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Rasmus Lauge
Grenzenlose Leidenschaft

Der nächste ambitionierte Gegner

20.09.2016 -DKB Handball-Bundesliga: 10:0 Punkte nach der Melsungen-Revanche?

Dieser Gäste-Jubel ist nicht vergessen. Am 12. September 2015 entführte die MT Melsungen mit einem verdienten 33:32 beide Zähler aus der FLENS-ARENA. Am kommenden Mittwoch soll ab 19 Uhr der Spieß umgedreht werden. In der Neuauflage strebt die SG Flensburg-Handewitt einen Sieg an, um in der DKB Handball-Bundesliga mit 10:0 Punkten die Spitze zu verteidigen. Einfach wird es nicht. „Melsungen hat eine sehr ambitionierte Mannschaft, gegen die wir erneut mit vollster Konzentration zu Werke gehen müssen“, weiß SG Geschäftsführer Dierk Schmäschke.

Die aktuelle Konstellation ähnelt derjenigen vor Jahresfrist. Nach vier Spieltagen freuten sich damals die SG Fans über einen Start mit 8:0 Punkten. Statt eines Husarenstreichs in Mannheim hatte die SG damals schon einen Derby-Sieg gegen den THW Kiel gelandet. Doch dann kam Melsungen und entführte erstmals überhaupt etwas Zählbares aus der „Hölle Nord“. Für Ljubomir Vranjes sind solche möglichen Parallelen absolut nebensächlich. „Ich habe schon das Spiel in Mannheim abgehakt, dann ist eine Niederlage vom letzten September erst recht erledigt“, erklärt der Coach. „Wir machen uns nur Gedanken, wie wir gegen Melsungen zum Sieg kommen. Nur darauf fokussieren wir uns.“

Die Nordhessen hatten in den letzten Wochen einige Sorgen, verloren gegen die Aufsteiger aus Coburg und Erlangen. Nun befinden sie sich allerdings im Aufwind. Das Lazarett lichtete sich. Beim 32:28 über den bislang ungeschlagenen VfL Gummersbach sorgten Akteure für Akzente, die an den ersten Spieltagen noch passen mussten. Linksaußen Michael Allendorf traf zehn Mal, Kreisläufer Marino Maric überzeugte voll bei seinem Comeback. „Das war praktisch aus dem Stand, da weiß man, was so ein Spieler wert ist“, freute sich MT-Trainer Michael Roth und bilanzierte: „Die Körpersprache ist bei uns wieder eine ganz anders als zuvor – es geht aufwärts.“ Ljubomir Vranjes weiß: „Außer Johan Sjöstrand kommt eine komplette Truppe, die viele Stärken besitzt.“

Bei der SG hat sich personell nichts geändert. Jim Gottfridsson stieg am heutigen Dienstag wieder ins Mannschaftstraining ein, ein Einsatz in der morgigen Partie kommt aber noch zu früh. Ein Faustpfand für den angestrebten Erfolg soll einmal mehr die Defensive sein. 85 Gegentore in vier Spielen – das ist nach Adam Riese ein Schnitt von nur 21,25. „Wir spielen im Moment eine fantastische Abwehr, die Abstimmung mit den Torhütern ist blendend“, lobt Ljubomir Vranjes. Wenn die Schlussleute dann auch noch so halten wie Mattias Andersson in Mannheim oder Kevin Møller gegen Magdeburg, sollte es doch mit dem Teufel zugehen, wenn gegen Melsungen kein Erfolgserlebnis herausspringt.

Sehr starke Vorstellungen: die Abwehr.

 

Splitter
Karten-Situation. Es gibt noch wenige Sitzplatz- und ausreichend Stehplatz-Tickets, und zwar im SG-Online-Shop, im Scandinavian Park Handewitt und an der Abendkasse. Die SG-Tickethotline ist erreichbar unter: 01806-997718 (0,20 €/Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise max. 0,60 €/Min).

Live-Ticker. Zum Live-Ticker der DKB Handball-Bundesliga geht es hier.

SG-BUS-Shuttle-Dienst Flensburg-ZOB. Wegen des Jahrmarkts fährt ein Gelenkzug von AFAG und AKTIV BUS ab 17.30 Uhr vom ZOB zur FLENS-ARENA. Bis 45 Minuten nach dem Spiel pendelt der Bus zwischen FLENS-ARENA und ZOB.

SG-BUS-Shuttle-Dienst Flensburg-Fördepark. Drei Gelenkzüge von AFAG fahren ab 17.30 Uhr vom Parkplatz Fördepark (Haltestelle Linie 14) zur FLENS-ARENA. Bis 45 Minuten nach dem Spiel pendeln die Busse zwischen FLENS-ARENA und Fördepark.

SG-BUS-Shuttle-Dienst Handewitt. In Handewitt startet um 18.15 Uhr ein Gelenkbus von der Wikinghalle nach Flensburg. Nach Handewitt fährt ein Bus 25 Minuten nach Spielschluss zurück.

Hallen-Öffnung. Die FLENS-ARENA öffnet um 17.30 Uhr.

Schiedsrichter. Lars Geipel (Steuden) und Marcus Helbig (Landsberg).

Statistik. Von den bisherigen 23 Partien hat die SG 19 gewonnen und nur das letzte Heimspiel verloren. Das Torverhältnis lautet 769:620.

 

Von: ki