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Starkes Derby

VELUX EHF Champions League: 23:27 – 50 Minuten lang alles drin

THW Kiel – SG Flensburg-Handewitt 27:23 (14:13)

 
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3. Oktober

Starkes Derby

VELUX EHF Champions League: 23:27 – 50 Minuten lang alles drin

Das 85. Landesderby ging an die „Zebras“! Die SG Flensburg-Handewitt unterlag beim THW Kiel mit 23:27 (13:14). Damit hat die SG in der Gruppe A der VELUX EHF Champions League nun 2:4 Punkte auf dem Konto. „Ich bin natürlich nicht damit zufrieden, dass wir verloren haben, aber gewiss mit der Leistung und der kämpferischen Einstellung meiner Mannschaft“, meinte SG Trainer Ljubomir Vranjes, der am Samstag 42 Jahre alt wurde. „Wir haben auf beiden Seiten sehr starke Torhüter gesehen.“ Sein Gegenüber Alfred Gislason ging noch weiter: „Unabhängig vom Ausgang: Das Derby war wieder ein Klassiker!“

Da konnte einem schon etwas bange werden – es war noch keine Minute gespielt, da führte der THW bereits 2:0. In Kiel tobte der erste Stimmungsorkan, doch die SG ließ sich davon in keinster Weise beeindrucken und hatte den Fokus auf ihr taktisches Konzept. Sicherlich waren die Gastgeber etwas überrascht, dass diesmal Kevin Møller das SG Gehäuse hütete. Der Däne rechtfertigte das Vertrauen: Schon die Anfangsphase war phänomenal, vor allem den Kreisläufern zog der Schlussmann den Zahn. Aber auch eine zweite Aufstellungs-Überraschung sorgte für Furore: Linksaußen Hampus Wanne schloss schnell zwei Gegenstöße ab und bejubelte beim Abdrehen zusammen mit den SG Fans, die unter dem Hallendach kräftig für Trubel sorgten, das 2:3.

Holger Glandorf erhöhte mit einem strammen Wurf weiter, dann nahm der THW wieder das Zepter in die Hand, ohne die Angelegenheit zu kontrollieren. Die Führung wechselte wieder. Besonders sehenswert, wie Henrik Toft Hansen aus spitzem Winkel das 7:8 markierte. In den nächsten Minuten hatte der Angriff aber seine Mühe mit der offensiv ausgerichteten THW-Defensive. Beim 9:8 benutzte Ljubomir Vranjes erstmals seine grüne Karte. Er schickte Petar Djordjic ins Rennen, auch Johan Jakobsson und Jim Gottfridsson griffen in dieser Phase erstmals ein. Die SG erwischte einen zweiten 4:0-Lauf – auch weil der überragende Kevin Møller den sonst sicheren Marko Vujin einen Strafwurf abkaufte.

Jim Gottfridsson vollendete einen Konter zum 10:12. Stimmung unter dem Dach! Doch das Pendel dieser Partie schlug stetig hin und her. Bis zur Pause übernahmen die „Zebras“ wieder die Führung. Auch einen Torhüter-Wechsel vollzogen sie: Nikolas Katsigiannis stand nun im Kasten. Die SG hatte einen Tausch nicht nötig: Kevin Møller präsentierte sich in blendender Verfassung. Der gab das Lob später weiter: „Mir fällt nichts ein, was wir in der Abwehr hätten besser machen können.“ Die Zuschauer waren zufrieden. „Das ist ein tolles Handballspiel, unsere Mannschaft hält sehr gut dagegen“, freute sich SG Geschäftsführer Dierk Schmäschke über die ersten 30 Minuten Handball-Kost. Auch Alfred Gislason war beeindruckt. „Wir führen, obwohl wir elf Paraden von Kevin Møller, sechs Gegenstöße der SG und die Kreuzband-Verletzung von Patrick Wiencek verdauen mussten.“

Die zweite Hälfte begann die SG wieder mit der Startaufstellung, der auch Rasmus Lauge – an alter Wirkungsstätte – angehörte. Holger Glandorf glich zwei Mal aus, doch dann gerieten seine Farben mächtig unter Druck. Der THW zog seine Angriffe nun konsequent durch und legte ein 18.16 vor. Als dann Kevin Møller seine erste Parade im zweiten Durchgang setzte, hatte diese durchaus Signalwirkung. Die 6:0-Abwehr formierte sich nun wieder. Wenige Minuten später traf Lasse Svan mit einem feinen Treffer vom rechten Flügel zum 18:18.

Es war ein Kampf auf Augenhöhe, ein Spiel, in dem vermeintliche Vorteile schnell wieder verpufften. Steffen Weinhold traf mit einem Gegenstoß zum 21:19 für den THW, doch Lasse Svan und Kentin Mahé stellten die Weichen wieder auf Gleichstand. Dann schafften die Hausherren doch den „Absprung“. Als Marko Vujin das 24:21 erzielte, schwang bereits ein vorentscheidender Charakter mit. Fünf Minuten vor Ende agierte die SG mit einer offenen Manndeckung, doch die Niederlage war nicht mehr zu verhindern. „Entscheidend für die Niederlage waren einige Fehler im Angriff“, meinte Ljubomir Vranjes. „Jetzt wird es sehr wichtig, dass wir unsere nächsten Heimspiele gewinnen.“ In der VELUX EHF Champions League kommen demnächst der RK Celje (11. Oktober) und Besiktas Istanbul (14. Oktober) in die FLENS-ARENA. Zuvor muss die SG am Mittwoch zum DHfK Leipzig. Die DKB Handball-Bundesliga ruft.

THW Kiel – SG Flensburg-Handewitt 27:23 (14:13)

THW Kiel: Landin (6 Paraden), Katsigiannis (12 Paraden, ab 26.) – Duvnjak (6), Toft Hansen (2), Weinhold (1), Dissinger, Canellas (7/4), Vujin (5/1), Wiencek, Oprea (2), Sprenger (4), Mamelund
SG Flensburg-Handewitt: Andersson (bei einem 7), Møller (20/1 Paraden) – Karlsson, Eggert (1), Glandorf (5), Mogensen (2), Svan (4), Wanne (3), Djordjic, Jakobsson (1), Toft Hansen (2), Gottfridsson (1), Lauge (1), Mahé (3/3)
Schiedsrichter: Horacek/Novotny (Tschechien); Zeitstrafen: 8:8 Minuten (Toft Hansen 6, Sprenger 2 – Karlsson 4, Svan 2, Mogensen 2); Rote Karte: Toft Hansen (58., dritte Hinausstellung); Siebenmeter: 6/5:3/3 (Vujin scheitert an Møller); Zuschauer: 10285 (ausverkauft)
Spielverlauf: 2:0 (1.), 2:4 (7.), 4:5 (10.), 6:5 (12.), 6:7 (13.), 7:8 (15.), 10:8 (21.), 10:12 (26.), 13:12 (29.) – 14:14 (31.), 15:15 (32.), 17:15 (35.), 18:16 (37.), 18:18 (42.), 19:19 (43.), 21:19 (46.), 21:21 (49.), 25:21 (56.), 26:23 (59.)   

 
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18.06.2019 bis 16.07.2019

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