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DKB Handball-Bundesliga:

26:30 – SCM setzte die Akzente

SG Flensburg-Handewitt – SC Magdeburg 26:30 (12:15)

 
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18. Februar

Zweite Heimniederlage der SG

DKB Handball-Bundesliga: 26:30 – SCM setzte die Akzente

Die SG Flensburg-Handewitt kassierte die zweite Heimniederlage in der DKB Handball-Bundesliga. Nach dem 26:30 (12:15) gegen den SC Magdeburg musste sie den dritten Platz räumen. „Der Sieg war verdient, der SCM hat bewiesen, dass er auf mehreren Positionen individuell besser besetzt war“, bilanzierte SG Trainer Ljubomir Vranjes. „Ich hatte allerdings auch nicht zu denken gewagt, dass ich so wenig auf Thomas Mogensen hätte bauen können.“ Der dänische Spielmacher zog sich schon in der ersten Hälfte eine Blessur im Hüft-Leisten-Bereich zu. Auch Lasse Svan (Zerrung) konnte die Partie nicht beenden.
Eine Choreographie der „Ultras“ auf der Nordtribüne der FLENS-ARENA war aus Sicht der Gastgeber ein erster optischer Höhepunkt des Abends. Auf dem Parkett indes setzten die Gäste die ersten Akzente. Andreas Rojewski eröffnete den Torreigen, Robert Weber verwandelte den ersten Gegenstoß.  Zwar zeigte die SG in Person von Anders Zachariassen Stärke über den Kreis, der SCM agierte dort aber nachhaltiger und schlug über Jacob Bagersted im Doppelpack zu. 1:4!

Gemurmel auf den Rängen, die SG Akteure auf dem Spielfeld waren aber keineswegs geschockt. Sie fanden Zugang zu ihrem System, glänzten mit einigen schnellen Aktionen und rückten schnell auf. Der SCM kam nun nicht mehr zu so leichten Treffern. Die Hausherren formierten sich in der Deckung, und Mattias Andersson parierte die ersten Bälle. Johan Jakobsson sorgte mit dem 7:6 für die erste Führung der SG. Als der frisch eingewechselte Drasko Nenadic auf 8:6 erhöhte, schien die SG auf Kurs.

Die SCM-Bank nahm nach einer Viertelstunde das erste Team-Time-Out. Auch wenn die SG Fans für kräftige Stimmung sorgten, war das genau der richtige Zeitpunkt, um den Fluss des Gastgebers zu stören. In dieser Phase musste Thomas Mogensen wegen einer frisch erlittenen Blessur das erste Mal zuschauen. Johan Jakobsson stellte zwar noch einmal einen 10:9-Vorsprung her, doch danach dominierte eindeutig der Gast. „Wir wussten, dass bei der SG einige wichtige Leute fehlten“, erklärte SCM-Coach Geir Svensson. „Deshalb haben wir gute Möglichkeiten gesehen, um hier zu gewinnen.“ Ganz bitter die letzte Minute vor der Pause: Tobias Karlsson kassierte eine berechtigte Zeitstrafe. Dann verwandelte Robert Weber den fälligen Siebenmeter, und Yves Grafenhorst erhöhte mit dem Halbzeit-Signal sogar auf 12:15. „Mit der Abwehr bin ich ganz zufrieden, etwas mehr Aggressivität hätte ich mir noch vorstellen könnte“, meinte Ljubomir Vranjes. „Aber im Angriff haben wir zu viele Fehlentscheidungen getroffen.“

Sollte die SG im zweiten Durchgang in die Erfolgsspur zurückfinden? Der Auftakt war nicht so verheißungsvoll: Jacob Bagersted  traf zum 13:17. Thomas Mogensen, der es noch einmal probierte, sorgte für Hoffnungsschimmer, Robert Weber für Dämpfer. Stehende Ovationen begleiteten die Aktionen, die SG spürte die Unterstützung der „Hölle Nord“. Im Ergebnis machte sich das allerdings nicht bemerkbar: Michael Haaß netzte zum 17:21 ein. Ljubomir Vranjes packte seine grüne Karte auf den  Zeitnehmer-Tisch und trommelte seine Jungs zusammen.

