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Rasmus Lauge
Grenzenlose Leidenschaft

SG gegen Lemgo

03.11.2017 -DKB Handball-Bundesliga: Spitzenhandball zur Mittagsstunde

Der elfte Spieltag der DKB Handball-Bundesliga kündigt sich an. Die SG Flensburg-Handewitt ist zwar nicht so glänzend gestartet wie in der letzten Serie, sie mischt aber erneut im vorderen Bereich mit. Gegen den TBV Lemgo sollen unbedingt zwei weitere Zähler eingefahren werden. Die FLENS-ARENA darf sich nach der Premiere gegen Lübbecke auf die zweite Sonntagmittag-Partie freuen. Anwurf ist um 12.30 Uhr. „Wir werden wieder alles investieren müssen“, weiß Maik Machulla. „Abwehr und Gegenstöße müssen funktionieren, vorne haben wir geduldig zu spielen.“

Der SG Trainer begrüßte vor der Freitags-Einheit einen „Neuzugang“: eine Eistonne. SG Betreuer Kay Bendixen hat mit Geschick noch etwas an der Technik gefeilt, sodass die Spieler nun kurz in ein sieben Grad kühles Wasser eintauchen können. „Diese Eistonne ist ein weiteres Angebot an unsere Jungs für ihre Regeneration“, erzählt Maik Machulla. „Wer möchte, kann sie benutzen.“ Im Fußball oder bei Welt- und Europameisterschaften mit engen Spielplänen sind solche Vorrichtungen längst Standard in der Kabine.

Unabhängig von der Neuanschaffung zeigten die Sorgenkinder der letzten Tage eine bessere Verfassung. Simon Jeppsson wurde am Mittwoch wegen Knie-Problemen geschont, mischte zuletzt aber wieder voll mit. Jacob Heinl hielt sich mit dem Werfen zurück, mit einem Ausfall für Sonntag wird aber nicht gerechnet. Und Kevin Möller bestätigte beim Kurzeinsatz am Mittwoch den Trainingstrend: Mit ihm ist wieder zu rechnen, er rückt fest als zweiter Schlussmann in den Kader. Dagegen befindet sich Rasmus Lind, der noch einen Vertrag bis Jahresende besitzt, in der ungewohnten Rolle als Keeper Nummer drei. „Er hat dafür Verständnis, er ist ein guter Typ“, meint Maik Machulla und erinnert: „Wir hatten ihn verpflichtet, weil Kevin mit einer langwierigen Verletzung ausgefallen war.“

So kann die SG mit Ausnahme von Jim Gottfridsson gegen den TBV Lemgo mit einer vollen Kapelle antreten. Das sind gute Voraussetzungen gegen einen Gegner, der sich nach einigen Jahren Unterbrechung in der oberen Tabellenhälfte zurückgemeldet hat. „Der TBV hat eine gute Personalpolitik betrieben und dadurch an Erfahrung sowie Abwehrstärke gewonnen“, beobachtete Maik Machulla. Drei Beispiele: Der niederländische Routinier Fabian van Olphen stabilisierte die 6:0-Deckunger. Dahinter fühlt sich der schwedische Torwart Peter Johannesson sichtlich wohl, und Linkshänder Isaias Guardiola blühte nach seinem Wechsel aus Erlangen richtig auf. Da wird die SG die Unterstützung der Fans gebrauchen können, um diesen vor Selbstvertrauen strotzenden Rivalen zu bezwingen.

Am Sonntag wieder: „Auf in den Kampf".


Splitter
Karten-Situation. Es gibt noch ganz wenige Sitzplatz- und einige Stehplatz-Tickets, und zwar im SG-Online-Shop, im Scandinavian Park Handewitt, im Angelner Autohuus und an der Abendkasse. Die SG Tickethotline ist erreichbar unter: 01806-997718 (0,20 €/Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise max. 0,60 €/Min).

Fernsehen. Der Pay-TV-Sender „Sky“ steigt um 12.15 Uhr in die Berichterstattung ein.

Live-Ticker. Zum Live-Ticker der DKB Handball-Bundesliga geht es hier.

SG-BUS-Shuttle-Dienst Flensburg-Exe. Drei Gelenkzüge von AKTIV BUS und Förde Bus fahren ab 11.00 Uhr vom Parkplatz „Exe“ zur FLENS-ARENA. Bis 45 Minuten nach dem Spiel pendeln die Busse zwischen FLENS-ARENA und Exe.

SG-BUS-Shuttle-Dienst Flensburg-Fördepark. Ein Gelenkzug fährt ab 11.00 Uhr vom Parkplatz Fördepark (Haltestelle Linie 14) zur FLENS-ARENA. Bis 45 Minuten nach dem Spiel pendelt der Bus zwischen FLENS-ARENA und Fördepark.

SG-BUS-Shuttle-Dienst Handewitt. In Handewitt startet um 11.45 Uhr ein Gelenkbus von der Wikinghalle nach Flensburg. Nach Handewitt fährt ein Bus 25 Minuten nach Spielschluss zurück.

Hallen-Öffnung. Die FLENS-ARENA öffnet um 11.00 Uhr.

Schiedsrichter. Fabian und Christian vom Dorff (Kaarst).

Statistik. Bereits 69 Mal standen sich beide Teams gegenüber. 30 Mal gewann die SG, 29 Mal siegte der TBV. Das Torverhältnis lautet 1761:1714.

Von: ki