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VELUX EHF Champions League:

21:30 – nur noch minimale Chancen

SG Flensburg-Handewitt – THW Kiel 21:30 (9:16)

 
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15. März

THW zu dominant

VELUX EHF Champions League: 21:30 – nur noch minimale Chancen

Die SG Flensburg-Handewitt kassierte im ersten Achtelfinale der VELUX EHF Champions League ein 21:30 (9:16) gegen den THW Kiel. Damit sind die Chancen auf das Viertelfinale auf ein Minimum gesunken. Das Rückspiel findet am kommenden Sonntag um 19.30 Uhr in der Landeshauptstadt statt. „Man muss einfach feststellen: Das war heute nicht unser Tag“, bilanzierte SG Trainer Ljubomir Vranjes. „Im Rückspiel wollen wir es in jedem Fall besser machen. Ich will eine Entwicklung sehen.“

Dabei fing alles so gut an: Der Stimmungstest 20 Minuten vor dem Anpfiff ging eindeutig an die „Hölle Nord“. Die Fan-Kurve der Kieler war zwar nicht zu übersehen, doch gegen die Übermacht der SG Anhänger hatten sie natürlich im akustischen Wettstreit keine Chance. Gänsehaut-Feeling bereits bei der Mannschaftsaufstellung, als alle Zuschauer im Stehen die Namen der SG Akteure leidenschaftlich skandierten. Das „europäische Landesderby“ selbst begann die Kulisse mit stehenden Ovationen. Die SG trat mit der Bestbesetzung der letzten Wochen an. Drasko Nenadic und Johan Jakobsson agierten auf den Halbpositionen. Den ersten Szenen-Applaus der Partie ergatterte sich Mattias Andersson für seine erste Parade. Im Gegenstoß erhielt Lasse Svan einen ersten Siebenmeter, den Anders Eggert zum 1:0 verwandelte.

Das war leider die einzige Führung der SG in den gesamten 60 Minuten. Der THW übernahm das Zepter. Steffen Weinhold, Domagoj Duvnjak und Joan Canellas bildeten eine eindrucksvolle Rückraum-Phalanx. Zu allem Überfluss rannten die Hausherren in zwei Konter, die Dominik Klein und Niclas Ekberg zum 2:5 abschlossen. Ljubomir Vranjes nahm nach knapp neun Minuten sein erstes Team-Timeout. Direkt danach wurde der durchgebrochene Drasko Nenadic rüde von Rene Toft Hansen angegangen. Der Däne kassierte für diese Aktion den roten Karton. Den folgenden Siebenmeter von Anders Eggert vereitelte allerdings THW-Schlussmann Johan Sjöstrand. 

Überhaupt steckte der Gast seine Dezimierung sehr gut weg und baute den Vorsprung sogar aus. Nach dem 2:8 herrschte kurzfristig blankes  Entsetzen im Rund. Geschlagene neun Minuten musste die SG auf einen erlösenden Treffer warten, den dann Johan Jakobsson setzte. Danach versuchte die SG, sich wieder heranzupirschen. Als der eingewechselte Hampus Wanne auf 6:10 verkürzte, schien ein Anfang gemacht. Doch die Fehler-Quote reduzierte sich im Angriff nicht. So wurde es vor der Pause recht bitter, als Filip Jicha für die „Zebras“ das 8:16 markierte. Ahmed Elahmar, frisch in der Partie, sorgte zumindest noch für einen Hoffnungsschimmer. „Neun technische Fehler sind uns im ersten Durchgang unterlaufen“, haderte Ljubomir Vranjes. „Das sind viel zu viele – so hat man gegen Kiel keine Chance.“

Mit einer schweren Hypothek startete die SG in den zweiten Durchgang – aber auch mit der Gewissheit, dass jedes Tor für die Endabrechnung wichtig sein könnte. Anders Eggert verwandelte seine nun Siebenmeter sicher, Drasko Nenadic peitschte den Ball aus dem Rückraum in die Maschen – mehr als ein 13:20 war aber vorerst nicht drin. Nach knapp 40 Minuten nahm Ljubomir Vranjes wieder eine Auszeit. Da stand Kevin Møller  bereits für die SG zwischen den Pfosten. Dazu operierte der Gastgeber nun mit einer 5:1-Formation, in der Drasko Nenadic als Spitze agierte. „Das hat besser geklappt, wir haben etwas den THW-Rhythmus gestoppt“, fand Ljubomir Vranjes.

Drasko Nenadic flitzte zum 15:21. Danach fiel die SG allerdings in das alte Phlegma zurück. Beim 16:24 warf Ljubomir Vranjes letztmals seine grüne Karte auf den Zeitnehmer-Tisch. Ein Lichtblick war in jedem Fall Kevin Møller. „Er steht im Tor!“, erklang mehrfach. Seinen Vorderleuten konnte man das Kämpferherz nicht absprechen. Ergebnis-Kosmetik gelang trotzdem nicht mehr. Neun Treffer Rückstand sind ein kräftiger Ballast für das Rückspiel. „Wir können es besser, und das wollen wir am nächsten Sonntag beweisen“, kündigte SG Kapitän Tobias Karlsson an. Derweil freute sich THW-Coach Alfred Gislason: „Einen so klaren Sieg hätte ich nicht erwartet. Wir wollten natürlich unser Bestes geben und hatten eine fantastische erste Halbzeit.“

SG Flensburg-Handewitt – THW Kiel 21:30 (9:16)

SG Flensburg-Handewitt: Andersson (5 Paraden), Møller (11 Paraden, bei einem 7m, ab 37.) – Karlsson, Nenadic (4), Eggert (5/3), Mogensen (2), Svan (2), Wanne (2/1), Kaufmann, Jakobsson (1), Zachariassen, Radivojevic (3), Elahmar (2)
THW Kiel: Sjöstrand (8/2 Paraden, bei vier 7m, ab 39.), Palicka (6 Paraden) – Toft Hansen, Wiencek (2), Ekberg (7), Weinhold (2), Canellas (2), Duvnjak (1), Palmarsson (2), Klein (4), Jicha (3), Vujin (7/3), Lauge
Schiedsrichter: Johansson/Kliko (Schweden); Zeitstrafen: 8:8 Minuten (Karlsson 4, Mogensen 2, Wanne 2 – Wiencek 4, Vujin 2, Toft Hansen 2); Rote Karte: Toft Hansen (10., Foulspiel); Siebenmeter: 5/3:3/3 (Eggert scheitert zwei Mal an Sjöstrand); Zuschauer: 6300 (ausverkauft)
Spielverlauf: 1:0 (1.), 1:2 (4.), 2:2 (5.), 2:8 (14.), 4:8 (15.), 4:10 (17.), 6:10 (21.), 7:11 (24.), 7:13 (25.), 8:13 (26.), 8:16 (30.) – 9:17 (34.), 10:18 (35.), 12:19 (37.), 13:21 (39.), 15:21 (42.), 16:22 (44.), 16:25 (47.), 18:26 (52.), 20:27 (55.), 20:29 (57.) 

 
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