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Rasmus Lauge
Grenzenlose Leidenschaft

Zwei Punkte gegen die „Recken“?

21.02.2017 -DKB Handball-Bundesliga: SG braucht wieder eine konzentrierte Leistung

Die SG Flensburg-Handewitt hat das nächste Heimspiel vor der Brust. Am Mittwoch um 19 Uhr geht es in der FLENS-ARENA gegen die TSV Hannover-Burgdorf um wichtige Punkte in der DKB Handball-Bundesliga. Im September glückte „Ljubos Jungs“ in der Niedersachsen-Metropole ein 35:20-Auswärtscoup. Seitdem haben sich die „Recken“ in der Tabelle nach oben bewegt, unterlagen zuletzt allerdings den Rhein-Neckar Löwen mit 26:30. Ljubomir Vranjes richtet den Fokus auf seine Truppe. „Wir müssen zu Hause mit unseren Zuschauern im Rücken unser Ding machen“, betont der SG Trainer. „Wenn das klappt, werden wir gewinnen. Die Mannschaft hat derzeit einen Flow.“

Das ist an der niedersächsischen Leine nicht unbemerkt geblieben. „Flensburg hat nicht nur eine sehr breite Spielanlage, sondern spielt auch einen sehr schnellen Ball“, schwärmt TSV-Coach Jens Bürkle regelrecht von der Angriffstaktik der Nordlichter. „So gelingt es ihnen immer wieder, Räume intelligent zu besetzen und sich den Gegner zurechtzulegen.“ Selbst gegen Paris bestätigte sich über weite Strecken diese Beobachtung, denn der Gegner musste sich arg strecken, um beide Punkte zu ergattern. Ein unerwünschtes Souvenir nahm Thomas Mogensen aus dieser Partie mit: ein blaues Auge. „Zum Glück ist nichts gebrochen, das sah schlimmer aus“, berichtet Ljubomir Vranjes.

Gegen Hannover wird der dänische Spielmacher dennoch pausieren. Da auch Johan Jakobsson, Tobias Karlsson und Ivan Horvat passen müssen, stellt sich diesmal das 14er Aufgebot fast von allein auf. Sein Debüt soll Linkshänder Mark Bult feiern und dabei Holger Glandorf entlasten. Gegen seinen Ex-Klub Gummersbach war der Neuzugang vor Wochenfrist auf der Tribüne geblieben. „Ich hatte lange überlegt, ob ich Mark Bult bringen soll“, verrät Ljubomir Vranjes. „Ich fand es letztendlich nicht fair, da es für ihn nach nur einer Übungseinheit mental sehr schwer gewesen wäre, ausgerechnet gegen seine alten Kumpels antreten zu müssen.“

Bei Hannover fehlt ein im Norden bestens bekanntes Gesicht: Torge Johannsen, der von 2004 bis 2009 für die SG spielte, erlitt vor Kurzem eine Muskelverletzung an der rechten Wade. Dafür reist ein anderer ehemaliger SG Akteur mit: Jendrik Meyer. Der Keeper, der in der Serie 2008/9 die „Hölle Nord“ regelmäßig im Rücken hatte, rückt aus der Reserve in den Bundesliga-Kader, weil sich mit Malte Semisch ein anderer Schlussmann eine Oberschenkel-Blessur zugezogen hat. Der Einsatz von zwei Leistungsträgern der „Recken“ steht noch auf der Kippe.  „Wir haben bei Erik Schmidt und Mait Patrail noch eine kleine Resthoffnung“, erklärt Jens Bürkle. „Für unser Abwehrzentrum wäre ein Einsatz von beiden aber schon von elementarer Bedeutung.“

Holger Glandorf: diesmal Entlastung durch Mark Bult.

Splitter
Karten-Situation. Es gibt nur noch ganz wenige Sitzplatz- und einige Stehplatz-Tickets, und zwar im SG-Online-Shop, im Scandinavian Park Handewitt, im Angelner Autohuus und an der Abendkasse. Die SG-Tickethotline ist erreichbar unter: 01806-997718 (0,20 €/Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise max. 0,60 €/Min).

Live-Ticker. Zum Live-Ticker der DKB Handball-Bundesliga geht es hier.

SG-BUS-Shuttle-Dienst Flensburg-Exe. Drei Gelenkzüge von AFAG und AKTIV BUS fahren ab 17.30 Uhr vom Parkplatz „Exe“ zur FLENS-ARENA. Bis 45 Minuten nach dem Spiel pendeln die Busse zwischen FLENS-ARENA und Exe.

SG-BUS-Shuttle-Dienst Flensburg-Fördepark. Ein Gelenkzug von AFAG fährt ab 17.30 Uhr vom Parkplatz Fördepark (Haltestelle Linie 14) zur FLENS-ARENA. Bis 45 Minuten nach dem Spiel pendelt der Bus zwischen FLENS-ARENA und Fördepark.

SG-BUS-Shuttle-Dienst Handewitt. In Handewitt startet um 18.15 Uhr ein Gelenkbus von der Wikinghalle nach Flensburg. Nach Handewitt fährt ein Bus 25 Minuten nach Spielschluss zurück.

Hallen-Öffnung. Die FLENS-ARENA öffnet um 17.30 Uhr.

Schiedsrichter. Peter Behrens und Marc Fasthoff (Düsseldorf).

Statistik. Von den bisherigen 16 Partien hat die SG zwölf gewonnen, zwei Ma waren die „Recken“ erfolgreich. Das Torverhältnis lautet 495:401.

Von: ki