte. Nach dem 22:20 (46.), brachte ein 6:1 Lauf binnen sieben Minuten dann die Vorentscheidung zum 28:21. So stand am Ende ein klarer und hochverdienter 31:25 Sieg für die SG Flensburg-Handewitt, nach der Maik Machulla die Stimmung in der gesamten Mannschaft auf den Punkt brachte.

„Wir freuen uns auf den Sieg und den freien Tag“, gab es zur Belohnung am Donnerstag einen Tag ohne Handball zur Regeneration. Nach dem Spiel nahm SG-Geschäftsführer Dierk Schmäschke den Schwund des Auswärtssieges in Sachsen mit, um positiv auf die nächste Begegnung zu schauen. „Leipzig hatte zu Hause bereits Magdeburg und Hamburg geschlagen. So war es für die Mannschaft ganz wichtig, dass sie dort gewonnen hat, um so weiter in den Drei Tage Rhythmus zu kommen und sich zu entwickeln. Jetzt gilt die ganze Konzentration dem Spiel gegen RK Celje am Sonntag“, hofft Schmäschke diesmal auf zwei Punkte in der Gruppenphase der Championsleague, wenn der slowenische Meister um 17 Uhr in der FLENS-Arena zu Gast ist. 

SC DHfK Leipzig - SG Flensburg-Handewitt 25:31 (13:14)

SC Dhfk Leipzig: Putera (12 Paraden), Storbeck (1 Parade) - Semper, Steinert (3), Jurdzs (2), Krzikalla (4), Poter (3), Oehlrich (1), Binder (3), Janke (2), Sommer, Roscheck, Weber (4/1), Zhedik, Meschke, Milosevic (3).
SG Flensburg-Handewitt: Andersson (1.-21., ab 41./6 Paraden), Möller (22.-40./2 Paraden) - Karlsson, Eggert (4/3), Glandorf (10), Mogensen (4), Svan (2), Djordjic, Jakobsson (4), Toft Hansen (1), Gottfridsson (1), Lauge Schmidt (5), Mahe, Radivojevic.
Schiedsrichter: Sebastian Grobe/Adrian Kinzel
Zeitstrafen: 6:8 Minuten (Roschek, Janke, Milosevic für Leipzig - Karlsson, Jakobsson, Toft Hansen, Radivojevic für die SG)

 
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26.05.2019 bis 23.06.2019

DIE TERMINE

Mi. 29.05.19 18:30 UhrSG Flensburg-Handewitt vs. Füchse Berlin
So. 09.06.19 15:00 UhrBergischer HC vs. SG Flensburg-Handewitt
 
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Mehr Informationen erhalten Sie unter
http://www.sg-flensburg-handewitt.de oder www.facebook.com/SGFleHa

SG Flensburg-Handewitt Handball-Bundesliga GmbH & Co. KG

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