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Die SG testet

Handewitt und Mildstedt: Vor der Haustür geht`s weiter

01.08.2012 15:19

Die sechs Olympia-Starter der SG Flensburg-Handewitt sind zwar gut in das Handball-Turnier gestartet, ihre Spiele können die Fans aber nur im dänischen und schwedischen Fernsehen oder via Live-Stream im Internet verfolgen. Da kommen zwei Handball-Leckerbissen direkt vor der Haustür wie gerufen. Die SG testet zwei Mal: einmal in Handewitt, das andere Mal in Mildstedt. „Unsere Mannschaft präsentiert sich damit nach der Sommerpause erstmals im heimischen Umfeld", freut sich SG-Geschäftsführer Dierk Schmäschke. „Vor allem auf unsere Neuzugänge, aber auch auf die jungen Spieler darf man gespannt sein."

Am Freitag um 19 Uhr gastiert Mors-Thy Handball, Neunter der dänischen Liga in der Handewitter Wikinghalle. Die Heimstätte des Klubs liegt am Limfjord im Norden Jütlands. Trainer dort ist Jan Paulsen, ehemals Assistent von Kent-Harry Andersson bei der SG. Der Däne war zufrieden mit dem ersten Test. Am Dienstag gab es einen 28:24-Erfolg gegen den dänischen Zweitligisten TM Tonder. Bei Mors-Thy Handball spielen neben etlichen Akteuren aus der Region auch Profis aus Finnland, Island und Serbien. Vom Erlös der Begegnung in der Handwitter Wikinghalle wird für den ADS-Sportkindergarten in Handewitt gespendet.

Am Dienstag geht es um 18.30 Uhr gegen den ukrainischen Europapokal-Viertelfinalisten HC Motor Zaporozhye. Spielort ist die Mildauhalle im nordfriesischen Mildstedt. Beim TSV Mildstedt laufen die Planungen auf Hochtouren. „Wir finden es klasse, dass sich die SG für die Mildauhalle in Mildstedt entschieden hat", so Spartenleiter Ralf Albertsen, der mit seinem Team die Vorbereitung vor Ort übernimmt und dem Spiel schon entgegenfiebert. „Die SG ist eine Mannschaft zum Anfassen, sie ist nicht abgehoben, sondern bodenständig geblieben. Das passt gut zu unserem Unternehmen", sagt Sven Jensen, Marketingleiter der Volksbank. Die Husumer Volksbank eG präsentiert das Spiel und ist gleichzeitig die Vorverkaufsstelle. Der Überschuss kommt der Jugendarbeit des TSV Mildstedt zu Gute.

HC Motor Zaporozhye.

Sportlich geht es um eine kleine Revanche. Im März kassierte die SG gegen die Ukrainer eine Heimniederlage. Der HC Motor Zaporozhye hat in der Heimat den etablierten Lokalrivalen ZTR überflügelt und landete hinter Meister Dinamo Poltava auf Rang zwei. Zwar haben sich mit Mykhaylo Tsap und dem baumlangen Rückraum-Akteur Sergiy Burka zwei weitere Spieler vom Lokalrivalen ZTR dem HC Motor angeschlossen, insgesamt hat die Mannschaft aber ein deutlich russisches Gepräge. Nicht nur weil der ehemalige russische Nationaltrainer Nicolai Chigarev an der Seitenlinie steht. Alexey Kamanin war lange Zeit eine Stütze beim russischen Renommierklub Medwedi Tschechow. Auch das Spielmacher-Talent Inal Aflitulin, Torwart Nikolay Sorokin (Wolgograd), der hünenhafte Kreisläufer Evgeny Kalinichenko (2,06 Meter) und Alexander Semikov sind wichtige russische Bausteine des ukrainischen Teams.


Ticket-Infos
Freitag: Die Eintrittskarten kosten zwischen vier (Stehplatz) und acht Euro (Sitzplatz). Sie sind ab sofort im SG-Shop in der Schiffbrücke 66a und in der Raiffeisenbank Handewitt sowie an der Abendkasse erhältlich.
Dienstag: Die Tickets kosten zwischen vier (Stehplatz) und zehn Euro (Sitzplatz) und sind in den Filialen der Husumer Volksbank in Husum und Mildstedt sowie an der Abendkasse erhältlich.
Schiedsrichter: In Handewitt pfeifen Matthias und Sebastian Klinke (Bordesholm), in Mildstedt Heiko Jacobs und Udo Wessolowski (Hohn/Elsdorf).

Autor: ki

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