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Sieger und Verlierer

25.01.2012 -Europameisterschaft: Dänemark im Halbfinale – Deutschland nicht

Gleich drei Mal ist die SG Flensburg-Handewitt im Halbfinale der Europameisterschaft in Serbien vertreten. Nachdem Lars Kaufmann und Holger Glandorf mit Deutschland ausschieden, nutzten Thomas Mogensen, Anders Eggert und Lasse Svan Hansen die Gunst der Stunde und zogen mit Dänemark in die Runde der letzten Vier ein. 

Die DHB-Auswahl hatte am Nachmittag den letzten Spieltag in der Zwischenrunde Gruppe I eröffnet und dabei denkbar knapp mit 32:33 (17:18) gegen Polen verloren. Holger Glandorf, der trotz einer Wadenprellung fast durchspielte, erzielte zwei Tore. Lars Kaufmann war drei Mal erfolgreich. "Ich bin bitter enttäuscht", so der Halblinke nach der Partie. Wir haben ein enges Spiel abgeliefert, konnten am Ende aber nichts mehr ausrichten." Holger Glandorf fügte hinzu: "In der ersten Halbzeit hat uns die Aggressivität in der Abwehr gefehlt. Am Ende konnten wir in Unterzahl gegen so ein erfahrenes Team wie Polen nichts mehr ausrichten."

Während Deutschland sich enttäuscht verabschiedete, waren die Dänen oben auf. Gegen Schweden um die beiden SG-Akteure Mattias Andersson und Tobias Karlsson (1 Tor) gewann Dänemark am Ende 31:24 (18:11) und sicherten sich das letzte Halbfinal-Ticket. Wie schon gegen Deutschland wurde erneut Anders Eggert mit sieben Toren Topscorer des Vizeweltmeisters. Lasse Svan Hansen, der von Beginn an ran durfte, zeigte sein bislang bestes EM-Spiel und steuerte vier Tore bei. "Es war schön, von Anfang an dabei zu sein. Außerdem ist es ein tolles Gefühl im Halbfinale zu stehen. Schließlich waren wir vor ein paar Tagen schon fast ausgeschieden." 

Dies sind neben den Deutschen auch die Schweden und Ungarn. Im letzten Spiel der Gruppe II trennte sich Tamás Mocsai mit den Magyaren 24:24 (13:12) von Halbfinal-Teilnehmer Kroatien. Die Kroaten treffen am Freitag im Semifinale auf Gastgeber Serbien. Um 20.15 Uhr kommt es dann zur Neuauflage des letztjährigen WM-Halbfinals zwischen Dänemark und Spanien. "Wir freuen uns jetzt einfach darüber, dass wir weiter gekommen sind. Spanien ist sicherlich Favorit, schließlich sind wir erst spät in Fahrt gekommen. Aber es ist fantastisch, im Halbfinale zu stehen", so Thomas Mogensen.

Von: rm