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Grenzenlose Leidenschaft

21.06.2008 -Förde-Fitness: Auch im Sommer ein Muss

Es ist Sommerpause. Der Handball-Betrieb ruht. Das heißt aber nicht, dass die Spieler der SG Flensburg-Handewitt einen Bogen um das Förde-Fitness machen. Sofern sie in Flensburg sind, trainieren sie auch jetzt mit Geräten und Gewichten. Die Youngster Jacob Heinl und Sebastian Schneider wurden in den letzten Tagen gesehen. Und auch die Olympia-Starter Kasper Nielsen, Michael Knudsen und Lars Christiansen. „Handball ist ein komplexes Spiel“, möchte der dänische Linksaußen nicht auf individuelle Übungseinheiten verzichten. „Schließlich ist der ganze Körper gefordert und nicht nur die Hand.“
Die Sportstätte an der Eckener Straße ist seit 1993 das Vereinsstudio des TSB Flensburg, eines der beiden SG-Stammvereine. Seitdem gehören auch die Profi-Handballer zu den Gästen. Nicht zuletzt, weil SG-Coach Kent-Harry Andersson ein ganz großer Freund von „explosiven“ Handballern ist. „Man kann sich im Förde-Fitness wirklich wohlfühlen“, sagt SG-Urgestein Jan Holpert, der auch nach Abschluss der Karriere in der Eckener Straße auftaucht. „Es wird allen Ansprüchen gerecht – sowohl für den Leistungssport als auch für diejenigen, die etwas für ihre Fitness tun wollen.“
Die Infrastruktur ist immer professioneller geworden. Vor einigen Jahren vergrößerte sich die Grundfläche von 800 auf 1600 Quadratmetern. Der prächtige Komplex bietet viel – den Spielern gefällt es. „Super-Anlage!“, muss Torwart Dan Beutler nicht lange überlegen. „Fahrrad, Laufband, Kraft-Training und Sauna – das ist einfach ideal“, schwärmt Kreisläufer Johnny Jensen. Die Handball-Stars wissen zudem, dass sie jeder Zeit im Förde-Fitness willkommen sind. „Sie sind alle sehr nett und freundlich“, bestätigt Studioleiterin Joke Adelerhof-Jung. „Mannschafts- und Leistungssport gehört einfach zu unserem Studioleben dazu.“

In der Tat ist das Förde-Fitness auch für den „Otto-Normal-Verbraucher“ eine attraktive Einrichtung, was nicht zuletzt die Zahl von 1400 registrierten Mitgliedern verrät. „Schon morgens um 9 Uhr stehen manchmal 30 Personen vor der Tür“, berichtet Joke Adelerhof-Jung. Im Obergeschoss existieren drei Kursräume, in denen „BodyPump“, „Bauche, Beine, Po“ oder Wirbelsäulen-Gymnastik angeboten werden. Insgesamt über 50 Kurse wöchentlich. Das garantieren die vier Festangestellten und die vielen weiteren Mitarbeiter.
Individual-Training ist immer möglich. Daneben besteht aber auch ein ausgeprägter Reha-Bereich. Sauna und Solarium, Kinder-Betreuung und Erfrischungsbar – mehrere Komponenten betonen das „Wohlfühlen“. Zudem bereichern immer wieder besondere Aktionen wie ein Sommerfest oder ein „interner Triathlon“ (Indoor-Cycling, Kraft-Training, Laufen in der Marienhölzung) das Studioleben. „Ideen gibt es immer – der Fitness-Sektor steht nicht still“, verspricht Joke Adelerhof-Jung für die Zukunft.

Öffnungszeiten: Dienstag und Donnerstag 8 bis 22 Uhr, Montag, Mittwoch und Freitag 9 bis 22 Uhr, Samstag und Sonntag 11 bis 20 Uhr.

Von: ki