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DKB Handball-Bundesliga:

Wer kann gegen den TuS N-Lübbecke spielen?

Landesderby auf europäischer Ebene

 
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24. Februar

Jedes Spiel ein Kraftakt

DKB Handball-Bundesliga: Wer kann gegen den TuS N-Lübbecke spielen?

Wenn der TuS N-Lübbecke bislang im Norden aufkreuzte, war er stets ein Punktelieferant gewesen. 24 Spiele, 24 Niederlagen – so lautet die Bilanz. Doch beim kleinen Jubiläum am Mittwoch um 19 Uhr in der FLENS-ARENA droht die Serie zu reißen. Denn die SG Flensburg-Handewitt geht derzeit am Stock und braucht die Unterstützung von den Rängen mehr denn je. „Wir stecken im Moment in einer schweren Situation, die wir nur alle gemeinsam meistern können“, betont SG Geschäftsführer Dierk Schmäschke.

Zu allem Überfluss lief der Montag gar nicht so wie geplant. Der Februar ist eben noch ein Winter-Monat. Der Rückflug aus Warschau verzögerte sich, stundenlang musste der SG Tross in Frankfurt ausharren. Statt 16 Uhr hielt der Mannschaftsbus erst um 21 Uhr an der Wikinghalle. Die erhoffte kurze Regeneration war ausgefallen. „Essen, Schlafen und Spiel-Vorbereitung – darauf müssen wir uns jetzt konzentrieren“, sagte Ljubomir Vranjes bei der Ankunft. Der SG Trainer selbst kam unterwegs nicht so gut mit seiner Video-Analyse voran wie gewohnt. Unterwegs ist eben doch etwas anderes als am heimischen Schreibtisch.

Aber natürlich hat der Taktik-Fuchs die Grundzüge des kommenden Gegners erkannt. „Das ist eine sehr kompakte Mannschaft, der aber etwas die Breite fehlt“, erzählt der Schwede. „Die 6:0-Abwehr, aus der oft die Außen zu Gegenstößen starten, steht gut. Und Drago Vukovic, ja der hat im Angriff alles im Griff.“ Allerdings sind die Ergebnisse des TuS N-Lübbecke in dieser Saison sehr wechselhaft, was zum Teil einigen Verletzungssorgen geschuldet ist. Bei der jüngsten 26:34-Niederlage fehlte allerdings nur Jens Schöngarth. Deshalb setzte Trainer Dirk Beuchler für Montag auch eine kritische Aussprache an. Es kommt also eine Art „Wundertüte“ in den Norden.

Aber auch die SG kann in der aktuellen Lage nicht als Konstante betrachtet werden. Holger Glandorf, Jacob Heinl, Jim Gottfridsson und Thomas Mogensen werden definitiv nicht auflaufen, bei Lars Kaufmann (Wade) und Lasse Svan (Zerrung) bestehen vage Hoffnungen. Der Neu-Kreisläufer Jakob Macke ist definitiv dabei. Co-Trainer Maik Machulla, der sich in Plock die linke Hand etwas verletzt hat, steht bereit für die Spielmacher-Rolle. Weitere Überraschungen heckt Ljubomir Vranjes noch aus. In jedem Fall wird Youngster Michael Nicolaisen in den Kader aufrücken. „Schade, dass er wegen einer Erkrankung die letzte Woche nicht trainieren konnte“, meint Ljubomir Vranjes. Im flexiblen Spielsystem hat sich gerade in den letzten Tagen ungemein viel getan.

Splitter

Karten-Situation. Es gibt nur noch ganz wenige Sitzplatz- und Stehplatz-Tickets, und zwar im SG-Online-Shop, im Scandinavian Park Handewitt und an der Abendkasse. Die SG-Tickethotline ist erreichbar unter: 01806-997718 (0,20 €/Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise max. 0,60 €/Min.). Die Karten kosten zwischen 10 und 33 Euro.
Live-Ticker. Zum Live-Ticker der DKB Handball-Bundesliga geht es hier.
SG-BUS-Shuttle-Dienst Flensburg-Exe. Drei Gelenkzüge von AFAG und AKTIV BUS fahren ab 17.30 Uhr vom Parkplatz „Exe“ zur FLENS-ARENA. Bis 45 Minuten nach dem Spiel pendeln drei Busse zwischen FLENS-ARENA und Exe.
SG-BUS-Shuttle-Dienst Flensburg-Fördepark. Ein Gelenkzug von AFAG fährt ab 17.30 Uhr vom Parkplatz Fördepark (Haltestelle Linie 14) zur FLENS-ARENA. Bis 45 Minuten nach dem Spiel pendelt ein Bus zwischen FLENS-ARENA und Fördepark.
SG-BUS-Shuttle-Dienst Handewitt. In Handewitt startet um 18.15 Uhr ein Gelenkbus von der Wikinghalle nach Flensburg. Nach Handewitt fährt ein Bus 25 Minuten nach Spielschluss zurück.
Hallen-Öffnung. Die FLENS-ARENA öffnet um 17.30 Uhr.
Schiedsrichter. Colin Hartmann (Magdeburg) und Stefan Schneider (Barleben).
Statistik. Von den bisherigen 52 Vergleichen hat die SG 43 gewonnen. Zwei Mal trennten sich beide Teams unentschieden. Das Torverhältnis lautet 1502:1247.

VELUX EHF Champions League: Final-Neuauflage im Achtelfinale

Paukenschlag bei der Auslosung in Wien! Die SG Flensburg-Handewitt trifft im Achtelfinale der VELUX EHF Champions League auf den THW Kiel. Damit kommt es zu einer Neuauflage des Kölner Endspiels vom 1. Juni. Damals hatte die SG den amtierenden deutschen Meister mit 30:28 bezwungen. Das Heimspiel wird am 14. oder 15. März in der FLENS-ARENA ausgetragen, das Rückspiel am 22. März in der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt. „In einer so frühen Phase des Wettbewerbs trifft man natürlich lieber auf einen internationalen Gegner“, sagte SG Geschäftsführer Dierk Schmäschke, der am EHF-Sitz in Wien weilte. „Aber uns war vorher klar, dass wir es mit einem verdammt schweren Gegner zu tun bekommen werden. Wir müssen Herz, Leidenschaft, ja einfach alles in die Waagschale werfen, was wir haben. Dazu gehören hoffentlich auch der eine oder andere Spieler, der jetzt noch verletzt ist.“

Nicht nur der Triumph von Köln: Landesderbys auf europäischer Bühne haben durchaus schon eine Tradition. 1998 gewannen die Kieler in zwei Endspielen gegen die SG den EHF-Cup, 2007 die Königsklasse. In der Serie 2005/6 war es hingegen die SG, die die „Zebras“ im Viertelfinale der Champions League ausschalteten. Auch jetzt kündigt sich wieder ein Handball-Fest an. „Wir freuen uns auf eine volle Halle und weniger Reisestrapazen im März“, meint Dierk Schmäschke. DHB-Manager Heiner Brand witterte bei „Sky“ bereits große Spannung: „Natürlich ist der THW Kiel angesichts seiner augenblicklichen Verfassung der Favorit. Aber die Flensburger könnten aus der bestehenden Rivalität viel Kraft ziehen und als Underdog überraschen.“

 
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17.06.2019 bis 15.07.2019

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