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Vorzeitige Bescherung - SG AI-Jugend gewinnt nächsten Krimi und überwintert auf Platz 2

Die Zollinger-Jungs bewiesen einmal mehr Nervenstärke und siegten in dem als schwierig eingestuften Auswärtsspiel bei Eintracht Hildesheim knapp mit 27:26 (16:11).

19.12.2011 12:21

Treffsicher - Linksaußen Pelle Schilling

Im letzten Spiel des Jahres 2011 mussten die Zollinger-Jungs erneut auswärts antreten. Bereits um 06.00 Uhr morgens startete der SG-Bus mit Ziel "Sparkassen-Arena" nach Hildesheim. Mit der gastgebenden Eintracht wartete in diesem 1. Spiel der Rückrunde auf die SG-Youngster eine äußerst spielfähige, aber auch durchschlagskräftige Mannschaft, die sich bereits beim 35:32 Heimerfolg Anfang September als Konkurrent auf Augenhöhe präsentierte. Die SG AI-Jugend musste erkrankungsbedingt auf Finn Dethlefsen verzichten. Simon Freitag sammelte nach sechswöchiger Verletzungspause Wettkampfpraxis in der AII-Oberliga-Mannschaft.

Die Zollinger-Mannschaft erwischte einen Start nach Maß. Hildesheim agierte zwar erwartet druckvoll und stellte die 5:1-Abwehrformation der Nordlichter vor einige Probleme, allerdings nutzten die Gastgeber ihre Chancen nicht. Dies lag insbesondere an der herausragenden Leistung von SG-Torhüter Christopher Rudeck. Die resultierenden Konterchancen wurden über die SG-Außenspieler sehr konsequent vorgetragen. Schnell führten die SG-Youngster 5:1 und 7:3. Im Positonsangriff agierten die Zollinger-Jungs diszipliniert und geduldig gegen die robuste 6:0-Abwehrformation der Gastgeber. Nach 20 Minuten betrug die Flensburger Führung beim 13:6 erstmals sieben Tore. Bis zur Halbzeit konnte die Eintracht jedoch auf 11:16 verkürzen.

In der 2. Halbzeit wendete sich das Blatt dann zusehends. Hildesheim erhöhte den Druck aus dem Rückraum. Die SG-Abwehrformation hatte große Probleme mit den Rückraum-Würfen von M. Zech. Für den nun unglücklich agierenden Christopher Rudeck stand nach dem 14:17-Anschlusstreffer ab der 35. Minute Aleksandar Djordjic zwischen den Pfosten. Das Spiel wurde von beiden Seiten umkämpft geführt. Die SG-Youngster verteidigten ihre Führung über 19:16, 22:19 und 25:22, taten sich alledings immer schwerer gegen die Gastgeber-Deckung. Zudem verpassten die SG-Akteure zweimal die Führung erneut auf 4-Tore auszubauen. Hildesheim verkürzte auf 24:26 und 25:27. Nach dem Anschlusstreffer zum 26:27 in der 59. Minute, erhielten die Gastgeber nach SG-Zeitspiel noch eine letzte Chance zum Ausgleich. 10 Sekunden vor Ende hatte Rückraum-Links M. Herbold aus aussichtsreicher Position die Chance zum Ausgleich auf der Hand, doch der für die Schlussminuten wieder eingewechselte Christopher Rudeck hielt die Punkte für die SG-Youngster fest.

                             

                             Bewiesen einmal mehr Nervenstärke - Die SG AI-Youngster

SG-Coach Sascha Zollinger fasste nach dem Spiel die Leistung seiner Mannschaft zusammen: "Wir haben heute erneut zwei wichtige Auswärtspunkte bei einem starken Konkurrenten mitgenommen. Da wir das ganze Spiel hindurch geführt haben, ist dies unter dem Strich auch ein verdienter Sieg gewesen. Leider haben wir eine aufopferungsvoll kämpfende Hildesheimer Mannschaft noch einmal in das Spiel zurückgelassen und mehrmals die Chance verpasst, das Spiel zu entscheiden. Dennoch hat die Mannschaft am Ende einmal mehr Nervenstärke bewiesen und in den Schlusssekunden die Punkte mitgenommen. Nun können wir alle verdientermaßen in die Weihnachtspause gehen. Mit 19:5 Punkten stehen wir mit Blick auf unsere Zielsetzung ausgezeichnet da, zumal die Mannschaft bereits viele schwere Auswärtsspiele absolviert hat."

Eintracht Hildesheim: Kinzel, Resa, Gobrecht - Zech (7), Lungela (6/3), Herbold (4), Wilken (3), Stüber (3), Schmidt (2), Firnhaber (1), Sentjuric, Kurtenbach, Gerstmann

SG Flensburg-Handewitt: Djordjic (35.-57.), Rudeck (1.-34./58.-60.) - Schilling (5/2), Blohme (5), Williams (4), Voigt (4/2), Kaulbach (3), Noack (2), Witte (2), Kohnagel (1), Wickert-Grossmann (1), Simons, Louwers, Walder

Zuschauer: 200

Schiedsrichter: Albers/Gärtner

Photos: Ingrid Anderson-Jensen

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