Auszeit auf dem Roten Sofa: Karl-August Engelsen
Du bist Videowart der SG Flensburg-Handewitt. Welche Aufgaben hast du?Karl-August Engelsen: Ich dokumentiere alle Heimspiele der SG, stelle DVD´s mit speziellen Spielsituationen für Trainer und Torwarte zusammen… Oft nehmen aber andere Mannschaften „meine Dienste“ in Anspruch, wenn sie die SG auf dem Spielfeld sehen wollen.
Seit wann machst du das?
Karl-August Engelsen: Seit November 1984. Also langsam sind es 24 Jahre…
Wie viele Heimspiele hast du in der Zeit verpasst?
Karl-August Engelsen: Zwei. Einmal sollte ich in einer anderen Halle etwas für den Trainer filmen, das andere Mal hatte meine Tochter Konfirmation. An dem Tag hatte die SG das bisher wichtigste Spiel. Es war das Rückspiel gegen Nordhorn in 2004, wo die SG Deutscher Meister wurde.
Pech?
Karl-August Engelsen: Nein. In dieser Situation ging meine Familie vor. Und das Spiel haben wir im Fernsehen gesehen. (Grinst)
Wie viele Stunden nimmt deine SG-Tätigkeit in Anspruch?
Karl-August Engelsen: Das sind schon einige Stunden in der Woche. Man könnte sagen, es ist ein Zweit-Job.
Im „normalen Leben“ bist du Landwirt.
Karl-August Engelsen: Ja, wir betreiben eine Milchwirtschaft. Ich habe über 100 Milchkühe.
Wie passen Campushalle und Kuhstall zusammen?
Karl-August Engelsen: Sehr gut. Landwirtschaft ist mein Beruf. Und ich liebe meinen Beruf, weil er so vielseitig ist. Auf der anderen Seite bleiben Bauer oft unter Bauern. Das wollte ich nie. Handball ist mein Hobby und die Campushalle bedeutet für mich jedes Mal ein Stück Urlaub!
Apropos Bauer: Eine Sendung hat in der letzten Zeit neue Zuschauerrekorde aufgestellt. Sie hieß: „Bauer sucht Frau“. Kennst du das Format?
Karl-August Engelsen: Klar. Ich habe auch Mal geschaut.
Foto: Brian Bojsen
Und? Wie fandest du die Serie?
Karl-August Engelsen: Blöd. Unser Beruf wurde zum Teil falsch dargestellt. Dass die Typen keine Frauen gefunden haben, lag meiner Meinung nach auch nicht am Beruf. (lacht) Eigentlich hat mich zum ersten Mal Mette, die Frau von Kent, auf die Sendung aufmerksam gemacht. In Schweden lief sie schon länger. Und da ist es noch viel extremer! Die Bauer wählen dort vier Frauen aus, die gleichzeitig auf dem Hof sind. Natürlich haben diese Damen keine Ahnung von der Landwirtschaft… Ich fand die Sendung schrecklich.
Du bist seit fast 24 Jahren ein SG-ler. Die Mannschaft geht mit einem neuen Gesicht in die neue Saison. Mit Prognosen halten sich viele zurück. Wo siehst du unsere Jungs am Ende der Serie?
Karl-August Engelsen: Ich glaube an sie!!! Genauso, wie an Obama! (lacht) Jetzt sind sie dran und es wird für sie Zeit. Klar muss man mit jungen Menschen geduld haben, aber das trifft für alle Bereiche des Lebens zu. Wahrscheinlich sehen wir in der Campushalle erstmal mehr Kampf, als Eleganz, aber ich glaube, wir werden viele positive Überraschungen erleben.
Eigentlich müssten wir dieses Gespräch mit einer Bauernregel abschließen. Gibt es irgendwas? Wenn der Himmel so und so ist, werden wir Meister oder so?
Karl-August Engelsen: Da habe ich auch mal darüber nachgedacht. Aber es gibt nichts, was passen würde. Ich kann also mit keiner Weißheit dienen, bin aber gespannt.Du bist Videowart der SG Flensburg-Handewitt. Welche Aufgaben hast du?
