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Rasmus Lauge
Grenzenlose Leidenschaft

Wieder Punktejagd

16.04.2013 -DKB HBL: Gegen TSV Hannover-Burgdorf weiter gen Königsklasse?

Der April gönnt den Top-Teams keine Verschnaufpause. Bereits am morgigen Mittwoch bittet die SG Flensburg-Handewitt zum nächsten Tanz in der DKB Handball-Bundesliga. Um 20.15 Uhr gastiert das Überraschungsteam der TSV Hannover-Burgdorf in der Flens-Arena. Für die SG geht es um wichtige Zähler für die Teilnahme an der nächsten VELUX EHF Champions League. Derzeit liegt die SG auf Rang drei – das würde reichen. Doch die Füchse Berlin und der HSV Hamburg lauern mit Rückständen von drei und vier Zählern. „Wir haben neue Ziele für den Rest der Saison", erklärte SG-Trainer Ljubomir Vranjes am Dienstag. „Wir wollen ins Final Four von Köln und wieder in die Champions League. Für unser zweites Vorhaben ist ein Sieg gegen Hannover enorm wichtig."

Die Enttäuschung nach dem verlorenen Finale war noch am Montag greifbar. Die gestrige Übungseinheit diente nicht nur dem Training, sondern auch dem Gespräch. „Wir haben einen Schlussstrich gezogen", bestätigt Ljubomir Vranjes. „Ab jetzt wird nur noch nach vorne geschaut. Wer noch über das Pokalfinale reden möchte, kann das nach der Saison tun. Jetzt interessiert mich nur noch Hannover."

Der Fokus auf den kommenden Gegner ist dringend erforderlich. Nicht nur weil das Hinspiel im November mit 29:28 an die Niedersachsen ging. Die Burgdorfer sind die Überraschungsmannschaft der Saison und haben sich auf Platz sechs etabliert. Die Neuzugänge passten, andere Akteure steigerten sich. Zu den positiven Erscheinungen gehören auch zwei ehemalige SG-Asse. „Tamas Mocsai bringt viel Routine ein, und auch Torge Johannsen spielt eine gute Saison", sagt Ljubomir Vranjes über die beiden Linkshänder.

Die „Recken" kommen ausgeruht in den Norden. Seit Ostersamstag, das ein 28:28-Remis gegen Lemgo brachte, hatten sie Pause. Nur gut, dass die SG personell wahrscheinlich aus dem Vollen schöpfen kann. Anders Eggert geht zwar am heutigen Nachmittag zu einer MRT-Untersuchung, Ljubomir Vranjes rechnet aber fest mit dem Linksaußen. „Eine Vorsichtsmaßnahme", sagt der Trainer. Für den Rückraum steht eine weitere Alternative zur Verfügung: Arnor Atlason, dem im November die Achillessehne gerissen war, hat grünes Licht von den SG-Medizinern erhalten.

Die Fans dürfen sich auf eine entschlossene SG-Truppe freuen. „Wir werden Vollgas geben", erklärt Ljubomir Vranjes. „Es wird gegen diesen starken Gegner nicht einfach – aber wir haben ein Heimspiel." An der Motivation und am Selbstvertrauen soll es nicht mangeln. „Wir wissen, was wir können", betont der Coach. „Wir haben am letzten Wochenende in Hamburg gegen Hamburg gewonnen und haben Kiel 30 Minuten lang kontrolliert. Kurzum: Wir müssen uns überhaupt nicht verstecken."

Lasse Svan Hansen: Revanche gegen die „Recken"?


Splitter
Karten-Situation. Es gibt noch Stehplätze und wenige Sitzplätze, und zwar im SG-Plop-Shop, im SG-Online-Shop, im Scandinavian Park Handewitt, im Angelner Autohuus Satrup, bei famila, im Citti-Park, in den sh:z Ticketcentern sowie bei allen bekannten Vorverkaufsstellen. Die SG-Tickethotline ist erreichbar unter: 01805-997718 (0,14 €/Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise max. 0,42 €/Min.). Die Karten kosten zwischen 10 Euro und 38 Euro.

Live-Ticker. Zum Live-Ticker der DKB Handball-Bundesliga geht es hier.

SG-BUS-Shuttle-Dienst Flensburg-Exe. Drei Gelenkzüge von AFAG und AKTIV BUS fahren ab 18.45 Uhr vom Parkplatz „Exe“ zur Flens-Arena. Bis 45 Minuten nach Spielschluss verkehren drei Busse zwischen Flens-Arena und Parkplatz „Exe“.

SG-BUS-Shuttle-Dienst Flensburg-Fördepark. Ein Gelenkzug von AFAG und AKTIV BUS fährt ab 18.45 Uhr vom Parkplatz Fördepark (Haltestelle Linie 14) zur Flens-Arena. Bis 45 Minuten nach Abpfiff fährt diese Bus zurück zum Fördepark.

SG-BUS-Shuttle-Dienst Handewitt. In Handewitt startet um 19.30 Uhr ein Gelenkbus von der Wikinghalle nach Flensburg. Dieser Bus fährt 25 Minuten nach Spielschluss zurück.

Hallen-Öffnung. Die Flens-Arena öffnet um 18.45 Uhr.

Schiedsrichter. Nils Blümel und Jörg Loppaschewski (Berlin).

Statistik. Von den bislang acht Partien gegen die TSV Hannover-Burgdorf hat die SG sieben gewonnen. Zuhause gab es bislang drei Heimerfolge. Das Torverhältnis lautet 256:209.

Von: ki