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Karlsson
Grenzenlose Leidenschaft

Ein weiterer sportlicher Sonntagmittag

13.04.2018 -DKB Handball-Bundesliga: SG gegen Gummersbach gefordert

In diesen Tagen geht es Schlag auf Schlag. Erst am gestrigen Donnerstag gastierte die SG Flensburg-Handewitt erfolgreich  beim TBV Lemgo, bereits am Sonntag um 12.30 Uhr geht es in der FLENS-ARENA weiter. Die SG empfängt dann den VfL Gummersbach. Der Traditionsverein steckt als Viertletzter noch mittendrin im Existenzkampf der DKB Handball-Bundesliga, könnte die Punkte also sehr gut gebrauchen. „Wir brauchen eine konzentrierte Leistung und vor allem auch die gewohnte Unterstützung von den Rängen“, fordert SG Geschäftsführer Dierk Schmäschke. „Wir dürfen uns nun keine Schwäche leisten und müssen bis Anfang Juni alle gemeinsam an einem Strang ziehen.“

Der Bundesliga-Dino aus Gummersbach scheint auf dem ersten Blick leichte Beute zu sein. Seit 2009 hat die SG in 21 Begegnungen durchweg gewonnen. Aber statistische Zahlen interessieren auf dem Spielfeld nicht. Schon eher die mentale Verfassung. Während SG Coach Maik Machulla zuletzt ein „sehr gutes Gefühl“ in seiner Mannschaft ausgemacht hat, erlitt der kommende Gegner am Donnerstag eine bittere Niederlage. Der TVB 1898 Stuttgart erzielte in Gummersbach unmittelbar vor Schluss den Siegtreffer und bejubelte den wohl nun feststehenden Klassenerhalt. Der VfL muss indes weiter zittern – und sich wieder aufrichten. „Wir müssen uns jetzt rehabilitieren und dann Video-Analyse betreiben, um uns gut auf Flensburg vorzubereiten“, versuchte Torwart-Routinier Carsten Lichtlein, die bittere Pille schnell zu verdauen.

Die SG kann es sich nicht leisten, einen Zähler abzugeben. An der Spitze herrscht ein enges Gedränge. Neben der SG machen sich noch der SC Magdeburg, die TSV Hannover-Burgdorf und vor allem die Füchse Berlin, die nach Minuspunkten am besten in der Spur liegen, Hoffnungen auf den zweiten Platz. Dieser Rang verspricht die Teilnahme an der VELUX EHF Champions League. Spitzenreiter Rhein-Neckar Löwen scheint zu weit entrückt. „Ich glaube nicht, dass sie noch eingeholt werden“, so Maik Machulla. „Die Löwen haben zwar ein beachtliches Restprogramm vor der Brust, verfügen aber auch über eine große Selbstsicherheit.“

Zum Vorteil im Saisonendspurt könnte für die SG der Kader werden: Alle 16 Mann sind an Bord. In Lemgo verbuchte fast jeder längere Einsatzzeiten. Danach wurde der Fokus schnell auf Gummersbach gerichtet. Die Rückfahrt dauerte wegen einer Sperrung auf der Autobahn etwas länger als geplant. Erst um 3 Uhr nachts traf der Mannschaftsbus wieder an der Wikinghalle ein. Der heutige Freitag dient der Regeneration, am morgigen Samstag dreht sich alles um die Aufgabe am Sonntagmittag.

Am morgigen Samstag wird an der Taktik gefeilt.

Splitter
Karten-Situation. Es gibt nur noch einige Stehplatz-Tickets, und zwar im SG-Online-Shop, im Scandinavian Park Handewitt, im Angelner Autohuus und an der Abendkasse. Die SG Tickethotline ist erreichbar unter: 01806-997718 (0,20 €/Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise max. 0,60 €/Min).

Fernsehen. Der Pay-TV-Sender „Sky“ steigt um 12.15 Uhr in die Berichterstattung ein.

Live-Ticker. Zum Live-Ticker der DKB Handball-Bundesliga geht es hier.

SG-BUS-Shuttle-Dienst Flensburg-Exe. Drei Gelenkzüge von AKTIV BUS und Förde Bus fahren ab 11.00 Uhr vom Parkplatz „Exe“ zur FLENS-ARENA. Bis 45 Minuten nach dem Spiel pendeln die Busse zwischen FLENS-ARENA und Exe.

SG-BUS-Shuttle-Dienst Flensburg-Fördepark. Ein Gelenkzug fährt ab 11.00 Uhr vom Parkplatz Fördepark (Haltestelle Linie 14) zur FLENS-ARENA. Bis 45 Minuten nach dem Spiel pendelt der Bus zwischen FLENS-ARENA und Fördepark.

SG-BUS-Shuttle-Dienst Handewitt. In Handewitt startet um 11.45 Uhr ein Gelenkbus von der Wikinghalle nach Flensburg. Nach Handewitt fährt ein Bus 25 Minuten nach Spielschluss zurück.

Hallen-Öffnung. Die FLENS-ARENA öffnet um 11.00 Uhr.

Schiedsrichter. Fabian und Christian vom Dorff (Kaarst).

Statistik. Beide Teams standen sich bislang 68 Mal gegenüber. Die SG gewann 43 Partien. 20 Mal gingen die Gummersbacher als Sieger vom Feld. Das Torverhältnis lautet 1789:1630.

Von: ki