Karl-August Engelsen: Ich dokumentiere alle Heimspiele der SG, stelle DVD´s mit speziellen Spielsituationen für Trainer und Torwarte zusammen… Oft nehmen aber andere Mannschaften „meine Dienste“ in Anspruch, wenn sie die SG auf dem Spielfeld sehen wollen.
Seit wann machst du das?
Karl-August Engelsen: Seit November 1984. Also langsam sind es 24 Jahre…
Wie viele Heimspiele hast du in der Zeit verpasst?
Karl-August Engelsen: Zwei. Einmal sollte ich in einer anderen Halle etwas für den Trainer filmen, das andere Mal hatte meine Tochter Konfirmation. An dem Tag hatte die SG das bisher wichtigste Spiel. Es war das Rückspiel gegen Nordhorn in 2004, wo die SG Deutscher Meister wurde.
Pech?
Karl-August Engelsen: Nein. In dieser Situation ging meine Familie vor. Und das Spiel haben wir im Fernsehen gesehen. (Grinst)
Wie viele Stunden nimmt deine SG-Tätigkeit in Anspruch?
Karl-August Engelsen: Das sind schon einige Stunden in der Woche. Man könnte sagen, es ist ein Zweit-Job.
Im „normalen Leben“ bist du Landwirt.
Karl-August Engelsen: Ja, wir betreiben eine Milchwirtschaft. Ich habe über 100 Milchkühe.
Wie passen Campushalle und Kuhstall zusammen?
Karl-August Engelsen: Sehr gut. Landwirtschaft ist mein Beruf. Und ich liebe meinen Beruf, weil er so vielseitig ist. Auf der anderen Seite bleiben Bauer oft unter Bauern. Das wollte ich nie. Handball ist mein Hobby und die Campushalle bedeutet für mich jedes Mal ein Stück Urlaub!
Apropos Bauer: Eine Sendung hat in der letzten Zeit neue Zuschauerrekorde aufgestellt. Sie hieß: „Bauer sucht Frau“. Kennst du das Format?
Karl-August Engelsen: Klar. Ich habe auch Mal geschaut.
Foto: Brian Bojsen
Und? Wie fandest du die Serie?
Karl-August Engelsen: Blöd. Unser Beruf wurde zum Teil falsch dargestellt. Dass die Typen keine Frauen gefunden haben, lag meiner Meinung nach auch nicht am Beruf. (lacht) Eigentlich hat mich zum ersten Mal Mette, die Frau von Kent, auf die Sendung aufmerksam gemacht. In Schweden lief sie schon länger. Und da ist es noch viel extremer! Die Bauer wählen dort vier Frauen aus, die gleichzeitig auf dem Hof sind. Natürlich haben diese Damen keine Ahnung von der Landwirtschaft… Ich fand die Sendung schrecklich.
Du bist seit fast 24 Jahren ein SG-ler. Die Mannschaft geht mit einem neuen Gesicht in die neue Saison. Mit Prognosen halten sich viele zurück. Wo siehst du unsere Jungs am Ende der Serie?
Karl-August Engelsen: Ich glaube an sie!!! Genauso, wie an Obama! (lacht) Jetzt sind sie dran und es wird für sie Zeit. Klar muss man mit jungen Menschen geduld haben, aber das trifft für alle Bereiche des Lebens zu. Wahrscheinlich sehen wir in der Campushalle erstmal mehr Kampf, als Eleganz, aber ich glaube, wir werden viele positive Überraschungen erleben.
Eigentlich müssten wir dieses Gespräch mit einer Bauernregel abschließen. Gibt es irgendwas? Wenn der Himmel so und so ist, werden wir Meister oder so?
Karl-August Engelsen: Da habe ich auch mal darüber nachgedacht. Aber es gibt nichts, was passen würde. Ich kann also mit keiner Weißheit dienen, bin aber gespannt.