Eine weiterer SCM-Konter fühlte sich wie eine kalte Dusche an. Die Situation wurde immer brenzliger. „Wir haben vorne geduldig auf unsere Chancen gewartet, das war der Schlüssel zum Erfolg“, glaubte Steffen Stiebler, der sportliche Leiter des SCM. Mehrere Zeitstrafen produzierten Überschaubarkeit auf dem Parkett, was die SG besser nutzte. Anders Eggert verkürzte auf 20:23. Ahmed Elahmar, Bogdan Radivojevic und Hampus Wanne mischten nun mit. Allerdings fehlte erneut Thomas Mogensen, der an der Seitenlinie behandelt werden musste und kurz darauf in den Katakomben verschwand. Ohne ihn wirkte die SG kopflos. „Johan Jakobsson, Drasko Nenadic und Lars Kaufmann sind Akteure, die auf dem Spielfeld jemanden brauchen, der sie führt“, erklärte Ljubomir Vranjes.

Zudem mauserte sich SCM-Keeper Jannick Green zum Spielverderber, das Torwart-Duell ging an ihn. Beim 21:26 hatte Ljubomir Vranjes nur eine Lösung: sein drittes Team-Time-Out. Mit dem Mute der Verzweiflung kämpfte die SG, lautstark angefeuert von den Fans. Eine 5:1-Abwehr-Variante mit Drasko Nenadic in der Spitze. Durchaus nicht wirkungslos, doch vorne fehlte Cleverness und Fortune. Das 25:29 durch Bartosz Jurecki bedeutete endgültig das Ende aller Hoffnungen. Die Fans ließen ihre Mannschaft aber nicht hängen und applaudierten auch nach der Niederlage. Der Jubel hatte an diesem Abend allerdings ein Magdeburger Gesicht. „Mein Team hat über 60 Minuten sehr konzentriert gespielt – das hat mich begeistert“, sagte Geir Sveinsson.

Der SG blieb nur, den Blick nach vorne zu richten. Die Aussichten sind angesichts der neuen Hiobsbotschaften allerdings nicht allzu rosig, wenngleich die Schwere der Verletzungen bei Lasse Svan und Thomas Mogensen noch nicht einzuschätzen waren. „Wir befinden uns definitiv in einer schweren Situation“, teilte SG Geschäftsführer Dierk Schmäschke mit. „So ein Verletzungspech gefährdet eine ganze Saison-Planung. Und die Neuen können uns zwar helfen, kennen unser System aber nicht in wenigen Tagen aus dem Effeff.“ Ljubomir Vranjes stellte klar: „Ich hasse es, über Verletzungspech zu sprechen. Nun sollen die gesunden Spieler beweisen, dass sie zu Recht das SG Trikot tragen.“

SG Flensburg-Handewitt – SC Magdeburg 26:30 (12:15)

SG Flensburg-Handewitt: Andersson (11 Paraden), Møller (bei einem 7m) – Karlsson, Nenadic (5), Eggert (4/2), Mogensen (3), Svan (3), Wanne (1), Kaufmann (2), Jakobsson (5), Zachariassen (3), Radivojevic, Elahmar
SC Magdeburg: Green (15 Paraden) – Rojewski (5), van Olphen, Bagersted (4), Grafenhorst (1), Haaß (5), Bezjak (1), Weber (10/3), Jurecki (1), Natek (2), Lie Hansen (1), Musche
Schiedsrichter: Baumgart/Wild (Altenheim/Elgersweier); Zeitstrafen: 10:10 Minuten (Karlsson 4, Svan 2, Kaufmann 2, Zachariassen 2 – Musche 4, Natek 2, Bagersted 2, Haaß 2); Siebenmeter: 2/2:3/3; Zuschauer: 6217
Spielverlauf: 0:2 (2.), 1:4 (5.), 4:4 (8.), 4:6 (12.), 8:6 (16.), 9:7 (18.), 10:9 (24.), 10:12 (27.), 12:13 (30.) – 13:15 (32.), 13:17 (34.), 15:17 (36.), 15:19 (38.), 16:20 (39.), 17:22 (42.), 18:23 (44.), 20:23 (45.), 21:24 (47.), 21:26 (49.), 23:26 (51.), 24:28 (54.), 25:30 (59.)

 
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18.06.2019 bis 16.07.2019

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