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09.11.2009 10:59 Moderator Gerd Nielsen hatte die Idee, den jüngsten sonntäglichen „Klönschnack“ der SG Flensburg-Handewitt mit einer Art „100-Tages-Bilanz“ zu eröffnen. Holger Kaiser fungiert seit Juli als SG-Geschäftsführer. Die Diskussion mit Team-Manager Ljubomir Vranjes sowie den Journalisten Lars Grüning (R.SH), Jan Wrege (sh:z) und Marc Peetz (Flensborg Avis) beschäftigte sich zwar auch mit einer Momentaufnahme, glitt aber schnell in die Erörterung langfristiger Strukturen ab. „Wir haben die Chance, eine Riesen-Story für die Zukunft zu schreiben“, stellte Holger Kaiser klar. Einig war man sich, die aktuelle Situation bei der SG als Umbruchsphase zu sehen. „Mit der aktuellen Mannschaft brauchen wir Geduld“, sagte Marc Peetz. „Das Publikum in Flensburg hat genug Fachkompetenz, sich für eine absehbare Zeit mit Plätzen zwischen fünf und acht zu begnügen“, schloss Jan Wrege ein Ende der hiesigen Handball-Begeisterung kategorisch aus. Ein Thema waren auch die auslaufenden Verträge mit Michael Knudsen, Thomas Mogensen und Alexander Petersson. „Ich glaube, dass Michael Knudsen und Thomas Mogensen bei uns verlängern“, zeigte sich Ljubomir Vranjes zuversichtlich. „Bei Alexander Petersson kann ich nachvollziehen, dass er nicht zufrieden ist. Er hat im Moment wenige Spielanteile. Wäre er damit zufrieden, wäre er falsch bei der SG.“ Holger Kaiser machte deutlich, dass die SG ein langfristiges Konzept hätte, das bis 2013 reichen würde. Schon jetzt würde Ljubomir Vranjes intensiv den deutschen und skandinavischen Spieler-Markt intensiv beobachten. „Ich sehe hinter uns keinen Verein, der uns überholen könnte, nur vor uns das viele Geld“, sagte der Geschäftsführer. „Wir bewegen uns auf keinen schmalen Grat, wir haben eine breite Basis. Die Zukunft wird der SG gehören.“
Fotos (Benjamin Nolte)

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