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Kadetten Schaffhausen zu Gast

07.03.2017 -VELUX EHF Champions League: Gibt es ein „Endspiel“ um Platz drei?

Keine Pause auf der europäischen Bühne: Am Mittwoch um 18.30 Uhr trifft die SG Flensburg-Handewitt auf die Kadetten Schaffhausen. Mit einem Sieg wäre der vierte Platz in der Gruppe A der VELUX EHF Champions League abgesichert. In der letzten Partie am kommenden Samstag in Veszprém könnten „Ljubos Jungs“ sogar nach dem dritten Rang greifen. Aber Vorsicht: Ein Selbstläufer wird die Partie gegen die Eidgenossen gewiss nicht. Im Hinspiel mühte sich die SG zu einem 29:26-Erfolg. „Wir wollen die letzten Zweifel am Erreichen des vierten Platzes beseitigen“, kündigt SG Trainer Ljubomir Vranjes an. „Diese Position kann im Laufe des Wettbewerbs noch sehr wichtig werden.“ Ein Vorteil: Im Gegensatz zum fünften garantiert der vierte Rang erst im Achtelfinal-Rückspiel einen Heimauftritt.

Mit der siebten Heimpartie klingt die Gruppenphase der Königsklasse aus. Zwar hagelte es vor eigenem Publikum drei Niederlagen, ganz unzufrieden ist man aber nicht. Besonders positiv war die Resonanz beim Publikum. Meistens waren um die 6000 Zuschauer in der FLENS-ARENA, auch gegen Schaffhausen sind bereits annähernd so viele Karten abgesetzt. „Da wir in der DKB Handball-Bundesliga im Sitzplatz-Bereich praktisch ausverkauft sind, nutzen viele die internationalen Paarungen, um auch einmal in den Genuss von hochklassigen Handball zu kommen“, erzählt SG Geschäftsführer Dierk Schmäschke. „Der Modus der VELUX EHF Champions League bringt eine große Belastung für die Spieler mit sich, es gibt aber zugleich viele attraktive Paarungen.“

Und ausgeglichen geht es zu. Selbst das abgeschlagene Schlusslicht aus Schaffhausen ist kein sportliches Leichtgewicht. „Es gibt in unserer Gruppe keine Mannschaft, die man mal so eben aus der Halle fegt“, weiß Holger Glandorf. „Die Kadetten haben ihre Qualitäten, die sie im Hinspiel und zuletzt bei der knappen Niederlage gegen Veszprém gezeigt haben.“ Auch beim 26:34 in Paris hielt Schaffhausen dank der zehn Treffer des Spielmachers Gabor Csaszar bis in die Schlussphase hinein mit. Besonders gefährlich ist auch der Schweizer Halblinke Luka Maros, der im November beim 26:29 der SG immerhin sechs Tore einschenkte. „Wir sind gewarnt“, betont Ljubomir Vranjes. „Wir treffen auf eine gute Mannschaft, die vielleicht nicht über eine solche Breite wie die anderen Kontrahenten verfügt.“

Personell gibt es aus SG Sicht wohl keine Veränderungen. Jacob Heinl ist am Oberschenkel untersucht worden, etwas Gravierendes wurde nicht festgestellt. „Er wird in jedem Fall dabei sein“, berichtet Ljubomir Vranjes. „Ob er spielt, werden wir sehen.“ Grünes Licht gibt es auch von Thomas Mogensen. Er hat seinen Einsatz am Samstag sehr gut überstanden, klagte nicht über Kopfschmerzen und gehörte beim 26:24-Erfolg über Bjerringbro zu den Jokern – zusammen mit Mattias Andersson. Der schwedische Keeper steht gegen Schaffhausen vor seiner 300. Partie im SG Trikot.

Jacob Heinl ist einsatzbereit.

 

Splitter
Karten-Situation. Es gibt nur noch wenige Sitzplatz- und einige Stehplatz-Tickets, und zwar im SG-Online-Shop, im Scandinavian Park Handewitt, im Angelner Autohuus und an der Abendkasse. Die SG-Tickethotline ist erreichbar unter: 01806-997718 (0,20 €/Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise max. 0,60 €/Min).

Fernsehen. Der Pay-TV-Sender „Sky“ steigt um 18.00 Uhr in die Berichterstattung ein.

Live-Ticker. Zum Live-Ticker der VELUX EHF Champions League geht es hier.

Hallen-Öffnung. Die FLENS-ARENA öffnet um 17.00 Uhr.

SG-BUS-Shuttle-Dienst Flensburg-Exe. Drei Gelenkzüge von AFAG und AKTIV BUS fahren ab 17.00 Uhr vom Parkplatz „Exe“ zur FLENS-ARENA. Bis 45 Minuten nach dem Spiel pendeln die Busse zwischen FLENS-ARENA und Exe.

SG-BUS-Shuttle-Dienst Flensburg-Fördepark. Ein Gelenkzug von AFAG fährt ab 17.00 Uhr vom Parkplatz Fördepark (Haltestelle Linie 14) zur FLENS-ARENA. Bis 45 Minuten nach dem Spiel pendelt der Bus zwischen FLENS-ARENA und Fördepark.

SG-BUS-Shuttle-Dienst Handewitt. In Handewitt startet um 17.45 Uhr ein Gelenkbus von der Wikinghalle nach Flensburg. Nach Handewitt fährt ein Bus 25 Minuten nach Spielschluss zurück.

Schiedsrichter. Bartosz Leszczynski und Marcin Piechota (Polen).

EHF-Delegierter. Janko Pozeznik (Slowenien).

 

Von: ki