Keine November-Tristesse

17.11.2015 -DKB Handball-Bundesliga: SG gegen Hannover – der nächste Heimsieg?

Im Allgemeinen gilt der November als ein trüber, ungemütlicher Monat. Doch in der Handballer-Zunft herrscht keine Tristesse, sondern reger Betrieb. Eine englische Woche jagt die andere. Mittendrin die SG Flensburg-Handewitt. Erst am Sonntag gastierten „Ljubos Jungs“ in Eisenach, am Mittwoch geht es um 19 Uhr gegen die TSV Hannover-Burgdorf. Das Ziel in der FLENS-ARENA wie immer: ein Heimsieg. „Das wird ein hartes Stück Arbeit“, glaubt SG Coach Ljubomir Vranjes. „Die Unterstützung der Zuschauer wäre sehr hilfreich.“ Bislang sind rund 5300 Tickets verkauft. Es gibt noch Restkarten an allen Vorverkaufsstellen, online und an der Abendkasse.

Der SG Tross ist am frühen Montagmorgen aus Eisenach zurückgekehrt. Mit zwei Punkten und einer guten Leistung. Gegen die „Recken“ aus Hannover wird es definitiv schwieriger. „Man sieht, dass unser kommender Gegner seit Jahren in der DKB Handball-Bundesliga dabei ist“, erklärt der SG Trainer. „Er hat die Routine, um auch auswärts für große Probleme zu sorgen.“ In Hamburg und Berlin punkteten die Niedersachsen, in Kiel schnupperten sie lange an einem Sieg. Ljubomir Vranjes: „Was sie besonders gefährlich macht: Ihr Angriff ist so variabel wie bei keinem anderen Team, immer wieder gibt es Überraschungen.“

Am Sonntag gewannen die „Recken“ mit 30:22 gegen den TVB 1898 Stuttgart. Schon nach 20 Minuten hatten sie mit 11:5 geführt. Dabei waren die Gastgeber stark ersatzgeschwächt in die Partie gegangen. Neben Torge Johannsen, Lars Lehnhoff und Morten Olsen musste auch Torhüter Martin Ziemer kurzfristig wegen einer Mandelentzündung passen. Letzterer sowie das dänische Rückraum-Ass Morten Olsen sollen diesmal aber wieder dabei sein.

Einen interessanten Testlauf unternimmt der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag. Er bietet am Mittwoch erstmals einen selbst produzierten Live-Stream über seine Homepage (www.shz.de) an. Olaf Bruchmann, Redakteur der „Handballwoche“, moderiert zusammen mit Jacob Heinl. Der SG Kreisläufer steigert allmählich sein Trainingspensum. „Im Januar möchte ich mit ihm Gas geben, dann sehen wir, was geht“, kündigt Ljubomir Vranjes an. Diesmal gibt es noch Fragezeichen um einen Einsatz von Tobias Karlsson. Er laboriert seit Sonntag an einer Zerrung der Adduktoren. Ob der SG Kapitän mitwirken kann, entscheidet sich kurzfristig.

Hinweis: Wegen der Terror-Anschläge gibt es mit dem Anpfiff eine Schweigeminute in der FLENS-ARENA. Die Aktiven tragen Trauerflor.

Gegen Burgdorf: Hartes Stück Arbeit.

Splitter
Robert-Enke-Stiftung. Seit ihrer Gründung im Jahr 2010 fördert die Robert-Enke-Stiftung (RES) Maßnahmen und Initiativen, die der Aufklärung, Erforschung und Behandlung der Krankheit Depression sowie von Kinder-Herzkrankheiten dienen. Die RES präsentiert sich in der FLENS-ARENA und leistet Aufklärungsarbeit.

Karten-Situation. Es gibt nur noch wenige Steh- und Sitzplatz-Tickets, und zwar im SG-Online-Shop, im Scandinavian Park Handewitt und an der Abendkasse. Die SG-Tickethotline ist erreichbar unter: 01806-997718 (0,20 €/Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise max. 0,60 €/Min).

Live-Ticker. Zum Live-Ticker der DKB Handball-Bundesliga geht es hier.

SG-BUS-Shuttle-Dienst Flensburg-Exe. Drei Gelenkzüge von AFAG und AKTIV BUS fahren ab 17.30 Uhr vom Parkplatz „Exe“ zur FLENS-ARENA. Bis 45 Minuten nach dem Spiel pendeln die Busse zwischen FLENS-ARENA und Exe.

SG-BUS-Shuttle-Dienst Flensburg-Fördepark. Ein Gelenkzug von AFAG fährt ab 17.30 Uhr vom Parkplatz Fördepark (Haltestelle Linie 14) zur FLENS-ARENA. Bis 45 Minuten nach dem Spiel pendelt ein Bus zwischen FLENS-ARENA und Fördepark.

SG-BUS-Shuttle-Dienst Handewitt. In Handewitt startet um 18.15 Uhr ein Gelenkbus von der Wikinghalle nach Flensburg. Nach Handewitt fährt ein Bus 25 Minuten nach Spielschluss zurück.

Hallen-Öffnung. Die FLENS-ARENA öffnet um 17.30 Uhr.

Schiedsrichter. Robert Schulze (Magdeburg) und Tobias Tönnies (Dodendorf).

Statistik. Von den bisherigen 13 Partien hat die SG zehn gewonnen, zweil Mal waren die „Recken“ erfolgreich. Das Torverhältnis lautet 398:335.

Von: ki