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Rasmus Lauge
Grenzenlose Leidenschaft

Norwegen souverän, Schweden kämpft

11.01.2019 -Weltmeisterschaft 2019: Magnus Jøndal trifft neun Mal

Der zweite Turniertag verlief nicht ohne Überraschungen. Die eingesetzten Akteure der SG Flensburg-Handewitt erlebten zum Glück keinen unerwarteten Auftakt der Weltmeisterschaft. Norwegen distanzierte Tunesien mit 34:24 (18:13). Schweden behauptete sich mit 27:24 (13:11) gegen Ägypten.

Die Norweger konnten auf einen starken Torbjørn Bergerud im Kasten bauen, der immerhin 18 Würfe entschärfte. Die Tunesier hielten in Herning nur etwas mehr als zehn Minuten mit. Dann zogen die Skandinavier mit einem 5:0-Lauf davon. Magnus Jøndal mauserte sich zum besten Schützen auf dem Spielfeld, traf acht Mal aus dem Feld und einmal von der Siebenmeter-Linie. Seine Quote: 90 Prozent. Während Magnus Rød gar nicht zum Einsatz kam, bestritt Gøran Johannessen erstmals seit seinem Daumenbruch Ende November wieder ein Handballspiel. Er stand immerhin 36 Minuten auf dem Feld und freute sich über drei Tore.

Hattrick von Jim Gottfridsson
Die Schweden hatten zwar den Großteil der 6450 Zuschauer in Kopenhagen hinter sich, sie mussten aber bis zuletzt um beide Punkte bangen. Dabei führte der Favorit schnell mit 10:5 und marschierte lange Zeit mit einem beachtlichen Polster durch die Partie. Doch knapp drei Minuten vor Schluss hieß es plötzlich 24:24: Ägypten schnupperte an der Überraschung. Jim Gottfridsson übernahm Verantwortung und machte mit einem Hattrick alles klar. Insgesamt erzielte der Angriffsmotor fünf Treffer. Während Simon Jeppsson die 60 Minuten auf der Bank blieb, fehlte Hampus Wanne krankheitsbedingt völlig.

So geht es weiter
Am morgigen Samstag geht es in der Gruppe C weiter. Um 17.30 Uhr trifft in Herning Norwegen auf Saudi-Arabien. Um 20.15 Uhr folgt die zweite Partie der Dänen, die es mit Tunesien zu tun bekommen. Deutschland spielt um 18.15 Uhr in Berlin gegen Brasilien.

Von: ki