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DKB Handball-Bundesliga:

20:20 – die Defensive machte Fortschritte

HBW Balingen-Weilstetten – SG Flensburg-Handewitt 20:20 (8:10)

 
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1. April

Abwehr-Demonstration auf der Alb

DKB Handball-Bundesliga: 20:20 – die Defensive machte Fortschritt

Die SG Flensburg-Handewitt rettete beim HBW Balingen-Weilstetten zumindest einen Punkt und verteidigte mit dem 20:20 (10:8) den wichtigen dritten Rang in der DKB Handball-Bundesliga. „Ich bin sehr zufrieden, wie meine Mannschaft gekämpft hat“, sagte SG Trainer Ljubomir Vranjes in einer ersten Bilanz. „Die zweite Halbzeit wurden die Beine zwar etwas schwer, gekämpft hat meine Mannschaft aber bis zuletzt.“
Eine gute Vorbereitung sieht anders aus. Am Dienstag musste der Flug von Hamburg nach Stuttgart wegen des ausgeprägten Sturmtiefs  gestrichen werden. Da der Mannschaftsbus bereits in den Süden unterwegs war, stiegen die Spieler in Taxis und fuhren ihrem „rollenden Hotel“ hinterher. In Hannover hieß es umsteigen, erst gegen vier Uhr nachts war Balingen erreicht. „Darüber möchte ich gar nicht mehr reden“, äußerte sich Ljubomir Vranjes am Mittwochabend. „Auch über Taktik möchte ich nicht sprechen. Für mich zählten heute allein Wille und Leidenschaft – und das haben meine Jungs gezeigt.“
Die SG begann durchaus aufgeweckt. Ahmed Elahmar tänzelte die offensive Balinger Abwehr aus, Mattias Andersson entschärfte die ersten Geschosse, darunter einen Siebenmeter, und Drasko Nenadic hämmerte den  Ball zum 1:3 in die Maschen. Doch dann war es mit dem Anfangselan vorbei. In den nächsten zwölf Minuten glückte der SG nur ein einziger Treffer – dafür aber umso mehr Abspielfehler und Fahrkarten. Balingen zog vorbei und führte mit 6:4. Schlimmeres verhinderte ein gut aufgelegter Mattias Andersson.
Ljubomir Vranjes tätigte die ersten Einwechslungen: Hampus Wanne, Jim Gottfridsson und auch Jakob Macke mischten nun mit. Nach dem 7:5 begab sich die SG auf kräftige Kurs-Korrektur und ließ aufgrund einer engagierten Deckungsarbeit nur noch einen Treffer bis zur Pause zu. Auch vorne lief es wieder besser. Ahmed Elahmar und Jim Gottfridsson fanden Lücken im Deckungsverband der Hausherren, und Lasse Svan konterte. Dem eingewechselten Lars Kaufmann war es vorbehalten, zum 8:10-Pausenstand einzuwerfen.
Die zweite Hälfte begann mit einem kleinen Clou. Thomas Mogensen agierte nun gemeinsam mit Jim Gottfridsson im Rückraum und griff von der Linkshänder-Position aus an und verteidigte auch auf „halb“. Die Balinger ließen sich davon aber nicht beeindrucken. Als sie zum 11:11 ausglichen, brannte es unter dem Dach.  Noch mehr als die Gastgeber einen kleinen Lauf erwischten und nach einer Dreiviertelstunde ein 15:13 vorlegten. Ohnehin stark war ihre aggressive Deckung.  „Wir haben von der ersten Minute an sehr viel Laufarbeit geleistet“, lobte HBW-Trainer Markus Gaugisch. „Meine Spieler haben sich auch sehr gut in die Breite bewegt und der SG längst nicht so viel Platz gelassen wie noch zu Weihnachten.“
Fortan rannte die SG einem Rückstand hinterher, der einfach  nicht schmelzen wollte. Die Schwaben kämpften engagiert und wurden von den 2300 Zuschauern nach vorne gepeitscht. Beim 19:15 knapp zehn Minuten vor Schluss schien die intensive Auswärtstour in den tiefen Süden keine Ausbeute zu erfahren.  Ahmed Elahmar kehrte auf das Spielfeld zurück. Der „Joker“ stach. Mit zwei Glanzvorstellungen ließ er die Hoffnung aufglimmen. Die SG Schützen bauten nun ihre Scheu vor Torwart Radivoje Ristanovic ab, während Mattias Andersson einen wichtigen Ball in der Manier eines Fußball-Keepers parierte.
Es wurde dramatisch. Mit einem feinen Aufsetzer schaffte Thomas Mogensen den Ausgleich. 90 Sekunden vor Ultimo wieder Balingen: Martin Strobel traf. Die SG Antwort hieß Lars Kaufmann. 20:20! Aber noch hatte der HBW 30 Sekunden. Doch trotz einer Auszeit kam der Gastgeber nicht mehr zu einem gefährlichen Abschluss. Der letzte Freiwurf von Fabian Böhm blieb am SG Bollwerk hängen. Dennoch feierten die Schwaben das Unentschieden wie einen Sieg. „Nach dem Flensburg-Spiel haben wir nun 25 Punkte – das ist doch prima“, freute sich HBW-Geschäftsführer Bernd Karrer.

 

HBW Balingen-Weilstetten – SG Flensburg-Handewitt 20:20 (8:10)

HBW Balingen-Weilstetten: Ristanovic (9 Paraden, ab 31.), Asanin (8 Paraden) – Böhm, König, Foth (1), Hausmann, Vasilakis, Vrazalic (2), M. Strobel (4), Djozic (3/3), Ilitsch, Ruß, Nyokas (5), Frietsch (5)
SG Flensburg-Handewitt: Andersson (14/1 Paraden) – Karlsson, Nenadic (1), Eggert (4/4), Mogensen (1), Svan (3), Wanne (1), Kaufmann (2), Zachariassen (2), Gottfridsson (1), Macke, Elahmar (5)
Schiedsrichter: Grobe/Kinzel (Braunschweig); Zeitstrafen: 8:6 Minuten (Böhm 2, Foth 2, Vrazalic 2, Ruß 2 – Karlsson 2, Svan 2, Kafmann 2); Siebenmeter: 4/3/:4/4 (Andersson hält gegen Hausmann); Zuschauer: 2350 (ausverkauft)
Spielverlauf: 0:1 (3.), 1:3 (7.), 4:3 (14.), 6:4 (19.), 7:5 (21.), 7:9 (27.) – 9:11 (32.), 11:11 (38.), 13:12 (41.), 15:13 (45.), 16:15 (48.), 19:19 (58.), 20:19 (59.)

 
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22.05.2019 bis 19.06.2019

DIE TERMINE

Do. 23.05.19 19:00 UhrTVB 1898 Stuttgart vs. SG Flensburg-Handewitt
Mi. 29.05.19 18:30 UhrSG Flensburg-Handewitt vs. Füchse Berlin
So. 09.06.19 15:00 UhrBergischer HC vs. SG Flensburg-Handewitt
 
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SG Flensburg-Handewitt Handball-Bundesliga GmbH & Co. KG

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