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Rasmus Lauge
Grenzenlose Leidenschaft

Rückrundenauftakt fraglich

30.01.2019 -SG bangt um Einsatz der Weltmeister und WM-Rückkehrer

Flensburg – Nach dem Sieg des Weltmeistertitels der dänischen Handballnationalmannschaft ist der Einsatz der beiden Spieler der SG Flensburg-Handewitt Lasse Svan und Rasmus Lauge für den Rückrundenauftakt kommende Woche gegen die HSG Wetzlar fraglich. Mit zehn Spielen in 18 Tagen macht sich die Belastung bemerkbar. Der dänische Rechtsaußen Lasse Svan klagt über Probleme der linken Leiste. Rasmus Lauge plagen Schmerzen in beiden Knien. Noch rehabilitieren beide Dänen in ihrer Heimat, ehe sie am Donnerstag beim SG Medical-Team um Dr. Torsten Ahnsel vorstellig werden. Das SG Medical-Team und die medizinische Abteilung des Dänischen Handballverbandes stehen in engem Austausch. Weitere Untersuchungen werden Aufschluss über den weiteren Reha-Verlauf und mögliche Maßnahmen ergeben.Auch der schwedische Nationalspieler Jim Gottfridsson laboriert weiterhin an einem Muskelfaserriss der rechten Wade, den er sich im WM-Spiel gegen Ungarn zugezogen hatte. Er absolviert derzeit ein individuelles Reha-Programm unter Aufsicht der SG Physiotherapeuten und des Ärzteteams. Der norwegische WM-Finalist Magnus Rød kuriert muskuläre Probleme am linken Oberschenkel aus, die sich bereits im Halbfinale gegen die DHB-Auswahl deutlich bemerkbar machten. Daher ist der SG Rückraumspieler in Norwegen in Behandlung des norwegischen Ärzteteams. Weitere Maßnahmen und Diagnosen werden am Montag geklärt. 

SG Mannschaftsarzt Dr. Torsten Ahnsel: „Wir werden beide Weltmeister und unsere WM-Rückkehrer intensiv untersuchen, um festlegen zu können, ob ein Einsatz zum Rückrundenauftakt möglich ist. Wir stehen in engem Kontakt mit den Ärzten und Physiotherapeuten der dänischen und norwegischen Nationalmannschaft, die die Jungs nun über Wochen tagtäglich behandelt haben. Aus dem Gesamteindruck lassen sich dann weitere Maßnahmen ableiten, die wir zu einer bestmöglichen Rehabilitation ergreifen werden.“

SG Geschäftsführer Dierk Schmäschke: „Es ist nach so einer Handball-Weltmeisterschaft immer davon auszugehen, dass einige Spieler angeschlagen zurück zu ihren Vereinen kehren. Alle vier spielen sowohl in der Bundesliga, als auch in der Champions-League und gehören zu den Leistungsträger bei uns und in ihren Nationalmannschaften. Die Belastung auf solche Topspieler ist einfach enorm hoch. In der Frage der hohen Belastung der Spieler muss sich zukünftig einiges ändern. Daher hoffen wir nun inständig, dass Rasmus, Lasse, Jim und Magnus schnellstmöglich mental und physisch wieder auf einem Toplevel sind, denn wir brauchen alle fit für die kommenden Aufgaben. Ich wünsche unseren Jungs schnelle und gute Besserung!“