www.flensburg-tourismus.de

Sponsoren



Auszeit auf dem "Roten Sofa": Lasse Svan Hansen

Einen Lieblingsplatz am Tag des Foto-Shootings hattest du noch nicht.Lasse Svan Hansen: Das stimmt. Ich konnte mich nicht so richtig entscheiden.

Wir haben dann das Sofa unter dem großen Foto von Lars Christiansen zum SG plop-Shop gestellt. Wir dachten, er ist für junge dänische Spieler bestimmt so etwas wie ein Vorbild…
Lasse Svan Hansen: Da hast du Recht. Lars hat, seit ich mich erinnern kann, in der Nationalmannschaft gespielt. Er ist seit 100 Jahren erfolgreich. (lacht) Da wollte ich als junger Mensch auch gerne hin. Jetzt spiele ich in der gleichen Mannschaft. Ich finde es sehr faszinierend, wie einfach es ist, mit ihm zu spielen.


... einfach?
Lasse Svan Hansen: Ja, unkompliziert! Wir hatten nach drei Monaten ein eigenes System. Von Außenspieler zu Außenspieler sozusagen. Das macht echt Spaß!


Hattest du überhaupt ein Vorbild?
Lasse Svan Hansen: Sören Stryger! Er ist mein Idol gewesen! Er spielte ja auch auf meiner Position. Irgendwann habe ich ihn bei einem Freundschaftsspiel mit der Nationalmannschaft persönlich kennen gelernt. Ein super Typ! Er ist sportlich und menschlich mein Idol.

Fotos: Christoph Schellhaus/Julius Demant

Oscar Carlén und Dan Beutler erzählten, dein Idol wäre Björn Borg.
Lasse Svan Hansen: Wieso? Weil ich seine Marke als Unterwäsche trage?

Nein, weil du auch mal Tennis gespielt hast.  
Lasse Svan Hansen: Ich habe mal wirklich Tennis gespielt, allerdings auch Fußball und Billard. So viele Idole kann kein Mensch haben. (lacht)

Stimmt es, dass du gerne auf dem Tisch tanzt?
Lasse Svan Hansen: (lacht) Das habe ich in Flensburg bis jetzt nur einmal gemacht! Bei der Einweihungsfeier meiner Wohnung. Aber in Sonderburg kam das häufig vor. Wenn die Mannschaft von GOG gut drauf war, tanzten wir alle auf dem Tisch.


Das denkt man gar nicht, wenn man dich sieht.
Lasse Svan Hansen: Ich habe auch beim Feiern absolut die Kontrolle, habe aber gerne Spaß. Und zu einer Mannschaft gehört Spaß einfach dazu!


Ich freue mich schon auf die SG-Weihnachtsfeier!
Lasse Svan Hansen: Ich mich auch! (lacht)


Wer macht das mit? Wer ist dein Zimmerkollege bei den Auswärtsfahrten?
Lasse Svan Hansen: Das Zimmer teile ich mit meinem Freund Thomas Mogensen. Ihn kenne ich schon sehr lange. Als er noch bei GOG spielte, wohnten wir beide im Haus von Kasper Nielsen. Außerdem verstehen sich unsere Eltern gut.


Sind deine Eltern auch in der „Eltern-Gruppe ehemaliger Jungnationalspieler“?
Lasse Svan Hansen: Ja! Woher kennst du das?


Anders Eggert hat mal erzählt, dass es eine Gruppe befreundeter Spieler-Eltern gibt, die jedes Jahr etwas zusammen unternimmt.
Lasse Svan Hansen: Meine Eltern gehören auch dazu. Sie waren auch in Brasilien, wo die „Gruppe“ gegründet wurde. Wir waren damals noch Kinder. Die Freundschaften unserer Eltern halten immer noch an. Und sie tragen mein Trikot, wenn sie in die Campushalle kommen.

Du musst mir bitte deinen Namen erklären. Einige nennen dich Lasse Svan, andere Lasse Hansen, oft wird dein ganzer Name genannt.
Lasse Svan Hansen: Die Verwirrung kenne ich! Svan Hansen ist ein Doppelname. Svan ist der Nachname meiner Mutter, Hansen heißt mein Vater. Aber Hansen heißen in Dänemark zu viele Leute. Deswegen wollte ich gerne auf dem Trikot Svan haben. Es ist origineller und der Name gehört nur mir. Das mag ich.

Bedeutet Svan: Schwan?
Lasse Svan Hansen: Ich glaube schon. Meine Großeltern hatten ein kleines Restaurant. Da war auch ein Schwan über dem Eingang abgebildet.

Wir nennen dich nur Speedy Gonzales. Es ist unbegreiflich, wie du so schnell laufen kannst. Wie schnell bist du eigentlich?
Lasse Svan Hansen: Irgendwann wurde das gemessen. Vor langer Zeit lief ich 100 Meter in elf Sekunden. Inzwischen sind 40 Meter meine Strecke…(lacht)Einmal durch das ganze Handballfeld…

Und ist Speedy als „Beiname“ okay?
Lasse Svan Hansen: Der Name stört mich nicht. Und es ist auch mein Motto, immer schnell sein. So ist ja auch mein Handballspiel.

powered by