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DKB Handball-Bundesliga:

36:27 – Füchse mussten abreißen lassen

SG Flensburg-Handewitt – Füchse Berlin 36:27 (19:14)

 
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10. Dezember

SG auf der Tempo-Jagd

DKB Handball-Bundesliga: 36:27 – Füchse mussten abreißen lassen

Die SG Flensburg-Handewitt untermauerte mit einem 36:27 (19:14) über die Füchse Berlin ihren dritten Platz in der DKB Handball-Bundesliga und liegt nach Minuspunkten nun sogar gleich auf mit dem Tabellenzweiten, den Rhein-Neckar Löwen. „Wir können sehr zufrieden sein", bilanzierte SG Trainer Ljubomir Vranjes. „Wir hatten es heute mit einem starken Gegner zu tun – und dennoch haben wir wieder zwei Punkte geholt."

Es war eine turbulente Anfangsphase. Siebenmeter im Doppelpack und fein von Linksaußen – Anders Eggert zauberte gleich ein Tor-Festival aufs Parkett. Nur: Ein Vorsprung entstand dadurch keineswegs. Die ersatzgeschwächten Füchse agierten mit einem  ebenso effizienten Angriff und legten immer wieder einen Treffer vor. Die SG musste erneut ohne den erkrankten Jacob Heinl antreten. Anders Zachariassen sprang in die Bresche, die Deckung war aber zunächst weitgehend machtlos gegen die Berliner. Praktisch jeder Angriff mündete in einen Treffer. So hieß es nach einer Viertelstunde 9:9. 

Das vor der Partie mit Spannung erwartete Duell der beiden Nenadic-Bruder war vorerst ausgefallen. Der Berliner Petar Nenadic kam zunächst nur bei Siebenmetern zum Einsatz und scheiterte einmal an Mattias Andersson. Drasko Nenadic durfte erst nach 20 Minuten auf die Platte – und stand kurz darauf seinem älteren Bruder erstmals gegenüber. Derweil war ein bekanntes Gesicht in der Füchse-Abwehr aufgetaucht: Kasper Nielsen, der ehemalige SG Akteur. Doch auch für die Berliner war Abwehr ein schweres Geschäft. Sie operierten zunächst mit einer äußerst offensiven Variante, um Thomas Mogensen und Holger Glandorf aus dem Geschehen zu nehmen. Aber auch so gelang es der SG, einen mehr als ordentlichen Angriff aufzuziehen. „Es hat mit sehr gut gefallen, wie Lars Kaufmann Verantwortung übernommen hat", lobte Ljubomir Vranjes.

Auch ein Wechsel der Torhüter fruchtete nicht. Silvio Heinevetter stand genauso auf verlorenem Posten wie sein Vorgänger Petr Stochl. Fünf Minuten später entschied sich auch Ljubomir Vranjes dafür, seine Keeper zu tauschen. „Da waren diesmal auch Würfe dabei, die Mattias sonst gehalten hätte", befand der SG Coach. Kevin Møller führte sich gleich gut ein, doch bei einem Strafwurf durfte wieder Mattias Andersson ran: Auch Iker Romero fand seinen Meister in dem Schweden. 

Während sich bei den Füchsen nun vermehrt ergebnislose Offensiv-Vorstöße einschlichen, blieb die SG unverändert am Drücker. Holger Glandorf schmetterte den Ball zum 14:12 in die Maschen. Dann krönte Lasse Svan eine Dreier-Serie mit einem Heber von Rechtsaußen. 17:13 – die „Hölle Nord“ tobte und erhob sich zu Ovationen. Die SG ging mit einem Polster in die Kabine und hatte bis dahin wirklich ein Feuerwerk des Angriffshandballs abgebrannt. Aus 20 Würfen resultierten 19 Tore und ein Pfostentreffer, ausgerechnet von Goalgetter Anders Eggert!

Mit viel Selbstvertrauen kehrten die Nordlichter aus der Pause zurück. In den nächsten Minuten machten die Gäste keinen Stich. Ein Gegenstoß folgte dem nächsten. Anders Eggert oder Lars Kaufmann erfreuten sich an schönen Sprints gen Torerfolg. Und Mattias Andersson parierte den nächsten Siebenmeter, diesmal von Fabian Wiede, und durfte nach diesem Husarenstück im Gehäuse bleiben. Kurz darauf führte die SG mit 24:14. Gäste-Trainer Dagur Sigurdsson war restlos bedient. „Wir haben ja sehr gut im Angriff angefangen, mit Disziplin und den richtigen Entscheidungen", sagte er. „Doch unsere Torhüter kamen mit unserer ungewohnt offensiven Abwehr nicht zurecht. Und nach der Umstellung auf unsere gewohnte 6:0-Formation fehlte die nötige Einstellung."

Pech hatte erneut Anders Zachariassen, der einmal mehr einen auf die Nase bekam. Für ihn sprang Drasko Nenadic am Kreis ein, der somit stets außer Reichweite seines Bruders war, der – wenn überhaupt – ganz außen deckte. Zu dieser Phase war die Partie aber längst entschieden. Die SG verwöhnte ihr Publikum mit schönen Treffern – und Youngstern. Nach Bogdan Radivojevic und Hampus Wanne bekam auch Morten Dibbert aus dem Junior-Team seinen Kurzeinsatz. Sechs Minuten vor Schluss erhoben sich die Zuschauer. „Einmal Flensburg, immer Flensburg!“ Was für ein schöner Abend!

SG Flensburg-Handewitt – Füchse Berlin 36:27 (19:14)

SG Flensburg-Handewitt: Andersson (10/3 Paraden, bis 23., 33.-53., bei einem 7m), Møller (6 Paraden) – Karlsson, Nenadic (1), Eggert (8/4), Glandorf (8), Mogensen (5), Svan (6), Wanne (1), Kaufmann (5), Zachariassen (1), Radivojevic (1), Dibbert

Füchse Berlin: Heinevetter (2 Paraden, 18.-48.), Stochl (4 Paraden) – J. Nielsen (2), Jaszka (3), Iker Romero (5/4), Wiede (5), Zachrisson, Horak (7), Drux (1), K. Nielsen, Nenadic (2/1), Weyhrauch (2)

Schiedsrichter: Grobe/Kinzel (Braunschweig); Zeitstrafen: 4:2 Minuten (Mogensen 2, Zachariassen 2 – Jaszka 2); Siebenmeter: 6/4:8/5 (Eggert trifft den Pfosten, Radivojevic wirft vorbei – Nenadic, Romero und Wiede scheitern an Andersson); Zuschauer: 5897

Spielverlauf: 0:2 (2.), 1:3 (4.), 3:3 (6.), 4:5 (9.), 6:6 (12.), 7:8 (13.), 9:8 (15.), 11:9 (18.), 12:11 (20.), 13:12 (21.), 14:13 (22.), 18:13 (28.) – 24:14 (36.), 24:17 (38.), 28:17 (46.), 29:18 (48.), 29:20 (49.), 30:21 (51.), 33:21 (54.), 33:24 (57.), 34:26 (59.), 36:26 (60.)

 
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16.07.2019 bis 13.08.2019

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