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Rasmus Lauge
Grenzenlose Leidenschaft

Interview der Woche

06.06.2016 -Rasmus Lauge: „Spieler der Saison – das ist für mich eine unglaubliche Ehre"

Als Rasmus Lauge im Frühjahr 2015 seinen Vertrag bei der SG Flensburg-Handewitt unterzeichnet hatte, wurde dies mit einer spontanen Grill-Party im Garten von SG Rechtsaußen Lasse Svan gefeiert. „Ich habe mich sofort sehr wohlgefühlt bei der SG Familie“, erklärt der 24-Jährige. Die SG Fans schlossen den sympathischen Dänen schnell in ihr Herz, fügte er sich doch von Beginn an sehr gut ein und glänzte regelmäßig mit Spielintelligenz und unbändigem Willen. Ende April erlitt der Spielmacher allerdings ein Meniskusriss, der ihn zu einer monatelangen Pause zwingt. Trotz dieses Rückschlags hatte er vor dem Heimspiel gegen den Bergischen HC allen Grund zum Strahlen: Mit großem Abstand vor Mattias Andersson und Lasse Svan hatten ihn die SG Fans bei einer Umfrage des „Flensburg-Journals“ zum Spieler der Saison gewählt. Im Anschluss an das Spiel stellte sich Rasmus Lauge den Fragen von handball-world.com.

Erste Saison bei der SG und sogleich Spieler des Jahres. Was bedeutet dir diese Auszeichnung?
Rasmus Lauge: Das ist für mich eine unglaubliche Ehre. Ich konnte es zunächst gar nicht glauben, als ich von der Wahl erfahren habe. Es macht mich sehr stolz und glücklich, dass ich diese Auszeichnung bekommen habe, obwohl ich mich am Ende der Saison verletzt habe und nicht alle Spiele absolvieren konnte. Es ist ein schönes Gefühl, dass die Fans mich so schätzen. Ich bedanke mich herzlich bei allen, die mich gewählt haben. Zudem kann ich schon jetzt versprechen, dass wir in der neuen Saison alles geben werden, um noch besser abzuschneiden.

Du hast dich sehr schnell in das Spielsystem der SG eingefügt und konntest bis zu deiner Verletzung zahlreiche Akzente setzen. Wie bewertest du die abgelaufene Saison?
Rasmus Lauge: Bis zu meiner Verletzung war es eine schöne Saison für mich. Ich habe mich von Anfang an sehr wohlgefühlt bei der SG. Natürlich kam mir zu Gute, dass ich schon fast alle Leute hier mehr oder weniger gut kannte. Zudem ist die Spielweise, die wir hier praktizieren, für mich ideal. Ganz klar: Der Wechsel zur SG war die absolut richtige Entscheidung. Ich bin also sehr zufrieden mit der abgelaufenen Saison, aber es ist unglaublich schade, dass ich meiner Mannschaft am Anfang der kommenden Spielzeit aufgrund der Verletzung nicht helfen kann. Das stört mich ein wenig.

Du sprichst es an – deine starke Saison wurde jäh durch die schwere Verletzung gestoppt. Wie geht es dir?
Rasmus Lauge: Mir geht es gut. Aber es wird noch lange dauern, bis ich auf das Spielfeld zurückkehren werde. Natürlich hoffe ich, dass es möglichst schnell geht und problemlos läuft. Es dauert einfach seine Zeit. Ich denke, dass es mit der Hinrunde schwierig wird. Gewisse Dinge kann ich bereits wieder trainieren, aber mein Bein ist die kommenden sechs Wochen noch komplett ruhiggestellt. Erst danach kann ich mit einem leichten Rehaprogramm beginnen. Ich bin aber trotz allem sehr zuversichtlich. Ich habe es schon einmal geschafft, nach einer schweren Verletzung viel besser zurückzukommen. Das werde ich auch dieses Mal schaffen. Außerdem hoffe ich, dass ich dann ein für alle Mal durch bin mit Verletzungen.

Von: ajo