„Sternstunden der SG“

- Ein Kinoabend mit dem deutschen Meister

Ausverkauft war die Partie gegen die Rhein-Neckar Löwen, ausverkauft waren auch die „Sternstunden mit der SG“. Die SG Flensburg-Handewitt feierte die Verleihung eines Sterns durch die HBL mit einer Kino-Gala und vielen schönen Erinnerung an die drei Meisterschaften von 2004, 2018 und 2019.

Schon beim Eintreffen freuten sich die Besucher über die meisterhaften Bilder-Sternchen auf den Treppen. Im Flensburger UCI Kino war der Saal 6 für die SG Familie reserviert. Natürlich gab es Popcorn. Das Autohaus „Klaus+Co“ unterstützte den Abend, den Geschäftsstellenmitarbeiter Daniel Bohr mit viel Herzblut organisiert hatte. „Viele bekannte Gesichter aus unserer Historie“, begrüßte SG Geschäftsführer Dierk Schmäschke. So waren vom ersten Titel 2004 mit Lars Christiansen, Matthias Hahn, Lars Krogh Jeppesen, Sören Stryger und Christian Berge ein Quintett erschienen. „Acht Jahre haben wir für diesen Titel Anlauf genommen“, erzählte Lars Christiansen. „Da habe ich das Gerede vom Ewigen Zeiten stets mitbekommen.“ Matthias Hahn war eigentlich schon im Handball-Ruhestand, war aber ein zweites Mal reaktiviert worden. „Die schnelle Mitte war eine Neuerung“, schmunzelte der ehemalige Kreisläufer. „Ich war noch auf dem Rückweg nach hinten, da ging es schon wieder nach vorne.“

Filme mit Emotionen
Die Filme zu den drei Meisterschaften, garniert mit O-Tönen von Spielern, Offiziellen und Fans, waren ein Augenschmaus. Ebenso die künstlerischen Darbietungen: eine LED-Show sowie Sand-Art. Zwischen den drei Meister-Beiträgen plauderten die Zeitzeugen. „Als die Rhein-Neckar Löwen tatsächlich gegen Melsungen verloren hatten“, erzählte Thomas Mogensen von der überraschenden Wendung im Mai 2018, „warf ich mein Handy im Garten vier Meter in die Höhe, und mein Puls stieg auf 200.“ Beim „Blockbuster“ gegen Göppingen fiel das Publikum nochmals in kollektive Schnappatmung. 2019 beeindruckten die Bilder von der riesigen Fan-Karawane. „Wir haben die besten Fans“, sagte Lasse Svan. „Ein solch große Unterstützung wie beim Auswärtsspiel in Düsseldorf werden wir wohl nie wieder erleben.“ Coach Maik Machulla meinte: „So eine Meisterschaft ist eine lange Reise.“